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Sonntag, 23. Juni 2019

Iran will Atomgespräche wieder aufnehmen

RIYADH, SAUDI ARABIA- NOVEMBER 18: Iranian President Mahmoud Ahmadinejad (R) talks to Iran's Foreign Minister Manouchehr Mottaki (C) and Iran's Oil Minister Gholamhossein Nozariand (L) at the closing of the Third OPEC Summit , November 18, 2007 in Riyadh, Saudi Arabia. Iranian President Mahmoud Ahmadinejad has announced plans for discussions with Arab nations about plans to enrich uranium in a neutral country outside of the the Middle-Eastern region, such as Switzerland (Photo by Salah Malkawi/ Getty Images)

Der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi erklärte, der Iran sei zur Wiederaufnahme der Gespräche über sein Atomprogramm bereit. Begleitet wird dieser Schritt jedoch durch eine Erklärung des Irans, ab sofort Raketentests wieder durchzuführen.
Dem waren jedoch Drohungen der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) vorausgegangen, die mit militärischen Schlägen drohten, sollte der Iran tatsächlich im Persischen Golf eine Ölblokade durchführen. Verlautbarungen folgend, gäbe es im Iran Pläne möglicherweise Öltransporte arabischer Staaten durch die Straße von Hormus zu unterbinden, sollte der Westen – darunter Deutschland – weiterhin versuchen den Iran durch Sanktionen wirtschaftlich zu ruinieren und in der Weltgemeinschaft zu isolieren.

Seit rund einem Jahr liegen die Gespräche rund um das iranische Atomprogramm mit den fünf Vetomächten im UN-Sicherheitsrat sowie Deutschland auf Eis.

Die Westmächte, darunter Deutschland, versuchen seit Jahren den Iran zu zwingen, seine Forschung am Atom aufzugeben. Man befürchtet, der Iran könnte letztlich das Ziel verfolgen, eine Atombombe zu bauen. Der Westen duldet eine Atombombe in der schwierigen Region lediglich in den Händen von Israel.
Foto: istockphoto/EdStock



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