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Mittwoch, 19. September 2018

Terror in Manchester mit 22 Toten in Arena bei Ariana-Teenagerkonzert

Entsetzen über einen Terroranschlag ausgerechnet bei einem Kinder- und Jugendkonzert von Ariana. (Bild: Screenshot FOX News / YouTube)

Nach Angaben der Polizei von Großbritannien sind auf einem Konzert 22 Menschen, darunter möglicherweise zahlreiche Kinder und Jugendliche, nach einem Terroranschlag gestorben. Zuvor war im Foyer eine Bombe hochgegangen, welche die Opfer zerfetzte. Mindestens 59 Menschen seien zum Teil schwer verletzt worden. Sie werden derzeit in 6 Krankenhäusern behandelt.

Ariana Grande, zu deren Konzert die Menschen gekommen waren, twitterte: „Broken. From the bottom of my heart, i am so so sorry. i don’t have words.“

Ariana Grande-Butera ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin.

Sie wurde vor allem in anglikanischen Ländern durch ihre Rolle der „Cat Valentine“ in den Nickelodeon-Serien „Victorious“ und dessen Ableger „Sam“ bekannt und beliebt.

In Deutschland, Österreich, oder der Schweiz, ist sie weniger bekannt. Auf Twitter hat Ariana 45,7 Mio. Follower.

Kiera Dawber, eine Zeugin, sagte unter Tränen am Dienstagmorgen auf CNN: „Menschen fingen an zu schreien… Überall lagen Tote herum… Es war ein einziges Chaos.“

Die Fans von Ariana sind überwiegend weibliche Kinder und Jugendliche. Viele waren beim Ariana-Konzern mit ihren Muttern da. Eigentlich sollte das Konzert ein Fest der unbeschwerten Freude werden. Umso grausamer, hinterhältiger, teuflischer, ist dieser erneute Terroranschlag.

Wie in der Vergangenheit, werden sich aber wohl auch bei diesem Anschlag wieder diverse verbrecherische Terrororganisationen zu Wort melden und die Toten im Westen stolz für sich reklamieren.

Die letzte in Manchester hochgegangen Bombe geht auf das Jahr 1976 zurück. Damals hatte die irische Freiheitsbewegung IRA (Irisch-Republikanische Armee) eine schwere Bombe gezündet.

In der britischen Öffentlichkeit, auch auf CNN, wird momentan angemerkt, dass unter den Flüchtlingen auch zahlreiche beispielsweise aus Syrien seien, welche von den dortigen Terrorbanden gelernt hätten, wie man Bomben baue. Allerdings sind das bislang alles pure Spekulationen.

Wer der kriminelle Täter war, ist noch nicht klar. Die Chance, ihn mit Hilfe der zahlreichen Überwachungskameras aber noch zu überführen, dürften nicht schlecht stehen. Aber auch die Chance, dass es ein Suizid-Anschlag, also ein Selbstmordanschlag war, wird nicht ausgeschlossen.

Nicht ausgeschlossen wird zudem, dass das Bombenattentat in Großbritannien von einem Bürger mit britischem Pass ausgeführt worden sein könnte.

Chief Constable Ian Hopkins von der Greater Manchester Police erklärte auf einer Pressekonferenz: „Jeder soll Hinweise der Anti-Terror-Hotline 0800 789 321 mitteilen“. An der gegenwärtigen Polizeiaktion seien rund 400 Polizeibeamte beteiligt. Bislang habe es rund 400 Hinweise auf den möglichen Täter gegeben. Dutzende herbeigerufene Notärzte und Krankenpfleger versuchten zudem den Verletzten zu helfen.

Keinesfalls sollten aber Hinweisgeber auf Social Media Plattformen oder sonstwo Namen von Personen nennen, die sie als mögliche Täter im Verdacht hätten. Diese Namen sollten nur der Polizei mitgteiligt werden. Andernfalls behindere dies die Ermittlungsarbeit.

Die Terror-Hotline von Großbritannien wird von der britischen Spezialeinheit MI5 geführt. Sie bittet generell um Hinweise möglicher Terroraktivitäten oder Spionageaktivitäten („terrorism and espionage“).

Hintergrund zu Twitter-Followern (Standard-Hinweis):

Die Anzahl der Follower auf Twitter oder Facebook sind mittlerweile generell mit Vorsicht zu genießen. Grund: Es ist nicht klar, ob das bei Künstlern immer natürlich Follower sind. Bei Facebook ist es beispielsweise möglich, Fans durch gezielte Werbekampagnen hinzuzukaufen. Das möchten wir natürlich keinem Künstler, Unternehmen und sonstigen Marken, unterstellen. Dieses ist ein Standardhinweis, wenn wir die Anzahl von Followern auf Social Media Plattformen nennen.



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