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Montag, 27. Januar 2020

Russland: Wladimir Putin zum Präsident zum Dritten Mal vereidigt

Mit einem großen Staatsakt ist Wladimir Putin zum dritten Mal zum russischen Präsidenten vereidigt worden. Insgesamt waren 2000 hochkarätige Gäste geladen worden. Auch sein Freund, der deutsche Ex-Kanzler Gerhard Schröder, war anwesend und applaudierte lautstark.

Die Zeremonie fand im Prunksaal des Kremls statt. Gegen Putins dritte Amtszeit demonstrierten vor dem Kreml einige Tausend Demonstranten, die die Wahl nicht akzeptieren wollten. Die Rede ist von bis zu 20.000 Demonstranten. Insgesamt sind in den vergangenen Tagen rund 400 Demonstranten, darunter zahlreiche gewalttätige, verhaftet worden. Einige hatten am Montag versucht Putins Konvoi zu stoppen und an einer Fahrt in den Kreml zu behindern. Unter den Festgenommen war auch der russische Oppositionsführer Boris Nemzow, der sich nach Berichten mit den Polizisten körperlich angelegt hatte.

Unterm Strich waren jedoch die Demonstrationen gewaltlos, was auch durch ein weißes Band symbolisiert werden sollte.
Da Putin unbedingt die Olympischen Winterspiele im Jahr 2014 in der Nähe des Badeorts Sotschi am Schwarzen Meer zu einem für Russland historischen Ereignis machen möchte, war der erste Gesprächspartner schon eine Stunde nach seiner Vereidigung der Chef des Internationalen Olympischen Komitees, Jacques Rogge. Entgegen dem Meinungsklima in zahlreichen West-Medien, darunter auch in Deutschland, genießt Putin bei Millionen Russen höchstes Ansehen.



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