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Samstag, 23. Februar 2019

Bombenanschlag auf Flugzeug in USA verhindert

In den USA ist ein Bombenanschlag auf ein Flugzeug, ein Passagierflugzeug, verhindert worden. Das teilten die US-Behörden mit. Es habe sich um einen geplanten Terroranschlag gehandelt, der dem Terrornetzwerk Al Quaida zugeordnet wird.

Seltsam: Erst vergangene Woche hatte US-Präsident Barack Obama (Demokraten) groß der Öffentlichkeit erklärt, es gebe faktisch kein Al Quaida Terrornetz mehr.

Der US-Geheimdienst CIA erklärte, bei der Bombe handele es sich um eine Weiterentwicklung der sogenannten „Unterhosenbombe“ aus dem Jahr 2009. Darunter versteht der US-Geheimdienst eine nicht-metallische Bombe, also eine Bombe, die beispielsweise aus eher schwer identifizierbaren explosiven Flüssigkeiten bestehe. Im Zusammenhang mit den Bombenplänen 2009 wurde der Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab zu lebenslanger Haft verurteilt.

Die Bombe, welche nun angeblich ein Passagierflugzeug hätte in die Luft sprengen sollen, wahrscheinlich in den USA, sei im Jemen entwickelt worden. Die US-Bundespolizei erklärte, man habe sie im Ausland sichergestellt. Da fragt man sich jedoch auch: Wie das??? Und: Wo? Und: Bei wem? Und: Haben die USA den Täter gefasst und rechtsstaatlich der Polizei im betreffenden Land übergeben oder in ein geheimes US-Gefängnis „gebracht“.

Ebenfalls bei Terrorverdächtigen häufig von den USA praktiziert: Die weltweite Tötung der Verdächtigen ohne Gerichtsverfahren mittels Raketenangriffen durch unbemannte Kampfflugzeuge, den Drohnen. Damit hat US-Präsident Obama Innerhalb von nur zwei Jahren mehr als 2.000 Menschen weltweit umbringen lassen – besonders häufig in Ländern wie Jemen, Pakistan, Irak oder Afghanistan. Das sind zwar Verstöße gegen internationales Völkerrecht, aber die USA schert das nicht mehr. Obendrein darf wohl davon ausgegangen werden, dass keinesfalls für alle 2000 Getöteten wasserdichte Terror-Beweise vorlagen – es gab ja keine Gerichtsverfahren.



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