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Donnerstag, 16. Januar 2020

Libyen lässt Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs aus Gefängnis

Der Internationale Strafgerichtshof ist froh: Nach Wochen quälender Ungewissheit entlassen nun Milizen endlich vier Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofes (ICC). Libyens Gerichts-Präsident Sang-Hyun Song gab die Entlassung bekannt und entschuldigte sich.

Es wird berichtet die Mitarbeiter des ICC dürften noch am Abend Libyen per Flugzeug verlassen. Zur Verhaftung der ICC-Mitarbeiter war es gekommen, da Libyen den Mitarbeitern Vorwürfe gemacht hatte, sie würden dem Sohn des mit Hilfe des westlichen Kriegsbündnisses NATO ermordeten Staatschefs Muammar Gaddafi, Saif al-Islam, geheime Unterlagen zuspielen, die die Stabilität Libyens gefährden würden.

Zwar wünscht der ICC eine Auslieferung des Gaddafi-Sohns Saif al-Islam Gaddafi, welcher in Libyen in Haft sitzt und wohl teils auch gefoltert wurde, jedoch lehnt Libyen das bislang ab.



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