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Montag, 22. April 2019

Verhältnis Pakistan und USA entspannt sich / Clinton entschuldigt sich

US-Außenministerin Hillary Clinton (Secretary of State) hat sich bei Pakistan für die Tötung von 24 pakistanischen Soldaten auf pakistanischem Grund und Boden durch das US-Militär im November 2011 endlich entschuldigt. Dabei haben die USA bislang nicht viel getan, um den großen Staat Pakistan respektvoll zu behandeln. Mit US-Drohnen, auch Drones genannt, seien bislang, berichten zahlreiche Medien, Hunderte von Pakistani im Grenzgebiet zu Afghanistan umgebracht worden. Die meisten waren jedoch keine Terroristen, sondern Zivilisten.

In den vergangenen Monaten gingen Millionen Pakistani gegen die Amerikaner auf die Straße. Nach dem Anschlag der Amerikaner auf die 24 pakistanischen Soldaten folgte monatelange Eiszeit. Dem waren aber schon erhebliche Spannungen zwischen Pakistan und den USA vorausgegangen, nachdem die USA in einer militärischen Besetzungsoperation auf pakistanischen Staatsgebiet den Al Quaida-Terrorchef (auch geschrieben als: al-Qaeda) Osama bin Laden umgebracht hatten.

Nun also ist Tauwetter angesagt. Pakistan erlaubt erstmals seit sieben Monaten des militärischen Boykotts den USA Nachschubwege von Pakistan für die Truppen des westlichen Kriegsbündnisses NATO nach Afghanistan zu nutzen. Damit scheint das Ende der Blockade da. Der Westen ist erleichtert.

Auch wenn offiziell kein zusätzliches Geld geflossen sei, so gibt es dennoch Berichte, dass die USA 1,1 Mrd. US-Dollar, die eingefroren waren, nun für das pakistanische Militär wieder freigegeben hätten. Das Geld entstammt dem US-„coalition support fund“.

Reiseinformationen: Pakistan ist kein klassisches Reiseland für die Deutschen, Österreicher oder Schweizer. Das Land gilt auch nicht wirklich als Sicher. Zahlreiche Bombenanschläge beispielsweise in der Hauptstadt Islamabad bringen immer wieder Touristen in Gefahr. Dennoch ist Pakistan ein altes Kulturland, das durchaus – mit den nötigen Vorkehrungen – eine Reise wert ist. Auf dem zur Unister GmbH (Unister) gehörenden Flugportal fluege.de gibt es derzeit beispielsweise Flugangebote Hin- und Zurück nach Islamabad ab Frankfurt a.M. für um die 850 Euro (exklusive Reisebüro-Service-Gebühr).

Allerdings: Es gibt keine Direktflüge. So müssen Reisende beispielsweise in Abu Dhabi, Dubai oder Doha umsteigen. Die Reisezeit beträgt zwischen circa 12 und 25 Stunden. Flüge ab Frankfurt bieten beispielsweise die Fluglinien Emirates, Qatar, Etihad, Air Berlin an. Pauschalreise-Urlaube, beispielsweise über ab-in-den-urlaub.de, holidaycheck.de oder weg.de gebucht, sind nicht im Angebot.



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