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Samstag, 21. September 2019

April April: Türkei schließt angeblich Grenze nach Syrien – welches Theater soll nun aufgeführt werden?

Was ist da im Busch? Erst hat die Türkei alles getan, um den Bürgerkrieg in Syrien mit Hilfe von verdeckten Waffenlieferungen und verdeckten Finanzlieferungen an die islamische terroristisch agierende „Freie Syrische Armee“ zu ermöglichen, jetzt scheint es der Türkei nach offizieller Lesart doch zu viel zu werden. Angeblich wolle das Land unter dem Halbmond nun die Grenze nach Syrien dicht machen. Wie das geschehen soll – darüber ist nichts bekannt.

Auffällig ist aber allemal: Das PR-Manöver der Türkei geschieht wenige Stunden, nachdem die USA bekannt gaben, die terroristisch agierende „Freie Syrische Armee“, die derzeit massive Christenverfolgung in Syrien betreibt, noch stärker als bislang unterstützten zu wollen. Daraus schließen Beobachter: Die Türkei macht die Grenze nicht dicht, sondern noch weiter auf. Der totale Krieg beginnt also in Syrien mit sperrangelweit aufgerissenen türkischen Grenzen.

Schon seit Monaten versorgt die Türkei insgeheim die Terrorschwadronen der islamischen Freien Syrischen Armee mit Waffen und Geld. Das Ziel: Die Sunniten und Wahabiten (wichtigste Religion in Saudi-Arabien; das Land unterstützt deshalb ebenfalls die islamische Freie Syrische Armee), erzkonservative islamische Gruppierungen, möchten die regierenden Minderheit der Alawiten in Syrien vertreiben und mit ihnen gleich die Christen, die von den Alawiten seit Jahrzehnten geschützt und gefördert wurden.

Obendrein werde die islamische Freie Syrische Armee künftig auch von den USA noch stärker, hatte US-Chef-Kriegstreiberin Hillary Clinton mitgeteilt, aufgerüstet: Angeblich „nur“ mit Kommunikationsmitteln. Auf gut Deutsch: Die USA wollen mit unbemannten Kampfflugzeugen, den Drohnen, die Terroraktionen der Freien Syrischen Armee fördern und diese auch mit Abhörgeräten, Satellitentelefonen und möglicherweise auch Anleitungen zum Kriegführen versorgen. Die USA wollen dabei nach wie vor ihre Hände in Unschuld waschen. Heißt: Offiziell halte man sich aus dem Krieg heraus.

Mittlerweile reihen Sich hunderte weißer Flüchtlingszelte in der Türkei an der Grenze zu Syrien. Es ist die Rede von 15.000 Syrern, die in der Containerstadt in Öncüpinar mittlerweile vor den Terrorgruppen der Freien Syrischen Armee, aber auch den Kriegs-Aktionen der offiziellen syrischen Armee, geflüchtet sind. Im Flüchtlings-Camp dürften auch tausenden Christen Zuflucht gefunden haben, die von den terroristischen Todespadronen der „Freien Syrischen Armee“ zur Flucht aus Homs und anderen Gebieten gezwungen wurden.

Für die Flüchtlinge ist es alles andere als angenehm in der Türkei: Die Zelte sind Massenzelte. Es schlafen bis zu 50 Personen in einem Zelt. Es fehlt an Wasser, Nahrung, Unterhaltungs- und Informations-Möglichkeiten. Weder Fernseher noch Computer sind in den Zelten vorhanden. Die humanitären Zustände können also nur mit einem Wort umschrieben werden: Erbärmlich. Neben der Türkei sind auch rund 30.000 Syrer ins Nachbarland Jordanien geflüchtet.

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Syrische Nachrichtenagentur Sana: http://www.sana.sy/index_eng.html



Kommentare (1)


helfer region türkei!! 1. August 2012 um 23:36

Das Ziel ist Demokratie und Freiheit für alle jeder soll sagen können was er denkt und wen es unter Islam aufhört unschuldige Menschen in ihrem Garten erschossen zu werden dann bitte ob christ Moslems oder sunnite/scheite echt. menschlich handeln ist das a und o.!! Terroristen sind immer die Terror verüben in diesem Fall sind es nicht die Moslems. sondern das sind die aleviten. was währe wen die Türkei das gleiche in der Türkei mit den aleviten machen würde??

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