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Dienstag, 19. Juni 2018

Militärische Führungskräfte bewerten die Neuausrichtung der Bundeswehr

Zur „Zielgruppenbefragung – Militärische Führungskräfte bewerten die Neuausrichtung der Bundeswehr“ des Deutschen Bundeswehrverbandes vom 7. September 2012 erklärt der Sprecher des Bundesministeriums der Verteidigung:

Zitat Sprecher Bundesministerium der Verteidigung: „Die Neuausrichtung der Bundeswehr ist eine allumfassende Strukturreform. Es bleibt kein Stein auf dem anderen und sie betrifft daher nahezu jeden in der Bundeswehr. Damit geht bei vielen unserer Soldatinnen, Soldaten, Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und deren Familien auch ein Gefühl der Unsicherheit einher. Dies war verständlicherweise auch zu erwarten.

Umso bemerkenswerter ist es, dass fast drei Viertel der Befragten die Neuausrichtung als positiv und richtig betrachten. Es muss uns aber nachdenklich stimmen, dass nur die Hälfte der Befragten die Umsetzung der Neuausrichtung als positiv bewertet und sogar größeren Handlungsbedarf als zuvor sieht.

Die Umfrage deckt sich grundsätzlich mit unserem eigenen Bild von der aktuellen Situation. Nicht nur die regelmäßigen Gespräche mit Chefs und Vertrauenspersonen, sondern auch unsere eigens begleitend zur Neuausrichtung im Oktober 2011 beauftragte interne Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr zeigen vergleichbare Ergebnisse auf.

Unsere breit angelegte Untersuchung erfragt u.a. die Akzeptanz, den Kenntnisstand, die Einstellung und die Erwartungen der Bundeswehrangehörigen insgesamt. Sie dient als Grundlage, um wissenschaftlich fundierte Ansatzpunkte für weitere zielgerichtete Maßnahmen bei der Umsetzung der Neuausrichtung zu erhalten.

Insgesamt wird deutlich, dass die generelle Richtung stimmt, aber alle Ebenen die Kommunikation als eine ständige Herausforderung unter hohem Anspruch annehmen müssen. Trotz des großen Zeitdrucks wird die Umsetzung der Neuausrichtung in Gänze nicht von heute auf morgen erfolgen können.

Die Frage, wie alle die Umsetzung der Neuausrichtung nachhaltig vermitteln, wie wir die Bundeswehrangehörigen einbinden und wie wir mit den unvermeidlichen Härten bei der Umsetzung umgehen müssen, wird zentraler Bestandteil der Bundeswehrtagung Ende Oktober diesen Jahres sein.

Offenheit und Ehrlichkeit wird in der Umsetzung der Neuausrichtung auch weiterhin unser Anspruch sein.

Eine erste Auswertung der Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr ist auf www.bundeswehr.de veröffentlicht.“

Quelle: Bundesministerium für Verteidigung, 7.9.2012



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Kommentare (1)


Kiat Gorina 8. September 2012 um 8:51

Wie die Einführung der RSUKr-Kompanien zur Unterstützung der Polizeikräfte zum Niederschlagen von Aufständen zeigt, rechnet dieses System sehr bald mit bundesweiten Aufständen. Durch die Hintertür wurde ja EU-weit mit den Lissabon-Verträgen die Todesstrafe – zumindest für Aufständische – eingeführt. Und die Bundeswehr soll in solchen Fällen gegen das eigene Volke eingesetzt werden 🙁

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