Skip to main content
Mittwoch, 17. April 2019

Griechenland will mal wieder Reparationszahlungen für Zweiten Weltkrieg von Deutschland

Die Griechen treiben es immer doller: Erst abkassieren, den Milliardären die Steuern erlassen, die EU belügen und betrügen, um in die Eurozone aufgenommen zu werden, dann Hunderte Milliarden Euro vom Europäischen Rettungsschirm beanspruchen und jetzt mal wieder Deutschland auf Reparationsleistungen für den Zweiten Weltkrieg verklagen wollen – bald 70 Jahre nach dessen Ende.

Griechenland möchte nun angeblich angenommene einige Hunderttausend Euro für eine Arbeitsgruppe freigegeben. Sie soll rund 70 Jahre nach Ende der Besatzung durch die deutschen Nationalsozialisten und die damit einhergehenden Gräueltaten der Nazis in Griechenland prüfen, ob nicht doch noch Reparationszahlungen der Deutschen fällig werden könnten. Erst vor einem Jahr hatte Deutschland die letzte Rate an Reparationszahlungen für den Ersten Weltkrieg an Großbritannien überwiesen.

Strippenzieher beim jetzigen Plan, zu schauen, ob man nicht noch 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs Reparationszahlungen von Deutschland abkassieren könne, ist das Athener Finanzministerium. Der Job der ausgerechnet jetzt gegründeten Arbeitsgruppe für Reparationszahlungen ist es, zunächst sämtliche Archive in Griechenland zu durchwühlen, ob man nicht doch noch ausreichend Beweise für die Taten der Nazis im Zweiten Weltkrieg in Griechenland finden kann.

Auffällig ist der Zeitpunkt der Forderung nach Reparationszahlungen: Derzeit versucht Griechenland Deutschland zu zwingen, weiteren Milliarden zur „Rettung Griechenlands“ beizusteuern. Dabei haben die deutschen Steuerzahler schon jetzt mit circa 240 Mrd. Euro netto für die Rettung Griechenlands als Bürgschaft im Europäischen Rettungsschirm geblecht.

In Berlin ist man angesichts der historischen Erpresser-Scharmützel aus Griechenland ungehalten: „Das Thema Reparationen ist seit Jahrzehnten völkerrechtlich abgeschlossen. Das sollte sich mittlerweile auch bis Athen herumgesprochen haben“, lässt sich der Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Hans Michelbach, bei „Handelsblatt Online“ zitieren. Weiter erklärte Michelbach sinngemäß, wonach Griechenland nutzlos „Personal und Energien“ verschwende, die aber dringend für die Lösung der griechischen Staatsschuldenkrise benötigt würden.

Griechenland selbst teilt seit Jahren mit, man habe in den vor Jahrzehnten ausgehandelten Reparationszahlungen Deutschlands Griechenland über den Tisch gezogen. Noch immer seien deshalb angeblich einige Milliarden Euro offen, die Deutschland zahlen müsse.



Kommentare (7)


stelios 8. August 2013 um 5:03

mein gott,
ich dachte das man nach einem krieg den man ja angefangen hat um die halbe welt einzunehmen.
fuer das grosse deutsche reich.
den dann aber verliert.
und nur einige kleine gebiete verliert.
na ja .
normaler weisse muesste es deutschland als freies land ja gar nicht mehr existieren.
was waere denn geschehen wenn deutschland den krieg gewonnen haette.
wuerde es dann ein freies griechenland ,holland belgien frankreich u.s.w. geben .
die antwort kannst du dir mal ueberlegen bevor du noch mal so einen komichen kommentar von dir gibst.

Antworten

stelios 8. August 2013 um 4:16

ne das ist nicht so.
nicht jedes land.
nur mal eben laender die kriege fuhren z.b.BRD
aber das man auch keine kriegs reparaturen bezahlt ist ja wohl auch ein witz ,oder.
man haette euch ausrotten muessen fuer das was ihr der menschheit mit 2 w k angetan habt

Antworten

Niko 16. September 2012 um 17:14

Zum einen sind die Reparationen bereits seit vielen Jahren völkerrechtlich abgeschlossen. Zum anderen haben sich all jene die noch Reparationen von Deutschland wollen an die Siegermächte zu wenden, um Gelder/Länderreien zu erhalten, welche von Deutschland damals in diesem Sinne abgetreten wurden. Mehr als 17000 Milliarden Euro dürften allein die Gebietsverluste ausmachen, die damals an die Sowjetunion gingen(ohne DDR und bei einem Preis von 100 Euro pro Quadratmeter)

Antworten

Sebastian 13. September 2012 um 13:21

Auch Deutschland hat schon an Griechenland gezahlt. Siehe Pariser Reparationsabkommen!

Antworten

Der Olli 12. September 2012 um 13:59

Sorry, was bist du denn für ein weltfremder Mensch? Solchen Unsinn, kann nur einer schreiben, der keinen Plan und falsche Informationen aufliegt! Wenn in der Welt jeder Staat nach fast 70 Jahren nach Kriegsende noch zahlen müsste (trotz abgegoltener Schuld), würde die Welt nur noch aus Zahlungen von einem an dem anderen bestehen! Wie kommt man auf diese unsinnige und unverschämte Zahl? Das ist Wunschdenken und man möchte die eigene Inkompitenz damit ungeschehen machen… Tolle Leistung!

Antworten

Panajotis Zygouris 11. September 2012 um 11:10

Nach seriösen Berechnungen Betragen die Schulden Deuttschlands wegen der Kriegsschäden durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg , einschliesslich Schmerzensgeld und Zinsen, mehr als 1500 Milliarden Euro. Ist es nicht für Deutschland beschämend es abzulehnen??? Sogar Bulgarien hat seine Kriegsschulden an Griechenland bezahlt!!!

Antworten

Elvis 11. September 2012 um 9:12

Sehr objektiv… Toll

Antworten

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Freitag, 12. April 2019

Kamera im USB-Stick

Wikileaks US Botschaften Einkaufsliste anlässlich der Verhaftung von Julian Assange

Anlässlich der Verhaftung von Julian Assange, des „australischen politischen Aktivisten, investigativen Journalisten, ehemaligem Computerhackers, Programmierers und Sprechers der Enthüllungsplattform WikiLeaks“ (O-Ton Wikipedia Deutschland) publizieren wir hier die letzte Pressemeldung, welche Wikileaks im Dezember 2018 auf seiner deutschen Plattform publizierte. Assange hatte sieben lange Jahre seines Lebens geopfert, um für sein Projekt, die maximale Transparenz auf Regierungsebene über die Enthüllungsplattform Wikileaks […]

Sonntag, 07. April 2019

Deutsch Ostafrika

Ehemalige deutsche Kolonie Ruanda – 800.000 Menschen wurden 1994 ermordet

Es ist einer der schlimmsten Völkermorde auf dem afrikanischen Kontinent: Jener, den fanatische Hutu 1994 an rund 800.000 Menschen in Ruanda, einer ehemaligen deutschen Kolonie (Deutsch-Ostafrika) begangen haben sollen. Noch heute erinnert man sich beispielsweise in der Ortschaft Mabare an den April 1994. Es war der Beginn vor der langen Regenzeit. Die Berghänge, schreibt Al Jazeera auf seinem Onlineportal aljazeera.com, hätten […]

Montag, 25. März 2019

Israel lässt Ayman Nasser seit 30 Jahren regelmäßig im Gefängnis schmoren

Amnesty International berichtet, wonach am 10. März 2019 ein israelische Militärgericht in den besetzten palästinensischen Gebieten eine Haftverlängerung für den NGO-Mitarbeiter Ayman Nasser angeordnet habe. Die Haft gegen Ayman Nasser werde um lange weitere sechs Monate aufgestockt. Die Haft setzt eine lange Kette von vorherigen Verhaftungen des Menschenrechtlers in den vergangenen 25 Jahre fort. Amnesty moniert, dass der NGO-Mitarbeiter bereits […]

Donnerstag, 24. Januar 2019

Israel schickt Beduine Sayyah Abu Mdeighim al-Turi 10 Monate ins Gefängnis

In einer Urgent Action teilt Amnesty International (AI) mit, wonach am 25. Dezember 2018 Scheich Sayyah Abu Mdeighim al-Turi eine zehnmonatige Haftstrafe in Israel habe antreten müssen. Amnesty schreibt zu dem Gerichtsurteil, dieses sei auf Grund der Tatsache gefällt worden, da der Verurteilte seine Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit für ein Beduinendorf wahrgenommen habe. Sayyah Abu Mdeighim al-Turi büße seine Haftstrafe derzeit […]

Mittwoch, 16. Januar 2019

Prozess, Alfamir Castillo

Schüsse auf Aktivistin in Kolumbien wegen Armee-Mordvorwürfen

Am 11. Januar 2019 hätten zwei Unbekannte in der Gemeinde Pradera im Süden von Kolumbien auf das Auto der Aktivistin Alfamir Castillo geschossen. Der Täter habe von einem Motorrad aus geschossen. Das berichtet nun Amnesty International Deutschland. Das Anschlags-Opfer sei in Begleitung ihres Mannes und zweier LeibwächterInnen gewesen, welche von der „Behörde für Schutzmaßnahmen“, der „Unidad Nacional de Protección“ gestellt […]

Samstag, 08. Dezember 2018

Wegen Land

Kolumbien – Menschenrechtsverteidiger Enrique Cabezas mit Mord bedroht

Amnesty International teilt in einer Urgent Action mit, wonach Enrique Cabezas, der Leiter der „Kollektivs Afro-Kolumbianischer Gemeinschaften“ in Curvaradó im Departamento Chocó im Westen Kolumbiens bedroht werde. Auch Morddrohungen stünden im Raum. Grund: Er setze sich für die Landrechte einiger kolumbianischen Gemeinden ein. Zudem kämpfe er für das Recht der dort lebenden Menschen sich aus einem seit Jahren bestehenden bewaffneten […]