Die Griechen treiben es immer doller: Erst abkassieren, den Milliardären die Steuern erlassen, die EU belügen und betrügen, um in die Eurozone aufgenommen zu werden, dann Hunderte Milliarden Euro vom Europäischen Rettungsschirm beanspruchen und jetzt mal wieder Deutschland auf Reparationsleistungen für den Zweiten Weltkrieg verklagen wollen – bald 70 Jahre nach dessen Ende.

Griechenland möchte nun angeblich angenommene einige Hunderttausend Euro für eine Arbeitsgruppe freigegeben. Sie soll rund 70 Jahre nach Ende der Besatzung durch die deutschen Nationalsozialisten und die damit einhergehenden Gräueltaten der Nazis in Griechenland prüfen, ob nicht doch noch Reparationszahlungen der Deutschen fällig werden könnten. Erst vor einem Jahr hatte Deutschland die letzte Rate an Reparationszahlungen für den Ersten Weltkrieg an Großbritannien überwiesen.

Strippenzieher beim jetzigen Plan, zu schauen, ob man nicht noch 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs Reparationszahlungen von Deutschland abkassieren könne, ist das Athener Finanzministerium. Der Job der ausgerechnet jetzt gegründeten Arbeitsgruppe für Reparationszahlungen ist es, zunächst sämtliche Archive in Griechenland zu durchwühlen, ob man nicht doch noch ausreichend Beweise für die Taten der Nazis im Zweiten Weltkrieg in Griechenland finden kann.

Auffällig ist der Zeitpunkt der Forderung nach Reparationszahlungen: Derzeit versucht Griechenland Deutschland zu zwingen, weiteren Milliarden zur „Rettung Griechenlands“ beizusteuern. Dabei haben die deutschen Steuerzahler schon jetzt mit circa 240 Mrd. Euro netto für die Rettung Griechenlands als Bürgschaft im Europäischen Rettungsschirm geblecht.

In Berlin ist man angesichts der historischen Erpresser-Scharmützel aus Griechenland ungehalten: „Das Thema Reparationen ist seit Jahrzehnten völkerrechtlich abgeschlossen. Das sollte sich mittlerweile auch bis Athen herumgesprochen haben“, lässt sich der Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Hans Michelbach, bei „Handelsblatt Online“ zitieren. Weiter erklärte Michelbach sinngemäß, wonach Griechenland nutzlos „Personal und Energien“ verschwende, die aber dringend für die Lösung der griechischen Staatsschuldenkrise benötigt würden.

Griechenland selbst teilt seit Jahren mit, man habe in den vor Jahrzehnten ausgehandelten Reparationszahlungen Deutschlands Griechenland über den Tisch gezogen. Noch immer seien deshalb angeblich einige Milliarden Euro offen, die Deutschland zahlen müsse.

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