Skip to main content
Freitag, 19. Oktober 2018

14 Verletzte nach Bombenangriff der islamischen Terrorgruppe Freie Syrische Armee auf Armeezentrale in Damaskus

Die islamische Terrorgruppe „Freie Syrische Armee“, die unter anderem von den USA, Saudi-Arabien und Quatar logistisch, finanziell und teils auch militärisch durch Waffenlieferungen unterstützt wird, hat nun nach mehreren Berichten in Damaskus Teile des Verteidigungsministeriums in die Luft gesprengt. Dabei wurden 14 Soldaten sowie Zivilisten verletzt, schreibt die syrische Nachrichtenagentur sana.

Der Bombenangriff ist ein schwerer Schlag für den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, der seit Monaten versucht die Innere Sicherheit wieder herzustellen. Die syrische Regierung erklärte, dass bei dem Terroranschlag der islamischen „Freien Syrischen Armee“ keine Personen in Damaskus getötet worden seien.

Derweil spricht die syrische Regierung von einem „Kriminellen Akt“. Er sei Beweis für die Verlogenheit und Zerstörungswut jener, die Krieg gegen Syrien führten, teilte der „General Command of the Army and the Armed Forces“ in Damaskus mit.
Außerdem sagte der syrische Informations-Minister, Omran al-Zoubi, er sei froh, dass „alle Mitglieder des Militär-Kommandantur gesund und sicher seien.“

Die islamische terroristische „Freie Syrische Armee“ ist bereits in zahlreichen Massaker verwickelt und hat auch Tausende Christen gewaltsam aus ihrer „Hochburg“, die in West-Medien verharmlosend gerne als „Rebellen-Stadt“ umschriebenen Stadt Homs – vertrieben. Einige Hundert Christen sollen bereits von Mitgliedern der „Freien Syrischen Armee“ hingemetzelt worden sein. Sie besteht überwiegend aus konservativen Sunniten, die die regierenden Alawiten und Christen aus Syrien vertreiben möchten.

Neben Nigeria gibt es derzeit die schlimmsten Christenverfolgungen durch die „Freie Syrische Armee“ in Syrien. Nach dem Terrorangriff der islamischen Freien Syrischen Armee auf die Militärzentrale in Damaskus, sei es zudem zu Angriffen der als Soldaten verkleideten Terroristen gekommen, ist zu hören. Allerdings hätten regierungstreue Soldaten den Terrorangriff abwehren können. Jedoch sei angeblich ein Korrespondent des iranischen TV-Senders Press TV von den Angreifern umgebracht worden.

Derweil sind diverse West-Medien wieder bemüht in der Öffentlichkeit völlig unbewiesene Dinge zu streuen, die die Regierung in Damaskus noch weiter destabilisieren sollen. Dazu gehört, dass einige West-Medien behaupten, bei den Angreifern habe es sich in Wirklichkeit um einen Putschversuch von dissertierten Offizieren gehandelt.

Zu der Kriegspropaganda in West-Medien gehört auch, dass fast jede Leiche gerne den Regierungstruppen von Assad zugeschrieben wird. Besonders die islamischen „Freien Syrischen Armee“ ist bekannt dafür, dass sie gerne Leichen als „Massaker-Opfer“ der Regierung hinstellt. Obwohl die Massaker häufig selbst von der FSA angerichtet wurden.

Auch jetzt wieder behaupten Mitglieder der FSA, sie hätten in der syrischen Ortschaft Al-Dhijabija in der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus 50 Leichen entdeckt, die angeblich den Regierungstruppen zuzuschreiben seien.

In die ähnliche Kriegspropaganda darf man getrost die Behauptung der „Freien Syrischen Armee“ packen, wonach angeblich ebenfalls Regierungstruppen in einem Damaskuser Viertel (Al-Birse)“ 16 Mitglieder einer Familie „massakriert“ hätten.

Als oberster Finanzier der „Freien Syrischen Armee“ gilt der Emir von Katar, Scheich Hamad bin Chalifa al-Thani. Er hatte erst am Dienstag vor der UN-Vollversammlung Bombenangriffe des Westens auf Syrien gefordert – wahrscheinlich meinte er das westliche Kriegsbündnis NATO, das schon im Libyen-Krieg 2011 nach Schätzungen rund 50.000 Menschen umgebracht hat in Zusammenarbeit mit den „libyschen Rebellen“.

Auch Frankreich forderte einmal mehr vor der UNO-Hauptversammlung am Dienstag indirekt einen Kriegseinsatz in Syrien. Der neue französischen Präsident François Hollande hatte seine Kriegsforderung verharmlosend im Kleide der Forderung nach einem „Regimewechsel“ versteckt. Frankreich war einst Kolonial-Schreckensmacht in Syrien. Auch in Algerien metzelten die Franzosen geschätzte rund 350.000 Algerier im Algerienkrieg hin.

Russland teilte jedoch an einer Konferenz in Damaskus mit, man lehne nach wie vor eine ausländische Intervention (also einen Kriegseinsatz) kategorisch ab. Der russische Botschafter Asamat Kulmuchametow war auf der „Konferenz der Parteien und Kräfte für einen friedlichen demokratischen Wandel“ in Damaskus aufgetreten. Kulmuchametow forderte zudem einen Waffenstillstand sowohl von der Regierung wie der „Freien Syrischen Armee“.

Artikel zum Thema:

Kurden wollen in Syrien eigenen Staat – welche schmutzige Rolle spielt Türkei?

USA wollen in Syrien totale Schlacht – CIA an vorderster Front

Syrien: Skandal um ARD Tagesthemen und Tom Buhrow – in Kriegsberichterstattung mit YouTube-Fakevideo manipuliert?

Christenverfolgung in Syrien: Von Russen erbaute Kirchen zerstört / Terror der Freien Syrischen Armee

Wie Frankreich mit Massakern an Hunderttausenden Menschen seine Kolonie Algerien unterdrückte / ARTE TV-Reihe

Massaker Al-Hula in Syrien: Säuberungsaktion gegen regimetreue Familien mit über 100 Toten
Syrien-Krieg: Deutsche Medien manipulieren in Kriegsberichterstattung und Frankreich will Krieg
ARD Anne Will und Syrien: Kritik von Scholl-Latour an Assad lässt Kinder töten



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Sonntag, 23. September 2018

Terror

Iranische Revolutionsgarde – Saudi-Arabien steckt hinter Anschlag mit 29 Toten auf Militärparade

In der arabischen Welt tobt seit Jahrzehnten ein mal offenerer dann wieder versteckter Krieg um die politisch-militärische Hoheit in der arabisch-sprechenden Welt. Unter dieser Folie ist nun auch die Aussage der Iranischen Revolutionsgarde zu sehen: Diese macht nämlich das von dem Diktatorenclan der Familie Saud beherrschte Saudi-Arabien für den Anschlag auf eine am Samstag durchgeführte Militärparade im Südwesten des Iran […]

Donnerstag, 13. September 2018

NATO

Naturwissenschaftler lehnen deutsche Kriegsbeteiligung in Syrien ab

NaturwissenschaftlerInnen in dem Berliner privaten Friedensbündnis „Abrüsten statt aufrüsten“ schicken uns eine Presseerklärung zum Syrienkrieg, die wir hier veröffentlichten. Demnach fordere man umgehend die Einstellung der seit 2011 anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen. Der aktuelle Krieg in Syrien steht im Glied einer langen Reihe brutaler Kampfhandlungen dort. Denn seit 2000 Jahren gibt es hier regelmäßig kriegerische Auseinandersetzungen. Schon vor 2000 Jahren waren […]

Sonntag, 08. Juli 2018

Palästina, Israel

Hamas und Abas-Regierung sollen auf friedliche Demonstranten eingedroschen haben

Bereits Ende Juni veröffentlichte die deutsche Amnesty International-Sektion in Köln einen Bericht über ein angeblich massives Vorgehen bis hin zu Misshandlungen gegen Palästinenser. Dieses Mal aber nicht durch israelisches Militär, sondern unter anderem durch die palästinensische Hamas-Partei selber. Der Bericht stützt sich auf eine englischsprachige Version (1; vgl. zudem Fußnotenverweis 2). Das pazifistische Portal kriegsberichterstattung.com kann den AI-Bericht nicht verifizieren. […]

Mittwoch, 13. Juni 2018

Nasa Embera Chamí

Indigene Gemeinschaft in Kolumbien mit Waffen bedroht und vertrieben

AI, Kolumbien – Mehr als 200 Angehörige der indigenen Gemeinschaft Nasa Embera Chamí aus dem Reservat La Delfina im Westen Kolumbiens seien, teilt Amnesty International in einer Urgent Action mit, aus ihren Wohnorten vertrieben worden. Zuvor sei am 8. Juni 2018 ein Anschlag auf einen Bewohner der Gemeinde verübt worden. Dies zeige einmal mehr, dass die Menschen dort dringend mehr […]

Donnerstag, 10. Mai 2018

Morde in Kolumbien wegen Staudammprojekt

Hugo Albeiro George Pérez neues Opfer

Kolumbien – Amnesty International (AI) weist in einer Urgent Agent darauf hin, dass in dem lateinamerikanischen Staat Kolumbien Umweltschützer massiv bedroht, eingeschüchtert, ja sogar ermordet würden. So sei ein Mitglied der Bewegung Ríos Vivos (Lebende Flüsse) am 2. Mai getötet worden. Das sei jener Tag, an welchem die Gruppe einen ganztägigen Protestmarsch gegen das Hidroituango-Staudammprojekt im Departamento Antioquia veranstaltet habe. Mitglieder der […]