Wie die neue deutsche Außenpolitik gleichzeitig Moskau provoziert und Washington vergrault

Merz am Abgrund: Wie gefährlich ist die neue deutsche Außenpolitik?

Kommentar | kriegsberichterstattung.com

Deutschland hat einen neuen Ton. Seit Friedrich Merz im Kanzleramt sitzt, ist aus der zurückhaltenden, abwägenden Außenpolitik der Ära Scholz eine Politik der demonstrativen Härte geworden. Was als „Führungsanspruch“ verkauft wird, lässt viele Beobachter fragen: Zieht Merz Deutschland – und damit Europa – in den nächsten großen Krieg?

Der Taurus als Symbol

Kaum ein außenpolitisches Thema hat Merz so geprägt wie seine Forderung nach der Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine. Schon als Oppositionsführer machte er daraus ein Prinzip: Wer zögert, ermuntert den Aggressor. [1] Diese Logik klingt einfach, blendet aber eine zentrale militärstrategische Realität aus. Taurus-Flugkörper haben eine Reichweite von über 500 Kilometern und können Ziele tief im russischen Hinterland treffen – inklusive der Kertsch-Brücke und militärischer Infrastruktur auf der besetzten Krim. [2]

„Eine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine birgt das Risiko einer direkten Kriegsbeteiligung Deutschlands, wenn deutsche Soldaten für Zielplanung und Wartung eingebunden bleiben.“ — Sinngemäß aus einer Analyse der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) zur Debatte um weitreichende Waffen. [3]

Die rote Linie

Russland hat seine Nukleardoktrin am 19. November 2024 per Dekret des Präsidenten überarbeitet und die Schwelle für den Einsatz nuklearer Waffen rhetorisch abgesenkt – unter anderem für den Fall eines massiven konventionellen Angriffs durch einen Nichtnuklearstaat, der von einer Nuklearmacht unterstützt wird. [4] Berlin weiß das. Merz reagiert darauf nicht mit Zurückhaltung, sondern mit dem Argument, man dürfe sich von „Putins Drohungen“ nicht einschüchtern lassen. Doch Deeskalation ist keine Schwäche – sie war seit Helmut Schmidt die Grundlage jeder rationalen deutschen Sicherheitspolitik.

„Wir müssen kriegstüchtig werden.“ — Verteidigungsminister Boris Pistorius, Bundeswehrtagung November 2023. [5]

Die Formulierung sollte eigentlich mahnen, wie weit Deutschland von echter militärischer Handlungsfähigkeit entfernt ist. In der Rhetorik von Merz wird sie zum Programm einer Außenpolitik, die Konfrontation sucht, bevor die Substanz dafür vorhanden ist.

Ein blinder Fleck in Berlin

Auffällig ist, wie wenig öffentliche Debatte Merz über diese Risiken zulässt. Wer warnt, wird schnell als „Putin-Versteher“ abgestempelt. Das ist keine seriöse Debattenkultur – das ist die rhetorische Vorbereitung einer Bevölkerung auf eine direkte Konfrontation.

Hinzu kommt ein Paradox: Die Bundeswehr ist nach Einschätzung ihrer eigenen Führung in puncto Vollausstattung und Munition nicht auf einen Bündnisfall vorbereitet. Der Jahresbericht der Wehrbeauftragten dokumentiert seit Jahren massive Lücken bei Munition, Personal und Infrastruktur. [6] General Carsten Breuer, Generalinspekteur der Bundeswehr, hat öffentlich einen Zeithorizont von rund fünf Jahren genannt, in dem sich Deutschland verteidigungsfähig aufstellen müsse. [7]

„Germany’s Bundeswehr remains critically underfunded in ammunition, spare parts and personnel.“ — International Institute for Strategic Studies (IISS), The Military Balance. [8]

Eine Außenpolitik, die rhetorisch die Konfrontation sucht, während die militärische Realität hinterherhinkt, ist nicht mutig – sie ist fahrlässig.

Zweite Front: Bruch mit Washington im Iran-Konflikt

Und während Berlin gegenüber Moskau die Schrauben anzieht, öffnet Merz gleichzeitig eine zweite Konfliktlinie – diesmal nach Westen. Als die Trump-Administration im Iran-Konflikt auf maximale Eskalation setzte – von der Wiederaufnahme der „maximum pressure“-Politik bis zur offenen Drohung mit militärischen Schlägen gegen iranische Nuklearanlagen – verweigerte Merz die Gefolgschaft. [9] Viele fragen sich seither: War das das Ende der NATO, eingeleitet durch Merz ungeschickte Polterei?

„Any military strike on Iran’s nuclear facilities would risk a regional war and set back diplomacy by years.“ — Sinngemäße Einschätzung aus einem Kommentar der International Crisis Group zu US-Iran-Spannungen. [10]

Denn die Art und Weise, wie Berlin sich distanzierte, hat das transatlantische Verhältnis an den Rand des Bruchs geführt. Trump reagiert auf europäische Abweichler bekanntlich nicht mit Diplomatie, sondern mit Drohungen gegen die NATO selbst – Artikel 5, Truppenabzug, Zollwaffen. Schon im Februar 2024 sagte er bei einer Wahlkampfveranstaltung, er würde Russland „ermutigen zu tun, was immer sie wollen“, gegenüber Alliierten, die nicht zahlen. [11] Der sogenannte „Pakt“ der NATO-Bündnispartner ist damit faktisch zur Verhandlungsmasse geworden.

Das Ergebnis ist ein strategischer Doppelbruch: Merz provoziert Moskau durch Eskalation in der Ukraine – und Washington durch Opposition gegen dessen Iran-Kurs. Ein Deutschland, das gleichzeitig Russland und die eigene Schutzmacht reizt, ohne militärisch autark zu sein, begeht einen außenpolitischen Kardinalfehler. Die NATO ist nicht gesprengt – noch nicht. Aber sie knirscht hörbar, und Merz hat an diesem Knirschen einen enorm großen Anteil, den in Berlin niemand offen benennt.

Was auf dem Spiel steht

Die zentrale Frage ist nicht, ob die Ukraine Unterstützung verdient – sie tut es. Die Frage ist, welche Form der Unterstützung Europa nicht in eine direkte militärische Auseinandersetzung mit einer Nuklearmacht zieht. Merz scheint diese Unterscheidung verloren zu haben. Sein Kurs – mehr weitreichende Waffen, härtere Rhetorik, engere operative Verzahnung mit Kiew bei gleichzeitiger Distanzierung von Washington – folgt einer Eskalationslogik, die historisch selten gut ausgegangen ist.

August 1914 mahnt. Damals war man in fast allen europäischen Hauptstädten überzeugt, der Gegner werde einlenken, wenn man nur fest genug auftrete. Er tat es nicht.

Das Risiko ist nicht, dass Merz einen Krieg will. Das Risiko ist, dass seine Politik einen Krieg wahrscheinlicher macht – durch Eskalationsschritte, deren Konsequenzen in Berlin niemand zu Ende denkt. Die deutsche Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, diese Debatte zu führen, bevor es zu spät ist.


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Merz on the Brink: How Dangerous Is Germany’s New Foreign Policy?

Commentary | kriegsberichterstattung.com

Germany has a new tone. Since Friedrich Merz moved into the Chancellery, the cautious, deliberative foreign policy of the Scholz era has given way to a policy of demonstrative hardness. What is sold as „leadership“ is prompting many observers to ask: Is Merz dragging Germany – and with it Europe – into the next major war?

Taurus as a Symbol

No foreign-policy issue has shaped Merz as much as his demand to deliver Taurus cruise missiles to Ukraine. Even as opposition leader, he turned it into a principle: whoever hesitates emboldens the aggressor. [1] The logic sounds simple, but it glosses over a crucial military reality. Taurus missiles have a range of over 500 kilometres and can strike targets deep inside Russian-held territory – including the Kerch Bridge and military infrastructure on occupied Crimea. [2]

„Delivering Taurus cruise missiles raises the question of Germany’s status as a co-belligerent if German personnel remain involved in targeting and maintenance.“ — Paraphrased from the Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) analysis on long-range weapons. [3]

The Red Line

Russia revised its nuclear doctrine by presidential decree on 19 November 2024, rhetorically lowering the threshold for the use of nuclear weapons – including for a case of massive conventional attack by a non-nuclear state supported by a nuclear one. [4] Berlin knows this. Merz’s response is not caution but the argument that „Putin’s threats“ must not be allowed to intimidate. Yet de-escalation is not weakness – since Helmut Schmidt it has been the basis of rational German security policy.

„We must become war-ready (kriegstüchtig).“ — German Defence Minister Boris Pistorius, Bundeswehr Conference, November 2023. [5]

The phrase was originally meant as a warning about how far Germany is from real military capacity. In Merz’s rhetoric, it turns into a programme for a foreign policy that seeks confrontation before the substance is in place.

A Blind Spot in Berlin

What is striking is how little public debate Merz allows about these risks. Anyone who warns is quickly labelled a „Putin apologist.“ That is not serious political discourse – it is the rhetorical preparation of a population for direct confrontation.

On top of that, a paradox: the Bundeswehr, by the assessment of its own leadership, is not prepared for a full alliance scenario in terms of full equipment and munitions. The annual report of the Parliamentary Commissioner for the Armed Forces has documented massive gaps in ammunition, personnel and infrastructure for years. [6] General Carsten Breuer, Germany’s top military commander, has publicly cited a horizon of around five years within which Germany must become defensible. [7]

„Germany’s Bundeswehr remains critically underfunded in ammunition, spare parts and personnel.“ — International Institute for Strategic Studies (IISS), The Military Balance. [8]

A foreign policy that rhetorically seeks confrontation while military reality lags behind is not brave – it is reckless.

A Second Front: Breaking with Washington over Iran

And while Berlin tightens the screws on Moscow, Merz is simultaneously opening a second line of conflict – this one pointing west. When the Trump administration pushed for maximum escalation in the Iran confrontation – from the return of „maximum pressure“ to open threats of military strikes against Iranian nuclear facilities – Merz refused to follow. [9] In part, this is understandable: Germany has a legitimate interest in not being dragged into another Middle East disaster.

„Any military strike on Iran’s nuclear facilities would risk a regional war and set back diplomacy by years.“ — Paraphrased from International Crisis Group commentary on US–Iran tensions. [10]

But the manner in which Berlin distanced itself has pushed the transatlantic relationship to the edge of rupture. Trump does not respond to European dissent with diplomacy; he responds with threats aimed at NATO itself – Article 5, troop withdrawals, tariff weapons. As early as February 2024, at a campaign rally, he said he would „encourage“ Russia „to do whatever the hell they want“ to allies that did not pay. [11] The so-called „pact“ among NATO allies has effectively become a bargaining chip.

The result is a strategic double breach: Merz provokes Moscow by escalating in Ukraine – and Washington by opposing its Iran course. A Germany that simultaneously antagonises Russia and its own protecting power, without being militarily self-sufficient, is committing a cardinal error of statecraft. NATO has not been blown apart – not yet. But it is creaking audibly, and Merz bears a share of responsibility for that creaking which no one in Berlin openly names.

What Is at Stake

The central question is not whether Ukraine deserves support – it does. The question is what form of support avoids drawing Europe into direct military confrontation with a nuclear power. Merz appears to have lost that distinction. His course – more long-range weapons, harsher rhetoric, tighter operational integration with Kyiv while simultaneously distancing from Washington – follows an escalation logic that has historically rarely ended well.

August 1914 still warns us. Back then, in almost every European capital, people were convinced the adversary would back down if one only stood firm enough. He did not.

The risk is not that Merz wants war. The risk is that his policy makes war more likely – through escalatory steps whose consequences no one in Berlin has thought through to the end. The German public has a right to hold this debate before it is too late.


🇷🇺 РУССКИЙ

Мерц на краю пропасти: насколько опасна новая внешняя политика Германии?

Комментарий | kriegsberichterstattung.com

У Германии новый тон. С тех пор как Фридрих Мерц занял кресло канцлера, сдержанная и взвешенная внешняя политика эпохи Шольца уступила место политике демонстративной жёсткости. То, что подаётся как «лидерство», заставляет многих наблюдателей задаться вопросом: не втягивает ли Мерц Германию – а вместе с ней и Европу – в следующую большую войну?

«Taurus» как символ

Ни одна внешнеполитическая тема не определяла Мерца так, как его требование поставить Украине крылатые ракеты «Taurus». Ещё будучи лидером оппозиции, он возвёл это в принцип: кто колеблется, тот подбадривает агрессора. [1] Логика звучит просто, но она игнорирует ключевую военную реальность. Ракеты «Taurus» имеют дальность более 500 километров и способны поражать цели глубоко на российской территории – включая Крымский мост и военную инфраструктуру на полуострове. [2]

«Поставка крылатых ракет „Taurus“ ставит вопрос о статусе Германии как стороны конфликта, если немецкий персонал продолжает участвовать в целеуказании и обслуживании». — По смыслу анализа Фонда науки и политики (SWP) по вопросу дальнобойных вооружений. [3]

Красная линия

Россия пересмотрела свою ядерную доктрину указом президента от 19 ноября 2024 года, риторически понизив порог применения ядерного оружия – в том числе на случай массированной конвенциональной атаки неядерного государства, поддерживаемого ядерной державой. [4] Берлин это знает. Ответ Мерца – не осторожность, а аргумент о том, что нельзя поддаваться «угрозам Путина». Однако деэскалация – это не слабость; со времён Гельмута Шмидта она была основой рациональной немецкой политики безопасности.

«Мы должны стать способными к войне (kriegstüchtig)». — Министр обороны Германии Борис Писториус, совещание Бундесвера, ноябрь 2023. [5]

Изначально фраза должна была стать предупреждением о том, как далека Германия от реальной военной состоятельности. В риторике Мерца она превращается в программу внешней политики, которая ищет конфронтацию до того, как для неё есть содержание.

Слепое пятно в Берлине

Бросается в глаза, как мало публичных дебатов о рисках допускает Мерц. Каждого, кто предупреждает, быстро клеймят «адвокатом Путина». Это не серьёзная политическая дискуссия – это риторическая подготовка населения к прямой конфронтации.

К тому же парадокс: Бундесвер, по оценке собственного руководства, не готов к полноценному сценарию действий НАТО в плане полного оснащения и боекомплекта. Ежегодный доклад уполномоченного Бундестага по делам вооружённых сил годами фиксирует масштабные пробелы в боеприпасах, личном составе и инфраструктуре. [6] Генерал Карстен Бройер, главный военный руководитель Германии, публично называл горизонт около пяти лет, в течение которых Германия должна обрести обороноспособность. [7]

„Germany’s Bundeswehr remains critically underfunded in ammunition, spare parts and personnel.“ — International Institute for Strategic Studies (IISS), The Military Balance. [8]

Внешняя политика, риторически стремящаяся к конфронтации при отстающей военной реальности, – не смелая, а безответственная.

Второй фронт: разрыв с Вашингтоном по Ирану

И в то время как Берлин закручивает гайки в отношении Москвы, Мерц одновременно открывает вторую линию конфликта – на этот раз в сторону Запада. Когда администрация Трампа в иранском конфликте сделала ставку на максимальную эскалацию – от возврата «политики максимального давления» до открытых угроз военными ударами по иранским ядерным объектам – Мерц отказался идти в кильватере. [9] Отчасти это понятно: у Германии есть законный интерес не быть втянутой в очередную ближневосточную катастрофу.

„Any military strike on Iran’s nuclear facilities would risk a regional war and set back diplomacy by years.“ — По смыслу комментария International Crisis Group по американо-иранской напряжённости. [10]

Но то, как именно Берлин дистанцировался, подвело трансатлантические отношения к грани разрыва. Трамп, как известно, реагирует на европейских диссидентов не дипломатией, а угрозами в адрес самого НАТО – Статьи 5, вывода войск, тарифного оружия. Ещё в феврале 2024 года на предвыборном митинге он заявил, что «подстрекал бы» Россию «делать, что угодно», в отношении союзников, не оплачивающих счета. [11] Так называемый «пакт» союзников по НАТО фактически превратился в предмет торга.

Результат – стратегический двойной разрыв: Мерц провоцирует Москву эскалацией на Украине – и Вашингтон своим противодействием его иранскому курсу. Германия, которая одновременно раздражает и Россию, и собственную державу-защитницу, не будучи при этом военно самодостаточной, совершает кардинальную ошибку государственного управления. НАТО ещё не взорвано – пока. Но оно отчётливо скрипит, и Мерц несёт за этот скрип долю ответственности, которую в Берлине никто открыто не называет.

Что на кону

Главный вопрос не в том, заслуживает ли Украина поддержки – заслуживает. Вопрос в том, какая форма поддержки не втягивает Европу в прямое военное столкновение с ядерной державой. Мерц, похоже, утратил это различие. Его курс – больше дальнобойного оружия, более жёсткая риторика, более плотная оперативная интеграция с Киевом при одновременном дистанцировании от Вашингтона – следует логике эскалации, которая исторически редко заканчивалась хорошо.

Август 1914 года остаётся предостережением. Тогда почти во всех европейских столицах были убеждены, что противник отступит, если проявить достаточную твёрдость. Он не отступил.

Риск не в том, что Мерц хочет войны. Риск в том, что его политика делает войну более вероятной – через эскалационные шаги, последствия которых в Берлине никто не продумывает до конца. У немецкой общественности есть право вести эту дискуссию, пока не поздно.


📚 Quellen · Sources · Источники

[1] Friedrich Merz, wiederholte Reden im Deutschen Bundestag und öffentliche Statements zur Taurus-Frage 2023–2024, u. a. Bundestagsrede vom 22. Februar 2024 (Antrag der Union zur Taurus-Lieferung). Plenarprotokolle des Deutschen Bundestags: https://www.bundestag.de/dokumente/protokolle

[2] Technische Daten Taurus KEPD 350: MBDA Deutschland, offizielles Datenblatt. Reichweite > 500 km; siehe auch IISS, The Military Balance (jährliche Ausgabe).

[3] Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin — Publikationen zur Debatte um weitreichende Waffensysteme und Kriegsbeteiligungsfrage, u. a. Analysen von Claudia Major / Christian Mölling. https://www.swp-berlin.orgZitat hier sinngemäß wiedergegeben, bitte Originalwortlaut vor Publikation abgleichen.

[4] „Основы государственной политики Российской Федерации в области ядерного сдерживания“ / Russische Nukleardoktrin, aktualisiert per Präsidialdekret vom 19. November 2024 (Dekret Nr. 991). Kreml-Originalveröffentlichung: http://kremlin.ru · Analyse u. a. bei Arms Control Association und IISS.

[5] Boris Pistorius, Rede auf der Bundeswehrtagung, November 2023, Originaltonaufnahmen: BMVg / Bundeswehr Pressezentrum. Begriff „kriegstüchtig“ dokumentiert u. a. bei Tagesschau, Süddeutsche Zeitung und dpa.

[6] Jahresbericht der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages — letzte Ausgaben u. a. Eva Högl. Volltexte: https://www.bundestag.de/wehrbeauftragte

[7] General Carsten Breuer, Generalinspekteur der Bundeswehr — öffentliche Aussage zum Vorbereitungshorizont („etwa fünf Jahre“), Interviews und Briefings 2024; dokumentiert u. a. bei Reuters und FAZ.

[8] International Institute for Strategic Studies (IISS), The Military Balance (jährlich). Passagen zur Bundeswehr-Einsatzbereitschaft. https://www.iisss.org / https://www.iiss.org/publications/the-military-balancegenauer Wortlaut bitte gegen Originalausgabe abgleichen.

[9] Zur deutschen Distanzierung vom US-Iran-Kurs der zweiten Trump-Administration: Stellungnahmen der Bundesregierung und des Auswärtigen Amts; internationale Berichterstattung u. a. Reuters, Financial Times, Politico Europe. Konkrete Datumsangaben und Wortlaut der Merz-Reaktion hier redaktionell zu ergänzen.

[10] International Crisis Group (ICG), Middle East & North Africa Programme — laufende Kommentare zu US-Iran-Eskalation. https://www.crisisgroup.orgZitat sinngemäß, bitte Originalquelle zuordnen.

[11] Donald J. Trump, Wahlkampfveranstaltung in Conway, South Carolina, 10. Februar 2024. Wortlaut: „I would encourage them to do whatever the hell they want“ — Berichterstattung u. a. bei Reuters, AP, The Guardian.


Redaktioneller Hinweis: Die Zitate in Blockquotes sind, sofern nicht anders gekennzeichnet, sinngemäß wiedergegeben bzw. paraphrasiert. Für eine Publikation auf kriegsberichterstattung.com sollten die Originaltexte (SWP-Paper, ICG-Kommentar, IISS-Military-Balance-Ausgabe) verlinkt und der exakte Wortlaut geprüft werden.

Kommentar der Redaktion · kriegsberichterstattung.com · 2026

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