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Donnerstag, 16. Januar 2020

Syrische Terroristen lassen UN-Blauhelme nicht frei

Die Zitterpartie um die von Terrorbanden in Syrien gekidnappten 21 philippinischen UN-Blauhelme geht weiter. Entgegen Berichten, die die Freilassung am frühen Freitagmorgen gemeldet hatten, sind die Blauhelme immer noch verschollen. Noch vor wenigen Stunden hatte der philippinische Militärsprecher, Col. Arnulfo Marcelo Burgos, in der Hauptstadt Manila Hoffnung verbreitet, die Freilassung der UN-Blauhelme stünde unmittelbar bevor. Dem scheint nun doch nicht so zu sein.

Die Anhänger der syrischen Oppositionsbewegung, die seit bald zwei Jahren zahlreiche Regionen Syriens in Schutt und Asche legte, hatten vor wenigen Tagen auf den berühmten Golan Höhen die UN-Blauhelme gefangen genommen, während diese ihrer Aufgabe nachgingen, für Sicherheit zwischen Syrien und Israel zu sorgen und ein Übergreifen des syrischen Bürgerkrieges auf Israel zu verhindern. Der UN-Sicherheitsrat (U.N. Security Council) fordert seit Tagen die Freilassung der Blauhelme.

Die syrischen bewaffneten Rebellen wollten mit der Gefangennahme der UNO-Blauhelme Druck auf die syrische Regierung ausüben, die Belagerung von Rebellen-Hochburgen im Raum Jamla zu beenden. In Jamla rüsteten sich die Terrorbanden der syrischen Opposition auf, um weitere Anschläge auf Syriens Hauptstadt Damaskus durchführen zu können, berichten Nahost-Beobachter.

Derweil zitiert die BBC den ominösen Sprecher einer selbst ernannten syrischen Terrorgruppe namens „Martyrs of Yarmouk“ mit den Worten, wonach man die UN-Blauhelme sicher der UNO übergeben wolle, sollte die syrische Regierung sich aus einer der wichtigen Waffen- und Rückzugshochburgen der Rebellen zurückziehen.

Die UNO ist bereits seit 1974 in den Golanhöhen mit Blauhelmen präsent. Dem war eine völkerrechtlich illegale Besetzung der Golanhöhen durch das israelische Militär vorausgegangen. So hält Israel die „Golan Heights“ bereits seit 1967 besetzt, nachdem es mit Syrien eine kriegerische Auseinandersetzung gegeben hatte. Im Jahr 1981 hatte Israel – wieder entgegen des Völkerrechts – die Golanhöhen einfach offiziell als weiteres israelische „Staatsgebiet“ annektiert.

Im Zuge des syrischen Bürgerkrieges bringt die Regierung der Philippinen immer mehr Philippinos zurück in das Heimatland. Bislang seien insgesamt 3.692 Philippinos von Syrien zurück auf die Philippinen geflogen worden. Vor der Ausreise müssten sich aber die Philippinos einer ärztlichen Untersuchung in Damaskus unterziehen, so das Außenministerium „Department of Foreign Affairs“ (DFA). Für Philippinos, die Syrien verlassen möchten, hat die Regierung der Philippinen eine eigene Stelle eingerichtet und zwar innerhalb der „Undersecretary for Migrant Workers’ Affairs“ (OUMWA). Eine 24-Stunden-Hotline steht den ausreisewilligen Bürgern zur Verfügung. Betroffen sind vor allem philippinische Gastarbeiter in Syrien.



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