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Donnerstag, 15. November 2018

China Erdbeben: Nach 69.000 Toten im Jahr 2008 jetzt wieder 150 Tote in der Region Sichuan

In China ist es nach dem letzten großen Erdbeben in der Region Sichuan im Jahr 2008 mit damals 69.227 getöteten Menschen erneut zu einem Erdbeben gekommen. Die Rede ist von bis zu 150 Toten und mindestens 2.000 Verletzten. Seltsam: Obwohl das Erdbeben in China viel mehr Menschenleben kostete, als die Terroranschläge in Boston (3 Tote), so vermitteln US-Medien dennoch den Eindruck als würde der Dritte Weltkrieg bevorstehen, vor dem man die Welt retten müsse – so gab es eine Flugverbotszone und eine Ausgangssperre in Boston. Das empfinden viele Beobachter als etwas überzogene staatliche Maßnahmen. +update, 00:05 Uhr: Die Rede ist mittlerweile von 6.700 Verletzten und mindestens 160 Toten.

Das Erdbeben in China hatte eine Stärke von 7 auf der Richterskala und ereignete sich in den frühen Morgenstunden. Es heißt, dass neben dem Epizentrum in Ya’an auch die Regionen Chongqing, Yunnan, Guizhou, Hunan und Shaanxi von dem Erdbeben betroffen gewesen seien. Die Rede ist von mindestens 10.000 zerstörten Häusern.

In der chinesischen Provinz Sichuan kam es am 12. Mai 2008 schon einmal zu einem schlimmen Erdbeben mit damals 69.227 Menschen getöteten Menschen und 374.643 Verletzten. Weitere 17.923 Chinesen werden bis heute vermisst. Das heißt aber: Wahrscheinlich hat es damals fast 90.000 Tote auf Grund des Erdbebens mit der Stärke 8 auf der Richterskala gegeben.



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