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Donnerstag, 21. Juni 2018

Edward Snowden 17 Uhr in Moskau: Vielen Dank Russland!!!

Edward Snowden ist in Moskau gelandet – um 17:05 Uhr Moskauer Zeit. Er befand sich in einem Flugzeug das ihn von Hong Kong nach Moskau gebracht hat. Während sich China feige weggeduckt hat, zeigt sich Russlands Präsident Vladimir Putin als Beschützer des 29-Jährigen Snowden. Der ehemalige Analyst des US-Geheimdienstes NSA hat aufgedeckt, wonach die Regierungen aus den USA und Großbritannien in einem noch nie dagewesenen kriminellen Ausmaß die 500 Mio. EU-Bürger, aber auch Russen und Chinesen, bespitzeln, aushorchen, total überwachen. Die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtet, wonach Snowden um 17:05 auf dem Sheremetyevo Airport am Terminal F gelandet sei.

Für den von Snowden aufgedeckten Spitzelterror nutzen die US-Stasibehörde NSA sowie der britische Geheimdienst GCHQ umfangreich die Klaviatur von Staatskriminalität: Es werden unter dem Deckmantel der Demokratien das Briefgeheimnis und Telekommunikationsgeheimnis ausgehebelt. Es werden Emails mitgelesen, Apple-iPhones und viele andere Handys millionenfach abgehört, Nutzeranfragen in Google, Bing oder Yahoo illegal auf Personenebene ausgewertet und protokolliert, sowie hunderte Millionen digitale Akten angelegt.

Mittlerweile hat die russische Fluglinie Aeroflot den Flug des CIA Whistleblower Edward Snowden nach Moskau bestätigt. Ob Snowden in Russland bleibt oder weiterreist, ist noch nicht klar. Angeblich könnte Snowden am Montag nach Havanna in Kuba weiterreisen und von dort aus nach Venezuela. Venezuela hätte für Snowden den Vorteil, dass er näher an seiner Familie und seinen Freunden in den USA wäre.

Dennoch könnte es auch sein, dass Snowden zunächst den Schutz in Russland in Anspruch nimmt. So teilte der russische Regierungssprecher Dmitri Peskow mit, wonach Russland prüfe, Edward Snowden politisches Asyl zu gewähren, sofern er dies wünsche, schreibt RIA „Novosti“. Weiter wird berichtet, wonach die russischen Strafverfolgungsbehörden keine Ansprüche gegen Snowden hätten und auch nicht Absicht hätten in irgendeiner Weise hier Ermittlungen gegen den Mann einzuleiten, dem wir alle das Wissen zu verdanken haben, in welchem Totalitätswahn Barack Obama, der US-Präsident, sowie sein politisches Plapperhündchen aus Großbritannien, David Cameron, uns alle digital bespitzeln.

„Eine solche Totalüberwachung, wie sie nun die USA und Britannien illegal und kriminell vorantreiben, kannten wir bislang nur von Verbrecherregimes“

Derweil teilte Wikileaks-Gründer Julian Assange mit, er erwarte, dass Snowden von nun an von Diplomaten begleitet werden könnte. Julian Assange hatte mit seinen Wikileaksenthüllungen vor zwei Jahren die US-Regierungsmethoden aus Drohungen gegen andere Staaten, Ablästern über EU-Partner und weltweite Intrigen bekannt gemacht. Wie gegen Edward Snowden so versuchen die USA auch gegen Assange mit juristischen Ermittlungen vorzugehen.

Interessant ist, dass ausgerechnet ein scheinbar linker US-Präsident, eben Barack Obama, sich dermaßen mit der digitalen Szene überworfen hat. Wir dürften auch in Zukunft noch mit so manchen peinlichen Enthüllungen über die US-Regierung unter Barack Obama rechnen.

Eine solche Totalüberwachung, wie sie nun Edward Snowden öffentlich gemacht hat, kannten wir in Deutschland zuletzt nur von zwei Staatsformen: Von dem Verbrecherregime der Nationalsozialisten und von der sozialistischen Diktatur in der DDR. Umso schlimmer ist es, wie wenig sich CDU-Kanzlerin Angela Merkel bislang gegen den Total-Überwachungsstaat, wie ihn die USA und Britannien illegal derzeit aufzubauen versuchen, gestemmt hat. Ihr ist eine Obama-BILD-Schlagzeile „Kiss me Angie“ wichtiger. Scharfe Kritik kam bislang lediglich von der deutschen Justizministerin, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Sie sprach von einer „Katastrophe“ was die USA und Britannien derzeit an illegalen Aktivitäten heimlich vollzögen.

Deshalb sagt das Antikriegsportal kriegsberichterstattung.com: Danke Russland!!! Bitte nehmt Edward Snowden gut auf und beschützt ihn vor dem Zugriff der USA und Briten.



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