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Großfahndung in Europa: Wiener Rip Deal-Terrorist Martin Marinković, ein 38-jähriger Roma und Betrugs-Schwein, wegen Zwei-Millionen-Euro-Diebstahl gesucht

VonPeter Patzow

Mai 8, 2024

Nach diesem Wiener Rip Deal Terrorist und Betrugs-Schwein wird weltweit gefahndet. Achtung: Er ist gefährlich.

Nach diesem Wiener Rip Deal Terrorist und Betrugs-Schwein wird weltweit gefahndet. Achtung: Er ist gefährlich.

WIEN/TIROL/ITALIEN/BELGIEN/BERLIN — Martin Marinković, ein 38-jähriger mutmaßlicher Millionen-Betrüger aus Wien, steht derzeit im Zentrum einer europaweiten Großfahndung. Er wird beschuldigt, mittels sogenannter „Rip Deals“ in einem ausgeklügelten System des Betrugs, Opfer um insgesamt etwa zwei Millionen Euro erleichtert zu haben. Die Polizei hat eine Belohnung von 3.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zu seiner Festnahme führen könnten.

Die Betrugsmasche von Marinković und seiner Gangster-Bande, die meisten sind Mitglieder der europäischen Roma, war perfide: Sie gaben sich als wohlhabende Geschäftsleute oder Investoren aus und lockten ihre Opfer mit dem Versprechen, Luxusgüter wie Uhren oder Gold zu kaufen. Diese Geschäfte dienten jedoch nur als Vorwand, um Vertrauen zu gewinnen und die Güter letztlich durch wertlose Imitate zu ersetzen. Die Täter gingen sogar so weit, hohe Vermittlungsprovisionen für Immobilien, Boote oder teure Autos zu verlangen, die dann in Form von Gold oder Kryptowährungen gezahlt wurden.

Besonders tragisch: Die Opfer wurden nicht nur finanziell massiv und in ihrer Existenz gefährdend geschädigt, sondern in einigen Fällen auch unter Einsatz von Gewalt bedroht. So wurde beispielsweise ein Tiroler Arzt 2021 mit einer Schusswaffe bedroht, als er von einem Geschäft zurücktreten wollte, und es wurden Goldmünzen im Wert von mehreren hunderttausend Euro geraubt.

Marinkovićs Vorgehen wurde erst durch die konzertierte Aktion mehrerer nationaler und internationaler Behörden aufgedeckt, die unter dem Codenamen „OP NIPOTE“ gegen ihn und seine Komplizen ermitteln. Diese internationalen Ermittlungen enthüllten eine bisher bei Rip Deals unübliche Brutalität und Gefahr für Leib und Leben der Opfer.

Trotz intensiver Fahndung und Zusammenarbeit verschiedener Polizeibehörden bleibt Marinkovićs Aufenthaltsort unbekannt. Die Behörden appellieren an die Öffentlichkeit, jegliche Hinweise, die zu seinem Aufenthaltsort führen könnten, zu melden. Diese können auch anonym abgegeben werden und werden vom Landeskriminalamt Wien, speziell der Außenstelle Zentrum Ost der Rip Deal Unit, unter der Nummer 01-31310-62510 entgegengenommen.

Fazit: Die Dreistigkeit und Gefährlichkeit, mit der Marinković und seine Terror-Bande agiert haben, stellt eine neue Dimension in der Kriminalität dar, die nicht nur finanzielle, sondern auch physische Risiken für die Opfer mit sich bringt. Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, bei Geschäften mit hohen Summen äußerste Vorsicht walten zu lassen und verdächtige Angebote sofort den Behörden zu melden.

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