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Bolivien Flugverbot Präsident: EU – bösartige Neo-Kolonialmacht

Nach einem unfassbaren feigen Verhalten der EU gegenüber dem demokratisch gewählten Präsidenten von Bolivien, Evo Morales, ist dieser schließlich in der Nacht zum Donnerstag in Bolivien auf dem internationalen Flughafen von El Alto, nahe La Paz, gelandet. Frankreich, Portugal, Spanien, Italien und Österreich hatten dem bolivianischen Präsidenten verboten ihr Hoheitsgebiet zu überfliegen, zu landen, zu tanken oder weiterzufliegen. Das gipfelte darin, dass Österreich doch allen Ernstes den Präsidenten von Bolivien 14 Stunden am Flughafen Wien (Vienna) festgehalten hat. Schlimmer gehts nimmer. Die EU generiert sich einmal mehr wie eine tyrannische bösartige Kolonialmacht und isoliert sich immer stärker in der Weltpolitik. Gleichzeitig ist sie widerlich und unfassbar US-hörig.

So hatten die wichtigen Mitgliedsländer der Europäischen Union, Frankreich, Portugal, Spanien, Italien und Österreich, Bolivien unterstellt, Präsident Evo Morales hätte den amerikanischen CIA-Helden Edward Snowden, 29, an Bord und würde ihn mit nach Bolivien nehmen. Bolivien hatte Snowden Asyl vor den US-Häschern angeboten, die ihn lebenslang ins Gefängnis stecken möchten. Snowden hatte die Welt über das gigantische Spitzelprogramm der US-Stasibehörde NSA (National Security Authority) aufgeklärt.

Boliviens Präsident Evo Morales wurde jetzt nach seiner Landung in Bolivien von hunderten Anhängern am Flughafen jubelnd empfangen, um ihm ihre Solidarität zu bekunden. Die Regierung von Bolivien wirft derweil den EU-Mitgliedsländern, insbesondere Österreich, eine Entführung und Freiheitsberaubung von Evo Morales vor. Das EU-Land Österreich hatte in einem einmaligen Akt völkerrechtlicher Brutalität den Präsidenten von Bolivien, Evo Morales, geschlagene 14 Stunden auf dem Flughafen von Wien festgehalten. Das widerspricht nicht nur dem Völkerrecht wonach Diplomaten Bewegungsfreiheit und Immunität genießen, sondern ist fast schon Staatsterrorismus gegen andere Staaten.

Am Donnerstag hält nun die Union der Südamerikanischen Nationen (UNASUR) einen außerordentlichen Gipfel in der bolivianischen Stadt Cochabamba ab, um über das staatsterroristisch Kolonialverhalten der EU zu diskutieren. Morales hatte an einem Gipfel der Gasproduzierenden Länder in Moskau in Russland teilgenommen.

Auch wenn im Nachhinein nun Frankreich und Spanien behaupten, der Präsident von Bolivien hätte ihr Land überfliegen dürfen, um zurück in sein Heimatland Bolivien zu kommen, so stellt das die Regierung von Bolivien anders da.

Kommentar:

Die EU ist an Feigheit und US-Hörigkeit nicht mehr zu überbieten. Es ist unfassbar, wie Europa, das selbst Opfer der massenhaften illegalen Abhöraktionen der USA ist, sich seinem Peiniger – den USA – auch noch an die Brust wirft. Es fehlen einem einfach die Worte, dass die EU sich erdreistet, ein Land, eine Region – wie die Andenländer – in solch ausartender unverschämtester Art und Weise völkerrechtlich diskriminiert.

Einer Präsidentenmaschine die Überflugrechte zu verbieten, ja sogar das Auftanken des Flugzeuges zu verhindern und damit den Absturz einer Präsidentenmaschine bewusst in Kauf zu nehmen, ist ein historisch einmaliger Vorgang.

Eine solche EU hat nur eines verdient: Eine zunehmende politische Bedeutungslosigkeit in der Weltpolitik. Die EU wird immer mehr zu einem Kolonialaffen der USA. Es bleibt zu hoffen, dass Russland und China wieder zunehmend die erste politische Geige weltweit spielen.

Man schämt sich für so viel Duckmäuserei, wie sie die EU-Politiker derzeit abziehen. Besonders schlimm benimmt sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Sie macht sich durch ihre komplette Gleichgültigkeit gegenüber den illegalen Stasi-Spitzeleien der USA zu einer Stasi-Mittäterin.

Dass selbst sonst angeblich linksliberale Medien wie die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG so ein unmögliches Verhalten nahezu ignorieren, ist ebenfalls an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten. Viele wissen, warum sie sich zunehmend lieber auf Blogs im Internet informieren, statt in gedruckten Massenmedien den Einheitsbrei politischer Hofberichterstattung zu konsumieren.

Wir sollten niemals vergessen: Edward Snowden hat sein Leben für uns, für die Wahrheit, geopfert. Er hat seine Familie, sein Land, seine Freunde, seinen Job verlassen, um besonders den Europäern zu helfen, sich gegen die Bespitzelungen von hunderten Millionen unschuldiger Bürger wehren zu können. Dafür gehört er nicht verfolgt und isoliert, sondern wir sollten ihm allen Schutz zukommen lassen, den er verdient hat. Ein solcher Mann verdient in einer Demokratie nicht das Gefängnis sondern den Friedensnobelpreis.

Manchmal wünscht man sich eine Armee, wie die von Ägypten, die unfähige Politiker einfach absetzt.

Denn eines ist auch klar: Die Bürger Europas stehen nicht hinter der unverschämten Politik des Westens gegenüber jenen Ländern, die Snowden mutig Schutz gegenüber dem imperialen Gehabe der USA gewähren möchten. Die Europäer sind in ihrem Verhältnis zur regierenden Politikergarde gar nicht so weit entfernt, wie die Ägypter zu ihren Regierenden.

Das Schlimme derzeit ist in vielen Ländern des Westens: Das dumme Mittelmaß in der Politik dominiert derzeit die fähigen Politiker, die es in der EU natürlich auch gibt.

Deshalb möchten wir uns stellvertretend bei Bolivien, seinem Präsidenten Evo Morales, den Menschen von Bolivien für das Verhalten von EU-Ländern entschuldigen und um Verzeihung bitten. Wir wissen und schämen uns, dass Ihnen, Evo Morales, großes Unrecht durch die EU entstanden ist. Wir stehen nicht hinter einer solchen Politik. Bitte nehmen Sie unsere Entschuldigung an.



Kommentare (1)


axel gassenmann 5. Juli 2013 um 7:04

…ist der Ruf erst ruiniert-lebt es sich ganz ungeniert. Nach dieser Maxime spielt sich aktuell die „USA-Nummer“ ab. Im Innern klappt so gut wie nichts mehr; überschuldet wie Sau und nach außen den dicken Molly markieren. Die hektisch an den Tag gelegte Kontrollparanoia ist nur der Anfang der Auflösung von „Supermacht 1“. Lang´ist es her….
Alleine schon die hypernervöse Reaktion auf Assange, Manning und jetzt Snowden, die für mich alle Helden sind, offenbart deutlich, daß die USA mehr Leichen in ihren Kerkern hat, als sie verkraften kann, nun denn!!

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