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Pegida: Thomas de Maizière stottert auf CNN Christiane Amanpour wegen Protesten

Der Dresdner Thomas de Maizière, amtierender spröder Bundesinnenminister (CDU), äußerte sich am Montagabend in der bekannten CNN-Sendung von Christiane Amanpour in stotternder Art und Weise zur Bedeutung von Pegida, einer Bewegung, die sich selbst als „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ bezeichnet:

So erklärte de Maizière in etwas holprigem aber verständlichem Englisch, wonach er die Pegida-Bewegung letztlich nicht primär als Kritik am Islam auffasse, sondern als eine Äußerung von Bürgern, die auch Angst vor der Globalisierung hätten. Zwar waren Thomas de Maizière’s weiteren Erklär-Versuche zu Pegida intellektuell flach, dennoch meinte er immerhin erkannt zu haben, dass sich die Organisatoren von Pegida bewusst seien, eine gewisse rote Linie – beispielsweise radikaler Antisemitismus – nicht zu überschreiten:

Auf die Frage von Christiane Amanpour, wie es sein könne, dass ein Land wie Deutschland, welches doch eigentlich liberal im Umgang mit Flüchtlingen sei, sich nun einer solch wachsenden Bewegung wie Pegida gegenübersehe, sagte der Sachse de Maizière: er stamme selbst aus Dresden und habe bislang nicht feststellen können, dass Pegida eine Bewegung sei, die man auf ganz Deutschland beziehen könne.

Gleichzeitig betonte der deutsche Bundesinnenminister, wonach Asylsuchende nach wie vor in Deutschland ihren Platz hätten, solange es sich nicht um Wohlstandsflüchtlinge handele. Außerdem müsse Deutschland mehr zur Bekämpfung der „kriminellen Schlepperbanden“ rund um Flüchtlingsschiffe unternehmen. Angeblich, behauptet de Maizière, würden die Schlepperbanden rund um die Flüchtlingsschiffe pro Schiff angeblich bis zu 5 Millionen Euro einnehmen.

Wie er auf diese Summe kommt, erklärte er nicht. Denn selbst wenn auf einem Schiff bis zu 450 Flüchtlinge wären, so würde das bedeuten, dass jeder Flüchtling angeblich bis zu 11.000 Euro bezahlen müsste – eine für einen durchschnittlichen Afrikaner kaum zu stemmende Summe, bedenkt man, dass ein durchschnittlicher Ägypter gerade einmal zwischen 150 und 250 Euro im Monat verdient:

Die Stadt Köln versuchte am Montag ein weltweit von Tausenden Medien beachtetes Zeichen zu setzen, indem sie aus Protest gegen eine scheinbar intoleranter werdende Gesellschaft, welches in Pegida auch symbolisch deutlich werde, das Licht im Kölner Dom ausschaltete.

Auch die sächsische Metropole Dresden schaltete am Montag in Teilen das Licht in öffentlichen Gebäuden aus, um gegen Intoleranz in der Gesellschaft zu demonstrieren. Dresden gilt auch als Zentrum der berühmt-berüchtigten Sachsensumpf-Affäre.



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