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Samstag, 18. Mai 2019

Los Angeles: 69-Jähriger soll homosexuellen Sohn erschossen haben

Homosexualität und Drogen der Grund für die Familientragödie in Los Angeles?

Der möglicherweise aus Indien stammende 69-Jährige Shehada Issa soll in Los Angeles seinen 29-Jährigen Sohn Amir Issa, 29, erschossen haben.

Als Grund wird derzeit genannt, dass der Vater möglicherweise mit der Homosexualität seines Sohnes nicht zurecht gekommen sein soll. Eine andere Version nennt als Ursache für die Tötung des Sohnes Drogen und ein destruktives Verhalten des Sohnes.

Allerdings sind dies bislang lediglich Gerüchte, gestreut von amerikanischen Massenmedien. Am Tatort sichergestellte DNA belasteten jedenfalls den Vater schwer. Er wurde in einem Gefängniswagen zu den Ermittlungsbehörden abtransportiert.

Neben dem Sohn Amir wurde die Ehefra von Shehada Issa, Rabihah Issa, 68, umgebracht. Wer hier der Täter war, das versuchen die Staatsanwälte und Kriminalbeamte im Los Angeles County noch zu ermitteln. Ein Nachbar spricht von drei Schüssen im kleinen Häuschen der Familie, welche er gehört haben will. Die Tat geschah bereits am Dienstag.

Die Anklage gegen den Vater könnte nach derzeitigem Ermittlungsstand auf zweifachen Mord hinauslaufen. Das bedeutet in den USA nicht selten mehrfach lebenslänglich.

Shehada Issa selber behauptet, er habe in Selbstverteidigung seinen Sohn Amir erschossen, als er die Leiche seiner Frau im gemeinsamen Haus gefunden habe und seinen Sohn mit einem Messer in der Hand vorgefunden habe.

Allerdings sagte die Staatsanwaltschaft von Los Angeles, sie sei sicher, dass der 29-Jährige Sohn Amir vor allem auf Grund seiner sexuellen Orientierung vom Vater erschossen worden sei, zumal der Sohn mit seiner Homosexualität recht offen umgegangen sei, was in der Familie zu Problemen geführt haben könnte.

Detective John Doerbecker: „Schlimme Familientragödie“

Detective John Doerbecker sagte gegenüber den Los Angeles Daily News, es sei „eine schlimme Familientragödie“. Dem Sohn war unter anderem direkt ins Gesicht geschossen worden, erklärte der Detective.

Ein weiteres Problem könnten in der Familie Drogen gewesen sein. Ein Nachbar, Francisco Gonzalez Jr., sagte gegenüber Medien, einmal habe Vater Shehada Issa gesagt: „Drogen können Dein Leben zerstören. Mein Sohn hatte ein großartiges Leben und dann ließ er sich mit Drogen ein und alles wurde zerstört.“

Die Drogen hätten bei dem Sohn zu Depressionen, einer sogenannten mental illness, geführt. Ärzte bestätigen, dass Drogen wie Kokain, vor allem aber die besonders giftige und schnell abhängig machende und in der Homosexuellen-Szene auch in Deutschland weit verbreite Droge Crystal Meth, sehr schnell zu Depressionen, Angstzuständen und Selbstmordgedanken führt.

Ein weiterer Nachbar sagt über den nun des Mordes verdächtigen Vaters: „Er war ein guter Kerl. Der Sohn war ein bad guy. Mir tut der alte Mann sehr leid.“

Schon vor den tödlichen Schüssen gab es in der Familie Ärger. So soll der Vater versucht haben, das Haus zu verkaufen, aber der Sohn, der dort ebenfalls noch wohnte, soll es versucht haben zu verhindern. Schon damals war die Polizei von Los Angeles angeblich mehrmals zu der Familie gerufen worden.



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