Skip to main content
Donnerstag, 04. Juni 2020

Wie verrückt und gefährlich ist U.S-Präsident Obama? Nach Libyen will er Iran aufmischen

iran-kriegsberichterstattung

U.S-Präsident Barack Obama (Demokraten) hat mit unbemannten Drohnen mehr als 2000 Menschen weltweit durch Raketenangriffe umbringen lassen. Mehr als alle seine Vorgänger. Nach Medienangaben waren darunter lediglich rund 150, die mehr oder weniger nachweislich Anhänger der Terror-Organisation Al Quaida waren. Doch das ist ihm nicht genug: Jetzt möchte Obama möglicherweise auch die Atommacht Iran angreifen. Angedroht wurde das schon öfters direkt oder indirekt. Immer mehr fragen sich aber mittlerweile besorgt: Wie verrückt ist eigentlich Obama? Und: Treibt der Mann die Welt in den ersten Atomkrieg nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs?

Offiziell ist noch die Rede von der Erhöhung diplomatischen Drucks auf den Iran. Doch inoffiziell raunen bereits einige Politiker, Obama bereite die Welt – nach Libyen – nun auf den nächsten Krieg vor: Die USA könnten mit Hilfe des westlichen Kriegsbündnisses NATO, das auch von Deutschland finanziert wird, und unter Hinzuziehung der Arabischen Liga, schon in einigen Monaten den Iran angreifen.

Bislang fehlte den Amerikanern dazu die richtige Story, die einen Krieg unausweichlich erscheinen lässt. Doch jetzt scheinen sie eine gefunden zu haben, ganz so, wie im Ersten Weltkrieg. Bei der als „Attentat von Sarajevo“ in die Geschichte eingegangenen Tötung des Österreich-Ungarischen Erzherzogs Franz Ferdinand handelte es sich nach Überzeugung der allermeisten Historiker und Politologen um einen gesuchten und gefundenen Vorwand, vor allem für Deutschland, um einen Krieg gigantischen Ausmaßes zu entfesseln.  Das Attentat geschah am 28. Juni 1914 und war der Startschuss zum größten bis dahin gekannten Krieg, mit Millionen Toten. Deutschland gilt als die Nation, die diesen Krieg, wie auch den Zweiten Weltkrieg, maßgeblich zu verschulden hat.

Vom bösen Iran und den guten USA

Nun scheint auch die U.S.-Regierung einen Vorwand für einen möglichen Krieg in näherer oder etwas fernerer Zukunft an der Hand zu haben: Angeblich soll der Iran ausgerechnet den saudi-arabischen Botschafter in den USA, Adel al-Jubeir, ermorden lassen haben wollen. Damit es auch richtig stark nach einem Schurkenstück klingt, sollen sogar mexikanische Drogenkartelle in das Mordkomplott involviert sein. Im Amerikanischen gibt es für solche Storys einen guten Spruch: It looks too good to be true. Es schaut einfach zu gut aus, zu passend, als dass man es wirklich als Realität glauben mag.

Saudi-Arabien lässt zum eigenen Regime-Erhalt gerne andere Staaten über die Klinge springen

Der Hintergrund: Iranische Agenten, angeblich Mitglieder einer Spezialeinheit der iranischen Revolutionsgarde, hätten bei einem mexikanischen Drogenkartell einen Auftragsmörder anheuern wollen. Das Ziel sollte angeblich ausgerechnet die Ermordung des Botschafters eines der letzten Verbündeten der USA im Nahen Osten sein, nämlich der von Saudi-Arabien.

Da Saudi-Arabien, das seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts von einem diktatorischen Regime geführt wird, bereits im Libyen-Krieg eindrucksvoll seine große Verbundenheit mit den USA und dem Westen unter Beweis stellte, stieß die neue U.S.-Räubergeschichte dort entsprechend auf offene Ohren. Möchte man doch auch künftig ausreichend Kampfpanzer und Kampfjets vom Westen geliefert bekommen, um das eigene Regime zu stärken. Dafür lässt man andere Staaten, auch arabische, gerne über die Klinge springen. Hierzu dürfte nach Libyen auch der Iran gehören.

Derweil hat der Iran die U.S.-Vorwürfe als  „kindisches Spiel“ zurück gewiesen. Von einem gar „stümperhaften Spiel“ sprach der iranische Außenminister Ali-Akbar Salehi und sagte, die Vorwürfe entbehrten jeglicher Grundlage.

U.S-Außenminister Clinton ist wieder Kriegstreiberin

In der Zwischenzeit betätigt sich US-Außenministerin Hillary Clinton (Demokraten) einmal mehr als zweitoberste Kriegs-Propagandisten der USA. In einem Interview sagte die einstmals angesehene U.S.-Politikern:  „Wir wollen unseren Freunden versichern, dass die Vorwürfe gegen den Iran wohlbegründet sind“.

Derweil läuft, wie schon beim Libyen-Krieg, die westliche Medienmaschinerie wieder an – häufig unkritisch. Wie zum Beispiel auf spiegel-online. Während www.euronews.de auch Kritik an den U.S.-Vorwürfen kundtat, publiziert das Onlineportal spiegel-online recht unkritischen den USA-hörigen Bericht „Obama sucht weltweit Verbündete gegen Iran“.  Neben euronews oder focus-online.de sind aber auch einige Schweizer Medien bemüht, ihr journalistisches Handwerk nicht fallen zu lassen. So schreibt der angesehene „Tages-Anzeiger“ über den angeblichen iranischen Attentäter: „Ein Agent zweifelhaften Zuschnitts“. Das ist er nach Überzeugung von kriegsberichterstattung.com in der Tat.
Dass nicht wenige Bürger und Politiker erhebliche Zweifel an der neuen U.S-Räuberpistolen-Geschichte haben, ist mehr als verständlich: Ein westliches Land, wie die USA, das unter Missachtung demokratischer rechtsstaatlicher Prinzipien ohne Recht und Gesetz weltweit mehr als 2000 Menschen über Raketenangriffe mittels unbemannter Drohnen innerhalb von zwei Jahren hinrichten lässt, dem kann letztlich sogar eine Mordgeschichte an anderen Botschaftern zugetraut werden. Es scheint so, als ob die U.S.-Regierung unter Obama nicht weniger diskussionswürdig ist, als die Vorgänger-Regierung der Republikaner unter George Bush.



Kommentare (2)


Angebliche Anschlagspläne: Obama weist Zweifel an Beteiligung des Iran zurück 13. Oktober 2011 um 22:00

[…] Situation im Iran 2011 President Obama White House Nowruz 2011 message to Iran In Blogs gefunden: Wie verrückt und gefährlich ist USPräsident Obama Nach Libyen Offiziell ist noch die Rede von der Erhöhung diplomatischen Drucks auf den Iran doch […]

Antworten

Stefan 16. Oktober 2011 um 18:29

Für mich trifft das auch absolut den Nagel auf den Kopf. ich binmega enttäuscht von Obama und Clinton. Überall Unruhe stiften, kann jeder. Aber Frieden bringt das nicht unbedingt.

Antworten

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Freitag, 03. April 2020

Ältester Überlebender

104-jähriger Weltkriegsveteran erholt sich von Corona COVID-19

Ein Licht in so dunklen Zeiten und natürlich aus dem Land der unendlichen Möglichkeiten nach oben wie nach unten: Aus den USA. Mehrere US-Medien berichten, wonach ein U.S.-Amerikaner aus dem U.S.-Bundesstaat Oregon nun seinen 104. Geburtstag gefeiert habe – mit Mundschutz natürlich. Zuvor sei er aber an Corona erkrankt, also COVID-19. Davon habe sich der rüstige Rentner, der in einem […]

Montag, 30. März 2020

Vom Wahnsinn & Co

Gewinner Coronakrise: Ganz klar China, der Westen durchgeht Katharsis

Kommentar – Die Corona-Krise im Westen wird wahrscheinlich Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz kosten und Zehntausende, wenn nicht Hunderttausende Unternehmen, darunter viele Einzelunternehmen, Mittelständler oder Konzerne in den Konkurs treiben. Doch es gibt auch Gewinner der Krise: Käufer billiger Aktien und billiger Bitcoins beispielsweise oder Besitzer von Immobilien, welche die Nerven behalten. Ein großer Gewinner dürfte ebenso China sein, möglicherweise zudem […]

Samstag, 14. März 2020

Grenzgänger & Sonstige

Wie irre ist Jens Spahn? Er will halbe Millionen Deutsche in Schweiz in Quarantäne schicken

Kommentar: Wie irre ist Jens Spahn? Bislang ist Deutschlands Bundesgesundheitsminister Spahn (CDU) in der Corona-Krise nicht durch allzu viele sinnvolle Aktionen aufgefallen. An den Flughäfen gibt es kein kostenloses Desinfektionsmittel, auch keine Infostände. Selbst Argentinien hat das. Nicht so in Deutschland: Hier durfte die Lufthansa noch bis Mitte Februar 2020 Tausende Menschen von China nach Deutschland fliegen und zurück. Einflugsperren […]

Samstag, 14. März 2020

Argentinien nimmt deutsche Urlauber in Zwangs Quarantäne wegen Corona Virus | Einreiseverbot für Deutsche in Bolivien

So hatte sich ein Berliner seinen 14-tätigen Urlaub in Argentinien nicht vorgestellt: Als er vor zwei Tagen von Argentinien nach Deutschland zurückfliegen wollte, hatte er erfahren, dass seine Airline kurzfristig den Flug gestrichen hatte. Doch nicht nur das. In einer Mail an Freunde schreibt er am Freitag den 13. März: So sei sein Rückflug von Argentinien nach Deutschland kurzfristig gestrichen […]

Freitag, 11. Oktober 2019

Menschenrechte

Kasachstan lässt Serikzhan Bilasham frei: Er darf China aber nicht mehr kritisieren

Egal ob in entlegensten Ortschaften in Afrika oder eben im russischen Nachbarland Kasachstan: China ist überall und macht überall Geschäfte. Das hat nun auch Serikzhan Bilasham zu spüren gekommen. Er war verhaftet worden, da er öffentlich zu laut in Kasachstan die mangelnden Menschenrechte in China anprangerte. Fünf lange Monate hielt man den Menschenrechtler per «Hausarrest» in einem anonymen Haus im […]

Samstag, 28. September 2019

US-Politik pervers

Joe Bidens Sohn kassierte 45.000 Euro monatlich in Ukraine und Trump soll Amtsenthoben werden

Welcher Normalsterbliche schafft es in seinem Leben auf einen Monatslohn von rund 45.000 Euro, was umgerechnet 540.000 Euro in einem Jahr wäre? So viel Geld wird oft nicht einmal an deutsche Geschäftsführer bezahlt. Die Chefs von Unternehmen mit über 2000 Mitarbeitern bekommen hierzulande häufig Gehälter zwischen 300.000 und 350.000 Euro im Jahr – maximal. Doch ausgerechnet der Sohn des demokratischen […]

Translate »