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Dienstag, 19. Juni 2018

Wie verrückt und gefährlich ist U.S-Präsident Obama? Nach Libyen will er Iran aufmischen

iran-kriegsberichterstattung

U.S-Präsident Barack Obama (Demokraten) hat mit unbemannten Drohnen mehr als 2000 Menschen weltweit durch Raketenangriffe umbringen lassen. Mehr als alle seine Vorgänger. Nach Medienangaben waren darunter lediglich rund 150, die mehr oder weniger nachweislich Anhänger der Terror-Organisation Al Quaida waren. Doch das ist ihm nicht genug: Jetzt möchte Obama möglicherweise auch die Atommacht Iran angreifen. Angedroht wurde das schon öfters direkt oder indirekt. Immer mehr fragen sich aber mittlerweile besorgt: Wie verrückt ist eigentlich Obama? Und: Treibt der Mann die Welt in den ersten Atomkrieg nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs?

Offiziell ist noch die Rede von der Erhöhung diplomatischen Drucks auf den Iran. Doch inoffiziell raunen bereits einige Politiker, Obama bereite die Welt – nach Libyen – nun auf den nächsten Krieg vor: Die USA könnten mit Hilfe des westlichen Kriegsbündnisses NATO, das auch von Deutschland finanziert wird, und unter Hinzuziehung der Arabischen Liga, schon in einigen Monaten den Iran angreifen.

Bislang fehlte den Amerikanern dazu die richtige Story, die einen Krieg unausweichlich erscheinen lässt. Doch jetzt scheinen sie eine gefunden zu haben, ganz so, wie im Ersten Weltkrieg. Bei der als „Attentat von Sarajevo“ in die Geschichte eingegangenen Tötung des Österreich-Ungarischen Erzherzogs Franz Ferdinand handelte es sich nach Überzeugung der allermeisten Historiker und Politologen um einen gesuchten und gefundenen Vorwand, vor allem für Deutschland, um einen Krieg gigantischen Ausmaßes zu entfesseln.  Das Attentat geschah am 28. Juni 1914 und war der Startschuss zum größten bis dahin gekannten Krieg, mit Millionen Toten. Deutschland gilt als die Nation, die diesen Krieg, wie auch den Zweiten Weltkrieg, maßgeblich zu verschulden hat.

Vom bösen Iran und den guten USA

Nun scheint auch die U.S.-Regierung einen Vorwand für einen möglichen Krieg in näherer oder etwas fernerer Zukunft an der Hand zu haben: Angeblich soll der Iran ausgerechnet den saudi-arabischen Botschafter in den USA, Adel al-Jubeir, ermorden lassen haben wollen. Damit es auch richtig stark nach einem Schurkenstück klingt, sollen sogar mexikanische Drogenkartelle in das Mordkomplott involviert sein. Im Amerikanischen gibt es für solche Storys einen guten Spruch: It looks too good to be true. Es schaut einfach zu gut aus, zu passend, als dass man es wirklich als Realität glauben mag.

Saudi-Arabien lässt zum eigenen Regime-Erhalt gerne andere Staaten über die Klinge springen

Der Hintergrund: Iranische Agenten, angeblich Mitglieder einer Spezialeinheit der iranischen Revolutionsgarde, hätten bei einem mexikanischen Drogenkartell einen Auftragsmörder anheuern wollen. Das Ziel sollte angeblich ausgerechnet die Ermordung des Botschafters eines der letzten Verbündeten der USA im Nahen Osten sein, nämlich der von Saudi-Arabien.

Da Saudi-Arabien, das seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts von einem diktatorischen Regime geführt wird, bereits im Libyen-Krieg eindrucksvoll seine große Verbundenheit mit den USA und dem Westen unter Beweis stellte, stieß die neue U.S.-Räubergeschichte dort entsprechend auf offene Ohren. Möchte man doch auch künftig ausreichend Kampfpanzer und Kampfjets vom Westen geliefert bekommen, um das eigene Regime zu stärken. Dafür lässt man andere Staaten, auch arabische, gerne über die Klinge springen. Hierzu dürfte nach Libyen auch der Iran gehören.

Derweil hat der Iran die U.S.-Vorwürfe als  „kindisches Spiel“ zurück gewiesen. Von einem gar „stümperhaften Spiel“ sprach der iranische Außenminister Ali-Akbar Salehi und sagte, die Vorwürfe entbehrten jeglicher Grundlage.

U.S-Außenminister Clinton ist wieder Kriegstreiberin

In der Zwischenzeit betätigt sich US-Außenministerin Hillary Clinton (Demokraten) einmal mehr als zweitoberste Kriegs-Propagandisten der USA. In einem Interview sagte die einstmals angesehene U.S.-Politikern:  „Wir wollen unseren Freunden versichern, dass die Vorwürfe gegen den Iran wohlbegründet sind“.

Derweil läuft, wie schon beim Libyen-Krieg, die westliche Medienmaschinerie wieder an – häufig unkritisch. Wie zum Beispiel auf spiegel-online. Während www.euronews.de auch Kritik an den U.S.-Vorwürfen kundtat, publiziert das Onlineportal spiegel-online recht unkritischen den USA-hörigen Bericht „Obama sucht weltweit Verbündete gegen Iran“.  Neben euronews oder focus-online.de sind aber auch einige Schweizer Medien bemüht, ihr journalistisches Handwerk nicht fallen zu lassen. So schreibt der angesehene „Tages-Anzeiger“ über den angeblichen iranischen Attentäter: „Ein Agent zweifelhaften Zuschnitts“. Das ist er nach Überzeugung von kriegsberichterstattung.com in der Tat.
Dass nicht wenige Bürger und Politiker erhebliche Zweifel an der neuen U.S-Räuberpistolen-Geschichte haben, ist mehr als verständlich: Ein westliches Land, wie die USA, das unter Missachtung demokratischer rechtsstaatlicher Prinzipien ohne Recht und Gesetz weltweit mehr als 2000 Menschen über Raketenangriffe mittels unbemannter Drohnen innerhalb von zwei Jahren hinrichten lässt, dem kann letztlich sogar eine Mordgeschichte an anderen Botschaftern zugetraut werden. Es scheint so, als ob die U.S.-Regierung unter Obama nicht weniger diskussionswürdig ist, als die Vorgänger-Regierung der Republikaner unter George Bush.



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Kommentare (2)


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Stefan 16. Oktober 2011 um 18:29

Für mich trifft das auch absolut den Nagel auf den Kopf. ich binmega enttäuscht von Obama und Clinton. Überall Unruhe stiften, kann jeder. Aber Frieden bringt das nicht unbedingt.

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