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Sonntag, 09. Dezember 2018

Piraten mit neuer Führung: Schlömer neuer Parteichef

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Die Piraten Partei hat einen neuen Vorsitzenden gewählt – Bernd Schlömer. Er wurde mit 66,6 Prozent der Stimmen gewählt. Damit muss sich der bislang amtierende Vorsitzende, Sebastian Nerz, geschlagen geben. Er erzielte respektable 56,2 Prozent der Stimmen.

Insgesamt hatten sich acht Kandidaten zur Wahl gestellt. Den Parteimitgliedern war es erlaubt, für alle acht Bewerber zu stimmen. Zulässig war es also entweder für alle, für einen, für mehrere oder keinen zu stimmen. Deshalb kamen gleich zwei Kandidaten auf mehr als 50 Prozent der Stimmen.

Schlömer, 41, sagte in seiner Rede, er sehe seine zentrale Aufgabe darin, die Bevölkerung zu motivieren, sich wieder stärker in der Politik zu engagieren und in der Piraten Partei mitzumachen. Er wolle wieder für mehr Politikbegeisterung sorgen: „Ich möchte für mehr Kooperation und Gemeinsamkeit werben.“

Schlömer hat als Mitarbeiter im Bundesverteidigungsministerium bereits intensive Tuchfühlung mit wichtigen bundespolitischen Einheiten vorzuweisen. In seiner Rede machte der neue Piraten-Chef auch deutlich, dass es bei den Piraten keinen Platz für populistische rechtsradikale Äußerungen gebe. Allerdings sei die Piraten Partei selbstverständlich offen für unterschiedlichste Meinungen und politische Strömungen.

Spannend wird jetzt, ob die Piraten Partei tatsächlich das Wahlrecht für Kleinstkinder in ihr Parteiprogramm offiziell aufnimmt, wie es einige Piraten favorisieren. Allerdings existiert in Bezug auf die Altersgrenze der Wähler noch keinesfalls innerhalb der Piraten Partei Übereinkunft der Ansichten. So möchten die Piraten in Mecklenburg Vorpommern eine Wähler-Altersgrenze von 14 Jahren. Unsere ursprüngliche Angabe von 12 Jahre sei mittlerweile überholt und treffe nicht zu, teilte uns ein Pirat in seinem Kommentar mit (Kommentar-Rubrik bitte beachten).

Das pazifistische Online-Magazin kriegsberichterstattung.com möchte mit seinem Foto- siehe oben – jedenfalls schon einmal einen Wahlplakt-Vorschlag den Piraten zukommen lassen.



Kommentare (3)


nick 29. April 2012 um 2:31

Super, ein Phrasen dreschender Kriegstreiber! Na toll, damit sind die Piraten keine neue Kraft, sondern Teil der Kriegskoalition!

Antworten

Redaktion 28. April 2012 um 20:14

Vielen Dank für den Verweis. Wir korrigieren das. Uns wurde vor einigen Tagen von einem Piraten-Mitglied die Altersgrenze von 12 Jahren genannt. Dann hat sich das jetzt offensichtlich bei 14 eingependelt. Wir werden das künftig selbstverständlich berücksichtigen…

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Niels Lohmann 28. April 2012 um 18:38

Hallo, die Aussage, dass die Piratenpartei in Mecklenburg-Vorpommern eine Senkung des Wahlalters auf 12 Jahre fordert, ist falsch. Im Wahlprogramm zur Landtagswahl 2011 (http://piratenpartei-mv.de/mehr-transparenz-staat-und-wirtschaft#senkung-des-wahlalters) wurde vielmehr gefordert: „Wir setzen uns für ein kommunales Wahlalter von 14 Jahren und das Wahlrecht auf Landesebene ab 16 Jahren ein.“. Beste Grüße!

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