Das ist doch mal eine Auszeichnung. Bundeskanzlerin Angela Merkel, manche sagen auch unsere Bundesmanagerin, wurde nun von dem britischen Magazin New Statesman’s zur gefährlichsten Führerin der Welt gekürt. Grund: Sie habe bislang die Euro-Krise nicht in den Griff bekommen und die Welt fast an den Rand der Großen Depression (Great Depression) im Zweiten Weltkrieg, also in den 30er und 40er Jahren gebracht.

Um ihrer These eine grafische Untermauerung bieten zu können, klotzte das linksliberale Magazin mal so richtig und verpasste Merkel eine diabolisch-futuristische Maskerade im Gesicht, das von einem Kunstauge unschön zitiert wird, also einem prosthetic eye. Die Szene insgesamt umschreiben die Briten als eine fuzzy apocalyptic scene.

New Statesman’s senior editor Mehdi Hasan wird mit den dramatisch-zugespitzten Worten zitiert, Merkel sei der gefährlichste Deutsche seit Adolf Hitler („Merkel is the most dangerous German leader since Hitler.“).

Hasan geißelt vor allem die unter Merkels Bundesregierung streng durchgeführte Haushaltsdisziplin und ihre mangelnde Bereitschaft Geld auszugeben. Er spricht von geradezu fetischistischen Ansichten – auf Englisch von einem „fetishism and obsession with spending cuts“.

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