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Donnerstag, 23. Januar 2020

DDR: Bildungschefin Margot Honeckers Bruder gestorben

Mit 82 Jahren ist der Bruder der einstigen First Lady der DDR, Margot Honecker, nun verstorben. Manfreid Feist, wie Margot Honecker einst SED-Politfunktionär in der DDR, soll am 17. Januar 2013 in Berlin beerdigt werden. Im Gegensatz zur Witwe des langjährigen DDR-Regierungschefs Erich Honecker, war Manfred Feist nicht sonderlich bekannt – weder jetzt noch zu DDR-Zeiten. Der Tod des Bruders von Margot Honecker wurde in einer größeren Anzeige in der Berliner Zeitung bekannt gegeben.

Ob Margot Honecker, die einstige Volksbildungs-Ministerin in der DDR, zur Beerdigung nach Berlin reist, gilt eher als unwahrscheinlich. Allerdings wird es auch nicht komplett ausgeschlossen. Margot Honecker war zuletzt vor rund 20 Jahren, im Jahr 1992, in Deutschland. Ihre letzten Tage in Deutschland waren auch im Nachhinein für eine Demokratie alles andere als würdig. So waren sie und ihr Ehemann von Westdeutschland nahezu komplett enteignet worden und zogen obdachlos durch Ostdeutschland. Das wird mittlerweile selbst von Honecker-Kritikern als nicht korrekt angesehen. Ein Pfarrer hatte das umstrittene Paar, das für das nicht demokratische System in der DDR stand, wie kaum ein anderes, schließlich aufgenommen.



Kommentare (2)


Christian 8. Januar 2013 um 1:46

Welch ein Spaß… 1992 gab es irgendwie gar keine DDR mehr. Bloß weil Margot einen Fuß ins Land gehalten hat, wird es nicht gleich wieder ein sozialistisches Land…

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nasim 8. Januar 2013 um 1:18

bei allem respekt, aber wie die lila hexe noch 1992 die ddr heimsuchen konnte weiß wohl nur der schreiber der meldung.

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