Skip to main content

USA attackiert China wegen Snowdens Flucht / Menschenrechtler bei Snowden

Die USA seien „enttäuscht“, dass China den ehemaligen CIA-Agenten Edward Snowden aus Hong Kong nach Moskau habe fliehen lassen. Der Whistleblower der US-Stasibehörde NSA sorgt derzeit weltweit für Aufsehen, da er umfangreiche kriminelle Stasi-Spitzelmethoden der linksliberalen Regierung unter U.S.-Präsident Barack Obama (Demokraten) aufgedeckt hatte. Seither ist das Image der USA weltweit auf einem Tiefstand, allenfalls vergleichbar mit dem Vietnam-Krieg in den 1960er-Jahren. Derweil empfängt Edward Snowden am Freitag internationale Menschenrechts-Organisationen im Moskauer Flughafen.

Die USA werfen Snowden vor, er habe angeblich die „nationale Sicherheit“ der USA gefährdet, weshalb man ihn lebenslang in ein Gefängnis stecken möchte. Demokratische Einsicht über eigenes kriminelles staatsterroristisches Verhalten sieht anders aus. Denn weltweit sehen auch Staaten wie Deutschland nicht die „nationale Sicherheit“ durch Snowden im Westen gefährdet, sondern sind äußerst dankbar, dass der junge Mann Snowden – er ist 29, einige Medien behaupten auch, er sei 30 – großen Mut gezeigt hat, indem er der Welt die widerlichen Stasi-Methoden der USA aufdeckte.

Doch trotz der weltweiten Kritik am imperialen Gehabe der US-Regierung jammert nun William Burns, der deputy secretary of state, also der Innenminister: „Chinas Methode mit Edward Snowden umzugehen, geht nicht einher mit der neuen Art von Freundschaft welche beide Länder, die USA und China, versuchen aufzubauen.“ Er sei „enttäuscht, wie die Autoritäten in Peking den Fall Snowden behandelt hätten.

Mit seiner Enttäuschung steht der US-Regierungs-Schnüffelheini William Burns international allerdings alleine da. Denn weltweit bekamen sowohl China wie Russland von höchsten Stellen großen und anhaltenden Beifall für die menschenrechtliche Hilfe, welche sie Edward Snowden haben zukommen lassen. Viele sehen Edward Snowden als primär politisch Verfolgten. Deshalb hat Venezuela Snowden als eines der ersten Länder auf der Welt nun Asyl zugesagt.

Peinlich und ekelhaft: Ausgerechnet Europa, die Wiege der Demokratie, verweigert Snowden Asyl. Ganz vorne dabei war Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Sie ließ bereits wenige Stunden nach dem Asylantrag von Snowden mitteilen, das ehemalige Land des nationalsozialistischen Verbrecherregimes um Adolf Hitler sehe keinerlei Grund, Snowden zu helfen.

Doch damit stehen die meisten westlichen Regierungen entgegen der Meinung ihrer Bürger da. Denn Millionen Europäer und Deutsche empfinden größte Sympathien für Edward Snowden und stehen hinter seinen Aktionen gegen die US-Stasibehörde NSA („National Security Authority“).

USA wollen mit Tibet von Snowden-Affäre ablenken

Wie üblich, ziehen die USA derzeit gegenüber China die Wirtschaftskarte. So lässt die US-Regierung durchblicken, die Hilfe, die China Snowden habe zukommen lassen, könne die Weiterführung von bilateralen Gesprächen zu einem umfangreichen gegenseitigen Investitionsprogramm sowie die gemeinsamen Anstrengungen zum Schutze der Umwelt beeinträchtigen.

Schon am Donnerstag machte Barack Obama, wie nun sein Innenminister, auf Tante Tränendrüse. So schreiben US-Medien, wonach der Mann der einer Zahncreme-Werbung entsprungen scheint, im berühmten Oval Office des Weißen Hauses einer Delegation aus China „seine große Enttäuschung darüber mitgeteilt“ habe, dass China Edward Snowden geholfen habe.

Derweil teilte Chinas Regierungssprecher, Yang Jiechi, mit, die Regierung in Peking hätte keinen Einfluss auf Edward Snowdens Flucht aus Hongkong gehabt. Gleichzeitig wies er Kritik der USA am Umgang mit Tibet und Xinjiang zurück. Auch hier spielen die USA immer dann die Tibet-Karte, wenn man China mal wieder in der Weltpresse in die Defensive bringen möchte, um von eigenen schmutzigen oder auch kriminellen Spielchen abzulenken. So konterte denn auch China, wonach man sehr hoffe, dass „die USA ihre Anstrengungen erhöhen, um die eigene Menschenrechts-Problematik in den USA zu verbessern“.

Dennoch kann China nicht leugnen, wonach sich seit 2011 insgesamt 120 Tibeter selbst verbrannt hätten (behaupten zumindest westliche Regierungen). Sie hätten damit, wird berichtet, gegen die chinesische jahrzehntelange Besatzung Tibets protestiert. Spiritueller Führer der Tibeter ist der Dalai Lama. Weitere Berichte besagen, wonach Islamisten in der chinesischen Region von Xinjiang insgesamt 56 Menschen umgebracht hätten. Damit wolle man die chinesische Regierung destabilisieren und aus Xinjiang vertreiben, teilten die Täter mit.

Am Freitag möchte Edward Snowden in Moskau internationale Menschenrechtsorganisationen am Flughafen empfangen um mit ihnen über die US-Stasiaffäre der NSA und Barack Obamas zu diskutieren.



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Mittwoch, 16. Dezember 2020

Vorwürfe

Abdullah Khalifa Al Marri: Dubai und Abu Dhabi sollen willkürlich Touristen oder Gastarbeiter wegen angeblichem Drogenhandel verhaften

Es ist der Nightmare von jedem Tourist oder Gastarbeiter: In einem entfernten Land verhaftet werden mit dem Vorwurf: Drogenbesitz oder Drogenhandel. So geschehen nun in Dubai. Das berichtet Lethu Nxumalo, Autor des mit 11 Millionen Lesern führende südafrikanische Nachrichtenportals „Independent Online“, kurz IOL. Demnach habe in Dubai ein Mitbewohner einer Wohngemeinschaft seinen südafrikanischen Mitbewohner, einen Gastarbeiter, bei der Polizei von […]

Sonntag, 29. November 2020

USA

Amnesty International weist Antisemitismus-Verunglimpfung der Trump-Regierung als absurd zurück

Kommentar – Jeder, der sich bei Amnesty International (AI) engagiert, wie auch einige unter uns, ist leider immer wieder mit Israel beschäftigt. Denn Israel besetzt seit Jahrzehnten völkerrechtlich illegal Land und Siedlungsgebiete, welche den Palästinensern gehören. Jetzt sieht sich Amnesty International genötigt, absurden Vorwürfen durch die US-Regierung, man sei angeblich antisemitisch, zurückzuweisen. Israel interniert seit Jahrzehnten Millionen Palästinenser, verhaftet oft […]

Mittwoch, 25. November 2020

Fußballstar

Argentinien verfügt drei Tage Staatstrauer um Maradona

Argentinien weint um seinen größten Weltstar: Das Fußballgenie Maradona starb am Mittwoch mit nur 60 Jahren. Die Fahnen hängen in ganz Argentinien auf Halbmast. Maradona ist eine der einflussreichsten argentinischen Persönlichkeiten in der Geschichte. Diego Armando Maradonas Tod wird mit einer Herzdekompensation angegeben. Die Staatstrauer gab Argentiniens Präsident Alberto Fernández am Mittwoch bekannt. Zuvor war bekannt geworden, dass mehrere Krankenwagen […]

Sonntag, 08. November 2020

457 Fälle in Texas

Wahlbetrug USA – “Trump hat mit Sicherheit Recht“, sagt Max Otte in Video

Nach einer jahrelangen Schlammschlacht der US-Partei der „Demokraten“ gegen die Partei der „Republikaner“ wurde nun offiziell der Demokraten-Kandidat Joe Biden zum nächsten Präsidenten der USA gekürt. Die Wahl ging für ihn denkbar eng aus. So waren nach bisherigem Stand 71 Millionen Stimmen für den amtierenden Präsidenten Donald Trump abgegeben worden. 76 Millionen Stimmen gingen für Joe Biden ein. Der 78-jährige […]

Sonntag, 18. Oktober 2020

Covid 19

Wir sind an der Seite der Corona Shutdown Gegner – Freiheit größer als das Virus

Kommentar – Die Schweizer sind nicht gerade für Rambazamba bekannt. Viele leben in ihrem lokalen Wohlstand. Die Altersvorsorge klappt mit dem Dreisäulenprinzip besser als in Deutschland und vielen anderen EU-Staaten. Das Arbeitslosengeld ist in der Schweiz erheblich höher – maximal 400 Franken brutto pro Tag und bis zu maximal 21,7 Arbeitstage-Geldern pro Monat. Doch ein drohender zweiter Lockdown wegen Corona […]

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Streit

Chaos Computer Club Zürich (CCCZH) wirft dubioser „Wald statt Asphalt“-Webseite waldstattasphalt.blackblogs.org falsche CCCZH Impressums-Angabe vor

Ein Vertreter des Chaos Computer Club Zürich (CCCZH) weist falsche Impressums-Angaben der „Wald statt Asphalt“-Webseite waldstattasphalt.blackblogs.org zurück. In einer Mail an uns schreibt ein Clubvertreter: Für waldstattasphalt.blackblogs.org sei der CCCZH als Ganzes nicht verantwortlich. Impressumsangaben, die das bis vor kurzem behaupteten seien falsch. Laut watson.ch sei „Wald statt Asphalt“ eine „neue Protestwelle“ von Extinction Rebellion. Eine Protest-Organisation, die aus zahlreichen […]

Du kannst das Setzen nicht funktionaler Cookies hiermit unterbinden. Hier klicken um dich auszutragen.
Translate »