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Freitag, 22. Februar 2019

ISIL Verbrecher im Irak: Jesiden demonstrieren in Bielefeld gegen Genozid

Die im Irak und Syrien mordenden ISIL-Verbrecher gehören schon heute in eine Reihe mit den Verbrechern der Rothen Khmer im Kambodscha, welchen in nur drei Jahren zwischen ein und zwei Millionen Menschen zum Opfer fielen. Bei ISIL hat es die Menschheit aktuell mit den schlimmsten Massenmördern auf dem Erdball zu tun.

Nur: Ihr Treiben ist noch brutaler, als das, was man bislang kannte: Sie nehmen in den Städten Tausende junger Männer gefangen, verladen sie auf LKWs, erschießen sie anschließend in der Wüste vor Massengräbern. Zudem versklaven sie Hunderte Frauen. Es ist ein religiöser Genozid im Irak im Gange. Und die EU hat nichts anderes zu tun, als mit Russland einen Wirtschaftskrieg anzuzetteln. Angeführt durch die deutsche Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD – als ob es nicht schon genug Konfliktherde auf der Welt gebe. Zwar haben die USA nun endlich einige Stellungen der ISIL-Verbrecher bombardiert. Doch es ist nur der Tropfen auf den heißen Stein:

Es zeigt sich einmal mehr: Die gewaltsame Entfernung von Saddam Hussein im Irak war falsch. Die Brutalität dieses Herrschers und seine durch den Westen zelebrierte öffentliche Demütigung während seiner Hinrichtung schlägt nun Millionenfach zurück. In Bielefeld wollen nun am Samstag, berichtet dpa, Tausende Jesiden gegen den im Irak fortschreitenden Genozid demonstrieren:

Derzeit rechne man mit 5000 bis 10000 Teilnehmern. Jesiden wohnen und Norden des Irak und sind derzeit besonders Opfer der ISIL-Verbrecher. So gibt es mittlerweile im Internet Dutzende Videos, die zeigen, wie die ISIL-Verbrecher junge Männer öffentlich durch den Mund erschießen und anschließend auf öffentlichen Straßen köpfen und am Boden liegen lassen (Foto).

YouTube-Video anschauen von ISIL ermordete jungen Männer im Irak:



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