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Donnerstag, 17. Januar 2019

Will Frankfurter SPD Rebstockbad wegen Muslima für Männer sperren?

Für viele noch ein ungewohnter Anblick in Deutschland: Vollverschleierte muslimische Frauen beim Spazierengehen mit Regenschirm.

Freibäder und Hallenbäder sind in den meisten deutschen Städten öffentlich getragene, also mit Steuergeldern subventionierte Einrichtungen. Da sollte man meinen, jeder hat zu den üblichen Öffnungszeiten Eintritt.

Das scheint aber nicht überall der Fall zu sein. In Frankfurt, schreibt die „Bild Frankfurt“ – also die Bild-Zeitung in ihrer hessischen Ausgabe (Autor: Olaf Schiel) – denke die SPD darüber nach, Männer zu bestimmten Zeiten ganz aus einem der berühmtesten hessischen Bäder, dem Rebstockbad, auszuschließen.

Das Frankfurter Rebstockbad gilt mit 3200 Quadratmetern Wasserfläche als eines der größten Schwimmbäder Deutschlands.

Das Ziel könnte in Frankfurt künftig lauten: Schwimm-Zeiten nur für Muslima. Muslima gehen weltweit gerne in einem sogenannten Burkini, bekannt auch als Monokino baden. Dabei handelt es sich um eine faktische Vollverschleierung aus üblichem Bademoden-Stoff, meist schwarz gehalten, also einem Ganzkörperbadeanzug mit Haarverschleierung. Burkinis sind letztlich eine wassertaugliche Abwandlung der Burka.

In muslimischen Ländern gelten solche Badeanzüge als modisch und fortschrittlich, kommen auch verschleierte Frauen so wenigstens dazu, öffentlich baden gehen zu können. Vor allem in der gebildeteren Schicht der islamischen Länder sind Burkinis, beziehungsweise Monokinis weit verbreitet. In Deutschland tragen sie allerdings bislang nach mehreren Studien weniger als ein Prozent der Frauen. Etwas höher ist der Anteil in der Altersgruppe 50+ und zwar bei rund 5%. Dies hatte eine Umfrage eines bekannten Reisesportals in den Jahren 2011 und 2012 ergeben.

Durch die nach dem Libyen-Krieg sich verschärfenden Flüchtlingswellen aus Afrika könnten sich diese Werte allerdings erhöht haben. Das gilt auch für die Flüchtlinge, welche auf Grund des Syrien-Krieges, des Irak-Krieges oder des Afghanistan-Krieges nach Deutschland kommen. In fast allen dieser Kriegsgebiete ist die NATO maßgeblich involviert. In Libyen, dem Irak und Afghanistan führte das westliche Kriegsbündnis NATO sogar proaktiv Krieg ohne über die Flüchtlings-Konsequenzen ausreichend nachzudenken.

Die Bild-Zeitung schreibt jedenfalls, das Frankfurter Rebstockbad sei mittlerweile in die Jahre gekommen und ein „runtergerockter Hallenriese“. Mit dem Konzept „Männer raus. Eintritt nur für Frauen“ könne das Bad wieder an Attraktivität gewinnen, gehe es nach einem Vorschlag aus den Reihen der SPD, welche sich wiederum auf eine Initiative der Kommunalen Ausländervertretung (KAV) stützte.

Demnach denke man im für das Bad zuständigen Ortsbeirat darüber nach, „das Rebstockbad zur Schwimm-Oase für gläubige Muslima“ zu machen. Dies gelte allerdings nur für bestimmte Zeiten. Neben Muslima seien auch deutsche oder andere Frauen zu diesen Zeiten im Rebstockbad willkommen.

Das heißt: Männer müssten entsprechend dieses bislang nicht realisierten Konzeptes künftig auf die Webseite vom Rebstockbad schauen, wann für sie Eintritt möglich ist, beziehungsweise im Bad anrufen.

Künftig könnte ausgerechnet der Sonntag, geht aus dem Bild-Zeitungs-Artikel hervor, ein spezieller Muslima- und sonstiger Frauentag im Rebstockbad üblich werden und zwar zwischen 8 und 11 Uhr.

Damit wolle man „den Bedarf der in Frankfurt lebenden Frauen“ abdecken, „ohne Beisein des männlichen Geschlechts zu schwimmen“. Wie dieser angebliche Bedarf ermittelt worden ist, geht aus dem Artikel der Bild-Zeitung nicht hervor.

Vielleicht sollte man dann im Gegenzug auch über eine Öffnungszeit nachdenken, in der nur Männer schwimmen gehen dürfen- sowohl Muslime wie Nicht-Muslime.

Das Rebstockbad könnte aber nicht das einzige Frankfurter Schwimmbad sein, in welchem künftig für Muslima und sonstige Frauen spezielle Öffnungszeiten eingeführt werden könnten.

Man denke darüber zudem nach, heißt es in der Bild weiter, das Schließungskonzept für Männer in den Schwimmhallen jeden Tag in einer anderen Halle umzusetzen. Im für das Rebstockbad zuständigen Ortsbeirat 2 ist Martin Völker für die SPD Fraktionschef.



Kommentare (1)


Katrin Kramer 8. Juli 2016 um 19:06

Vollkommen bescheuert, wir haben Gleichberechtigung im Grundgesetz verankert. Schon vergessen? Wer nicht mit Männern gemeinsam schwimmen will, soll zuhause bleiben. Diese ewige Unterwerfung unter den Islam ist einfach nur widerlich. Irgendwann kommts noch so weit, das Muslkme nicht mehr it Nichtmuskimen gemeinsam schwimmen wollen, oder das man dazwischen das Badewasser wechseln muss. Gehts noch ?

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