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Fünf Polizisten von Schwarzen hinterhältig in Dallas erschossen / Massaker an Polizei geplant / Kritiker werfen Obama vor Konflikt anzuheizen

Der Polizeichef von Dallas während einer Pressekonferenz zu dem Massaker an der Polizei.

Während einer Demonstration am 7. Juli gegen Rassismus in Dallas, die unter dem Motto „Black Leben Matters“ stand, haben zwei schwarze Scharfschützen hinterhältig in einem Terrorakt vier weiße Polizisten erschossen. Dem waren massive Angriffe von US-Präsident Barack Obama gegen die weiße Polizei in den USA vorausgegangen. Kritiker sagen, damit habe Obama die jetzigen Täter wesentlich angestachelt.

Neben den vier erschossenen Polizisten wurden sieben weitere durch die von den Scharfschützen abgefeuerten Schüsse zum Teil schwer verletzt.

Die Scharfschützen wollten offensichtlich den Tod von zwei Schwarzen, welche von Polizisten nach einer Kontrolle erschossen worden waren, rächen. Beide Schwarze waren offiziell bestätigt in kriminelle Handlungen involviert.

Der Polizeichef von Dallas, David Brown, der selber ein Farbiger ist, sagte in einer Erklärung , dass zwei Heckenschützen das Feuer auf die Beamten eröffnet hatten. Ein Mann, ein Schwarzer, habe sich nach einer öffentlichen Fahndung auf Twitter gestellt. Ein weiterer, muskulös aussehender Schwarzer, ist auf der Flucht.

Verhaftet wurde auch eine schwarze Frau, die bei ihrer Festnahme gesagt haben soll, „der letzte Tag“ würde „für die Polizei“ kommen. Man werde weitere Massaker an der Polizei in den USA verüben.

Für Unruhe sorgt zudem, dass in der Nähe der Demonstration ein verdächtiges Päckchen gefunden worden sei, in welchem eine Bombe vermutet wird.

Für Diskussionen sorgen auch Äußerungen von US-Präsident Barack Obama (Demokraten), der kürzlich die Polizei in den USA angriff mit den Worten, sie würde systematisch Schwarze umbringen. Kritiker monierten, dies sei viel zu pauschal und habe jetzt auch die schwarzen Scharfschützen angestachelt, die Polizei in den USA abschlachten zu dürfen. Das bedeutet: Obama heize den Konflikt vorsätzlich an und gebe die Polizei zum Abschuss frei.

Barack Obama hatte von „einem ernsten Problem“ gesprochen. Die Spannungen in Teilen der amerikanischen Bevölkerung seien offensichtlich. Der Tod von zwei Schwarzen und kurz darauf von vier weißen Polizisten zeige die Probleme klar. Zugleich erklärte Obama, man habe „Respekt für einen Großteil der Polizisten“, die „ihr Leben für unsere Sicherheit aufs Spiel“ setzten.

Die Schüsse auf die beiden von Polizisten getöteten Schwarzen seien „keine Einzelfälle“. Vielmehr seien sie „symptomatisch für die größten Herausforderungen in unserem Justizsystem, rassistische Unterschiede, die im System von Jahr zu Jahr durch Mangel an Vertrauen in die Sicherheitskräften“ stehen würden.



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