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Donnerstag, 15. November 2018

Schwuler Anwalt bedroht Ivanka Trump auf JetBlue-Flug mit Beleidigungen

Der Ehemann des Anwalts veröffentlichte ein Foto von der ängstlich drein schauenden Ivanka Trump an Bord des JetBlue-Flugzeugs. Ivanka Trump sitzt vorne rechts. (Bild: Twitter).

Er dürfte der Schwulenszene mit seinem widerlichen Auftritt einen Bärendienst erwiesen haben:

Ein amerikanischer Anwalt, dessen Freund auf Twitter sagte, dabei handele es sich um seinen Ehemann, beschimpfte die Tochter des künftigen US-Präsidenten, Ivanka Trump, 35, öffentlich in einem Flugzeug von JetBlue am Kennedy Airport in New York City.

Der Anwalt, den US-Medien als Dan G. bezeichnen, war im Flugzeug mit seinem Ehemann
Matt L.

Auf einem Twitter-Foto, welches unter anderem TMZ abbildete und welches das Antikriegsportal kriegsberichterstattung.com oben ebenfalls einblendet, sehen wir:

Eine ängstlich drein schauende Ivanka Trump. Sie fühlte sich offensichtlich durch die laut öffentlich in dem JetBlue-Flugzeug vor allen anderen Passagieren herausgerufenen Worte des Out-of-Control-Passagiers bedroht .

Der Anwalt, Dan G., soll am Körper zitternd, schreibt die New York Daily News, Ivanka Trump beschimpft haben und das, wo ihre drei Kinder bei ihr waren, auch ihr Ehemann. So soll er recht laut gesagt haben: „Dein Vater ruiniert das Land. Warum ist sie auf unserem Flug? Sie soll privat fliegen.“

Dabei war Ivanka Trump, wie Millionen andere Amerikaner auch, einfach nur an Bord eines Linienflugzeugs, um in der Eco-Klasse in den Weihnachtsurlaub zu fliegen.

Der Mann, der zwar mit einem anderen Mann verheiratet zu sein scheint, soll nach Angaben von TMZ sein eigenes Kind auf den Armen gehabt haben, während er auf Ivanka Trump losging.

Ivanka Trump soll zwar erschreckt, aber ruhig und cool reagiert haben. Ein Passagier schilderte gegenüber TMZ, wonach sie versucht habe, ihre Kinder mit Zeichenstiften abzulenken.

Das JetBlue-Personal bat schließlich den unflätigen Fluggast das Flugzeug aus Sicherheitsgründen zu verlassen. JetBlue erklärte dazu:

„Die Entscheidung, einen Kunden von einem Flug zu entfernen, ist nicht leicht genommen worden als die Crew das Gefühl hatte, dass der Konflikt auf dem Flugzeug… Gefahr läuft, während des Fluges zu eskalieren. Unser Team hat den Fluggast auf den nächst verfügbaren Flug umgebucht.“

Der außer Rand und Band geratene hysterische Anwalt soll Ivanka Trump beim Abgang noch mit den Worten beschimpft haben: „Du gibst mir Tritte, weil ich meiner Meinung Ausdruck gebe?“

Ivanka Trump wiederum war mit ihrem Ehemann Jared Kushner auf dem öffentlichen Linienflug unterwegs.

Die New York Daily News zitierte einen Fluggast mit den Worten, die Schimpftiraden gegen Ivanka Trump seien an Bord des Flugzeugs ein „Nightmare“ gewesen.

Angeblich, heißt es weiter, sei Dan G. auch darüber sauer gewesen, dass der JetBlue-Flug etwas verspätet habe starten können auf Grund von besonderen Sicherheitsvorkehrungen durch den prominenten und durchaus gefährdeten Fluggast Ivanka Trump.

Die New York Daily Mail zitiert zudem einen weiteren Fluggast mit den Worten, er habe eine Reihe vor Ivanka gesessen.

Dabei habe er bemerkt, dass Ivanka das Flugpersonal gebeten habe, kein großes Ding aus der unangenehmen Szene zu machen. Auf Facebook schrieb Marc Scheff: „Sie handelte die Situation ruhig und mit Klasse. Die Security machte die Bitte, den Mann vom Flugzeug zu entfernen. Und für einen guten Grund.“

Zudem schrieb Marc Scheff, wonach der schimpfende Anwalt Dan G. „nicht das war, was ich ruhig bezeichnen würde. Agitation würde ich vielleicht sagen.“

Der Ehemann von G., Matthew L., soll ein Lehrer an einer amerikanischen Universität sein. Er habe, schreibt die New York Daily News weiter, über Social Media versucht, die Situation herunterzuspielen.

G. und L. sähen sich demnach als Opfer von JetBlue. So schrieb L. auf Social Media:

„JetBlue kicked us off our flight when a (flight) attendant overheard my husband expressing displeasure about flying w/Trumps“.

Zudem veröffentlichte Matthew L. auf seinem Twitter-Account ein Foto von Ivanka Trump, welches sie in dem vom Konflikt betroffenen JetBlue-Flugzeug zeigt.

Später löschte er seinen kompletten Twitter Account. Die New York Daily News führt aus, wonach frühere Tweets von ihm gezeigt hätten, dass er ein harscher Kritiker von Ivanka Trumps Vater, dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump sei.

In San Francisco angekommen, schreiben US-Medien weiter, sei Ivanka Trump mit ihrer Familie von Bord gegangen. Dann sei sie von Sicherheitskräften eskortiert zu einem Privatflugzeug gebracht worden.

Auf Twitter forderten mittlerweile einige, so die New York Daily News weiter, dass L. seinen Job als Lehrer am Hunter College aufgeben solle.



Kommentare (2)


Meine Oma 23. Dezember 2016 um 11:21

Dahin kommt es, wenn die Schwulen der Normalzustand werden. Es ist aber gar nicht normal, weil je jeder Mensch weiß, daß zwei Schwule zusammen kein Kind bekommen können. Es ist das Abartige, nicht das Normale und wir müssen das langsam verstehen.

Antworten

Angel E. 23. Dezember 2016 um 11:06

Ich finde der schwule Anwalt hat absolut richtig reagiert und in dem Moment fuer die Rechte von regenbogen-Familien gekaempft. Trump und seine Familie haben in der Vergangenheit in fachistischer Weise oefter gegen wehrlose Transgender, Schwule und Lesben gewettert. Und auch gegen andere wehrlose Minderheiten. Ich finde, Jetblue hat falsch reagiert. Jetblue haette Frau Trump und ihre Familie bitten sollen einen anderen Flug zu nehmen oder eine Privatmaschine ihres Vaters zu nehmen, Das war eine unnoetige Provokation was sich dort Frau Trump geleistet hat.

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