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Freitag, 21. September 2018

Kriminalität Südafrika: Täter steigen in Villa in Somerset West als Deutsche schlafen

Bei Touristen beliebter Club bei Kapstadt. (Bild: kb)

Ein Münchner wohlhabendes Paar ist Opfer von Kriminellen in Südafrika geworden. Die Täter stiegen im bei Deutschen Urlaubern beliebten Somerset West Nachts in die Villa ein. Sie liegt in den höheren Hanglagen von Somerset West und ist eingebettet von schicken anderen Villen und komfortablen Wohnanlagen.

Die Täter ließen sich auch von der Alarmanlage, die mit Schildern angekündigt wird, nicht abschrecken.

Warum die Alarmanlage nicht anging, ist nicht klar. Fakt ist: Wie so häufig in Südafrika, sind die Fenster und Türen in Häusern und Villen im auch bei Wohlhabenden beliebten Western Cape in der Regel sehr schlecht und in Sekunden aufzuheben oder einzuschlagen.

Das Western Cape ist jenes Bundesland, in welchem auch Kapstadt liegt oder das Kap der guten Hoffnung. Es ist also die Top-Ferien-Destination von Südafrika.

Wenngleich viele Häuser, auch Guesthouses, von Mauern und Zäunen umgeben sind, so sind die Häuser doch in Sicherheitsfragen fast immer mangelhaft, was Einbrüche erleichtert.

Im aktuellen Fall stiegen die Täter Nachts über ein Fenster ein, das sie aufhebelten während die Deutschen schliefen. In der Regel verbringt das Münchner Paar mehrere Monate in den Sommermonaten in Südafrika, also von Dezember bis Mai.

Die Täter, wahrscheinlich Schwarze, spazierten nach ihrem Einbruch des Nachts durchs Haus und klauten Computer, Handys, die Portemonnaies.

Sie gingen sogar in das Schlafzimmer und nahmen sich dort ein Handy, welches auf der Ladestation lag. Die Deutschen schliefen fest und wachten zum Glück nicht auf. Denn Fakt ist:

Wer bei einem Überfall aufwacht, bezahlt auch in Südafrika nicht selten mit seinem Leben.

Warum die Alarmanlage nicht anging, ist offensichtlich: In Südafrika sind Alarmanlagen oft so schlecht, dass sie ständig Fehlmeldungen haben oder, wie im aktuellen Fall, erst angingen, als die Täter mit ihrer Beute wieder aus dem Haus waren.

Die Ferienvilla der Deutschen ist in Somerset West eigentlich von hohen Zäunen umgeben und man gelangt auf das Grundstück auch nur über die Straße. Doch all das schreckte die Täter nicht ab.

Viele deutsche Ferienhausbesitzer oder sonstige Urlauber sind auch deshalb im Western Cape und anderen südafrikanischen Regionen leichtsinnig, da sie der Meinung sind:

Wenn zehn Jahre zuvor nichts passiert ist, so sei man sicher.

Doch nach wie vor gilt: Südafrika hat weltweit mit die höchste Mordrate. Alleine in den vergangenen zehn Jahren sind nach Statistiken über 3000 weiße Siedler in Südafrika ermordet worden.

Sicherheit ist deshalb nach wie vor in Südafrika unerlässlich. Man sollte sich von der Schönheit der Natur und den Weingütern nicht benebeln lassen.



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