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Freitag, 21. September 2018

Deutschland spielt bei Verhaftung Samsung-Milliardär Jae-yong Lee eine Rolle

Das Samsung Galaxy machte Samsung wieder groß. Jetzt erschüttert den Konzern die Verhaftung eines Samsung-Erben. (Bild pixabay.com | CC0 Public Domain)

Das gab es noch nie in der Geschichte Südkoreas: Der führenden Kopf einer der reichsten Familien der Welt, der Samsung-Gründerfamilie, wurde jetzt in Südkorea verhaftet. Es handelt sich um Jae-yong Lee, 48. Im Zentrum steht eine Korruptionsaffäre welche die politische und wirtschaftliche Elite Südkoreas seit bald einem halben Jahr durcheinanderwirbelt.

Doch um die ganze Geschichte zu verstehen, muss sie der Reihe nach aufgeschlagen werden: Jae-yong Lee, der ebenso als Lee Jae-yong bekannt ist, da in Südkorea Nachnamen nach vorne gestellt werden, ist Vice Chairman von Samsung, einem der größten globalen Konzerne.

Samsung ist in Deutschland und den sonstigen EU-Ländern längst das wichtigste Gegengewicht zum iPhone-Hersteller Apple aus den USA. Die Samsung Galaxy Smartphone-Reihe rollt seit Jahren den Handy-Markt von hinten auf.

Doch der Weg dahin war nicht einfach. Am Anfang stand nämlich das Design des Galaxy-Handys. Während Apple auf ein schlankes recht kleines iPhone setzte, probierten die Koreaner von Samsung ein großflächiges Handy-Display aus. Mit dem ersten Galaxy-Handy trafen sie auf Anhieb fulminant den Nerv der Handy-Computerzeit.

Schneller als Kometen am Firmament vorbeischweben, eroberte Samsung eine Nation nach der anderen mit seinen Handys: Ob Japan, Deutschland, Frankreich, Brasilien, China oder die USA. Heute kaufen überall Hunderte Millionen Menschen die Galaxy-Handys.

Damit gelang es den pfiffigen Asiaten unter anderem den finnischen Nokia-Konzern aus dem Handygeschäft fast komplett zu verdrängen. Auch der kanadische Smartphone-Pionier BlackBerry rutschte in die Bedeutungslosigkeit, fast sogar in den Bankrott.

Eine wirtschaftliche Glanzleistung der Samsung-Entwickler, welche kaum einer für möglich hielt. Denn über Jahrzehnte strauchelte Samsung immer mal wieder kräftig. Es fehlten Konzepte. Konzepte für erfolgreiche Produkte.

Erst das Galaxy-Handy brachte den Durchbruch nach ganz oben. Heute stellen die Koreaner überaus erfolgreich zudem Waschmaschinen, Geschirrspüler und viele andere Elektronikgeräte her. Geräte, welche früher in Deutschland von Firmen wie der längst ins Ausland verschacherten AEG oder Grundig hergestellt worden waren. Beide Unternehmen sind heute nur noch ein Schatten ihrer selbst.

Vorbei sind die Zeiten, als AEG oder Grundig im Elektronikbereich noch für Quality Made in Germany stand. Immerhin lässt sich als bitteres Relikt längst vergangener Zeiten noch die Villa einer der ersten AEG-Generaldirektoren am Wannsee in Berlin ansehen und zwar direkt neben der Liebermann-Villa:

Die im Privatbesitz befindliche Villa Hamspohn, Am Großen Wannsee 40. Erbaut worden ist sie 1906/1907 von Paul Otto August Baumgarten für den AEG-Direktor und Reichstagsabgeordneten Johann Hamspohn. Wie durch ein Wunder überlebte sie die Massenbombardements durch die Briten und Amerikaner Ende des 2. Weltkrieges. Heute ist die AEG-Villa im Besitz eines Unternehmers, der dort den „Kunstsalon Berliner Secession – Haus der Begegnung“ etablierte.

Das Vermögen des nun verhafteten Sprosses der sonst so allmächtigen koreanischen Samsung-Gründerfamilie wird alleine auf rund 6 Milliarden US-Dollar beziffert. Die Verhaftung ist der vorläufige Höhepunkt eines asiatischen Schmierentheaters in der Upper Class, welches bislang beispiellos ist.

Der Inhaftnehmung waren Wochen der Zitterpartie vorausgegangen. Während dieser Zeit hatte die südkoreanische Staatsanwaltschaft öffentlichkeitswirksam darüber „nachgedacht“ ob sie nun wirklich einen Haftbefehl wegen angeblicher Verdunkelungsgefahr oder angeblicher Fluchtgefahr vor Gericht gegen Jae-yong Lee beantragen wolle, oder nicht.

Doch ist die öffentliche Meinung in Südkorea schon seit vielen Wochen außer Rand und Band geraten und reicht geradezu an Hysterie. Schon seit Oktober 2016 machen Schlagzeilen einer schrägen Korruptionsaffäre die Runde, über welche nun immer mehr Protagonisten stolpern.

Zum einen geht es hier um angebliche Schmiergeldzahlungen. Sie soll auch der Weltkonzern Samsung sich genötigt gesehen haben zu leisten. Eine Überweisung, welche zur jetzigen Verhaftung des Samsungs-Sprosses führte.

Die Spinne im Netz, über welche der Samsung-Erbe stolperte ist Choi Soon-sil

Die Spinne im Netz, deren Gift rund um Geld und Macht am 16. Februar 2017 zur Verhaftung des Samsung-Milliardärs Jae-yong Lee führte, ist Choi Soon-sil, 60. Sie ist eine obskure und schillernde Person. Ihr Vater ist Choi Tae-min (1912 bis 1994), eine nicht weniger schräge Person. Er wird von koreanischen Medien als semi-evangelistischer angeblicher Wundervollbringer umschrieben. Er hatte es in den 1970er Jahren ebenfalls, wie nun seine Tochter, zu umstrittenen Ruhm gebracht.

Damals hatte er dem regierenden südkoreanischen Präsidenten Park Chung-hee (regierte 1962 bis 1979) eingeredet, er, Choi, habe spirituelle Fähigkeiten und könne mit der 1974 ermordeten Gattin des Präsidenten, mit Yuk Young-soo, im Jenseits Kontakt aufnehmen.

Da Buddhisten an eine Wiedergeburt und ein Leben nach dem irdischen Ableben glauben, stießen Chois Behauptung im koreanischen Präsidentenpalast über viele Jahre auf offene Ohren. Das Gefühl mit dem Jenseits kommunizieren zu können, schien dem Präsidenten über den Schmerz des Verlustes seiner Frau hinwegzuhelfen.

Die ermordete Frau des Präsidenten, Yuk, „war 49, als sie am 15. August 1974 von einer Kugel getötet worden war, welche ein pro Nord-Koreanischer Attentäter auf ihren Mann abgefeuert hatte“, behauptet zummindest Reuters (ob das nun stimmt, oder Teil von Kriegspropaganda zwischen dem verfeindeten Süden und Norden von Korea ist, vermag wohl kaum jemand mit Gewissheit zu sagen).

Park Chung-hee war ein  Mann, welcher aus dem Militär kam und als War-Veteran von Vietnam gilt. Er regierte 18 Jahre lang Südkorea wie ein Diktator. Während seiner fast zwei Jahrzehnte dauernden Regentschaft habe er auf Menschenrechte keinen großen Wert gelegt, stellt die einstmals von einem Deutschen in London gegründete Nachrichtenagentur Reuters in einem Text, welcher vor fünf Jahren publiziert worden ist, nüchtern fest.

Doch zurück zur Spinne im Netz: Von der Legende ihres Vaters  Choi Tae-min profitierend, machte sich die Tochter des Gurus, Choi Soon-sil, geschäftstüchtig dies und ihre Verbindungen zu Nutze. Sie freundete sich bereits in den 1970er Jahren mit Park Geun-hye, heute 65, an.

Sie ist wiederum die Tochter des in den 1960er und 1970er Jahren regierenden Präsidenten von Südkorea, von Park Chung-hee, und wurde 2013 selbst zur neuen Präsidentin von Südkorea gewählt. Damit nahm das Unheil seinen Lauf.

Park Geun-hye erklärte Jahre nach dem Mord an ihrer Mutter, sie sei 22 Jahre alt gewesen, als sie 1974 von ihrer Mutter das Blut vom Kleid gewischt habe, führt die Nachrichtenagentur Reuters aus.

Kein Wunder, dass eine Freundschaft, welche aus einer solchen Tragödie gespeist ist, Jahrzehnte überdauern kann. Eben die Freundschaft zwischen der Guru-Tochter Choi Soon-sil und Park Geun-hye.

Das muss man alles wissen, um zu verstehen, warum die südkoreanische Öffentlichkeit derzeit so dünnhäutig reagiert, wenn aus einer solchen Gemengelage heraus Gerüchte auftauchen, von nicht demokratischen Korruptions-Versuchen, welche ihren Anfang bei Choi Soon-sil zu haben scheinen und bis hinauf in die Regierung von Südkorea gehen.

Der Vorwurf gegen den verhafteten Enkel des Samsung-Gründers lautet: Angeblich seien viele Millionen Euro an Choi Soon-sil geflossen, beziehungsweise an ihr nahestehende Kultur- oder Sportstiftungen.

Doch damit nicht genug: Die südkoreanische Staatsanwaltschaft wirft der Präsidenten-Freundin Choi Soon-sil erpresserisches Verhalten im Umgang mit Family Offices vor, also mit reichen Unternehmer-Clans. Eben mit Clans wie den Samsung-Gründern Lee. Geld gegen versteckten diskreten Zugang zu politischem Einfluss scheint die Losung gewesen zu sein. Eben Chois Einfluss auf die Präsidentin.

Mittlerweile lässt Park Geun-hye ihre Regierungschefin ruhen, nachdem sie sich wochenlang geweigert hatte, zurückzutreten. Immerhin ist Park Geun-hye die starke Frau von Südkorea, gewissermaßen eine Angela Merkel Asiens.

Im kollektiven Gedächtnis nicht verschwunden sind aber auch die Erinnerungen an die Zeiten, als Südkorea alles andere als demokratisch geführt wurde – eben durch ihren Vater, der später hingerichtet worden ist.

Park Geun-hye stand bereits in den Jahren 2004 bis 2006 und von 2011 bis 2012 der konservativen Partei „Grand National Party“ (GNP) vor. Im Februar 2012 änderte die GNP allerdings ihren Namen in „Saenuri Party“.

In der Korruptionsaffäre, welche seit Monaten Korea in Atem hält und Zehntausende auf die Straße zum Demonstrieren brachte, geht es aber auch um recht banale Dinge. Beispielsweise darum, wie eine Tochter der Freundin der Präsidentin, also von Choi Soon-sil, scheinbar den Aufnahmekriterien einer Frauen-Uni nicht gerecht wurde. Deshalb änderte diese Uni im Handumdrehen eben mal die Statuten, um Madame Tunichtgut, also die Tochter, aufnehmen zu können.

Wenn eine Frauen-Uni die Statuten ändert, damit die Tochter der Präsidentinnen-Freundin doch noch studieren darf

Obendrein soll ein Professor die Hausaufgaben der Tochter der Präsidentinnen-Freundin erledigt haben, damit diese die Uni-Prüfungen bestehen konnte. Die Tochter aus höherem Hause heißt Chung Yoo-ra und bei der Uni handelt es sich um die südkoreanische „Ewha Womans University“.

Nachdem die halbe Uniführung bereits in Haft sitzt, marschiert die Justiz nun erstmals in dem öffentlichen Justiz-Dramenakt auf die Samsung-Milliardäre zu. Gut möglich, dass die südkoreanische Regierungschefin damit ihren eigenen Hals retten will, aber auch die hinter ihr stehende konservative Partei von Südkorea. Denn irgendwann gibt es mal wieder Wahlen.

Und die dürften die Koreaner nach all den Skandälchen und möglichen Schmier-Skandalen wohl mit der Abwahl der konservativen Partei beantworten.

Im Gedächtnis der chronisch vergesslichen Wähler dürfte zur nächsten Wahl nicht abhanden kommen, in welche Dramenszenen nach Shakespeare-Manie einige Personen der politischen und wirtschaftlichen Führungselite auf die Bühne gespült worden sind.

Die Samsung-Spenden an Stiftungen, welcher der Präsidenten-Freundin nahestehen, haben es durchaus in sich. Die Rede ist von rund 35 Millionen Euro. Mit dem Geld, so lautet der Vorwurf, soll sich Samsung erhofft haben, von oberster Regierungsstelle einen Segen für eine geplante Milliarden-Fusion zu erhalten. Denn Samsung wollte weiterlaufen auf der Zielgeraden der globalen Top-Tech-Player.

Das Gericht tat sich aber sichtlich schwer, einen Milliardär aus berühmtem Unternehmer-Hause einfach mal in Haft zu nehmen. So verlautbarte der Richter in seiner Begründung:

„Wir erkennen die Ursache und Notwendigkeit der Verhaftung“ von Jae-yong Lee. Zudem seien „zusätzliche Vorwürfe und Beweise“ auf dem Tisch des Richters gelandet. Außerdem wisse die Öffentlichkeit ja, wie viele Beteiligte des „sehr öffentlichen Falls“ bereits verhaftet worden seien.

Herr Lee werde in einer Einzelzelle gehalten und ihm werde der Kontakt zu anderen Insassen verwehrt, erklärte der Richter weiter. Der Samsung-Erbe befinde sich derzeit im Seoul-Haftzentrum am Rande von Südkoreas Hauptstadt. Die erste Vernehmung habe 7 Stunden gedauert, schreibt das südkoreanische Nachrichtenportal ytn.co.kr.

Allerdings schwanken auch in Südkorea die Bewertungen bezüglich dieser Verhaftung sehr. Die einen sagen, man wolle keinesfalls einen Rückfall in die 70er Jahre, als ein Diktator das Land nach gut Dünken, nicht aber nach Recht, geführt habe. Die anderen sagen: Den Samsung-Erben zu verhaften, sei für Südkorea eine Katastrophe. Er sei ja selbst ein Opfer der politischen korrupten Klasse, welche sich für wirtschaftspolitisch kluge Entscheidungen bezahlen lasse.

Zudem führen Kritiker der Verhaftung an: Im Zeitalter der Digitalwelt könne man als Unternehmen kaum mehr etwas verdunkeln. Auch flüchten hätte der Enkel und Repräsentant des Samsung-Gründungsclans Lee sowieso nirgendwo hin. Sein Gesicht sei in Südkorea mindestens so bekannt, wie das der umstrittenen Staatschefin. Zudem lägen schon alle Fakten des angeblichen Korruptionsskandals auf dem Tisch. Wozu, fragen die Kritiker, also nun die U-Haft?

Am Anfang von Samsung standen 1938 Fische

Gegründet wurde der Samsung-Konzern 1938. Damals hatte sich Byung-Chull Lee dazu durchgerungen, den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen. Von Taegu aus, im damals noch vereinten aber von Japan besetzt gehaltenen Korea, fing er an, getrocknete Fische und Gewürze nach China zu exportieren. Beginn eines märchenhaften Aufstiegs zu einem Superkonzern.

Heute gehören zum Samsung-Konzern Hunderte Firmen weltweit. Hunderttausende Menschen arbeiten für das Unternehmen. Die wichtigsten lebenden Repräsentanten der Lee-Family sind:

Boo-Jin Lee, Seo-hyun Lee und Yoon-hyung Lee. Das sind die Geschwister des nun verhafteten Samsung-Vize-Chefs. Seine Eltern sind Kun-hee Lee und Ra-hee Hong.

Welche Rolle spielt Deutschland bei den Schmiergeldzahlungen?

In dem Verhaftungsfall spielt auch Samsung und Deutschland irgendeine Rolle, die aber sich derzeit noch nicht klar umreißen lässt, da die automatischen Übersetzungsdienste wie Google Translation oder Bing Translator es nur äußert miserabel fertig bringen, vom koreanischen ins Deutsche zu übersetzen.

Jedenfalls entnehmen wir beispielsweise dem südkoreanischen Nachrichtenportal ytn.co.kr nach der Verhaftung des Samsung-Milliardärs die folgenden kryptischen Zeilen.

Wenn wir das richtig verstehen, geht es darin um ein Telefonat, welches unter anderem Zahlungen bespricht, welche von Samsung über Deutschland an Choi Soon-sil erlassen worden sein sollen, um Geldströme besser verschleiern zu können. Ob diese Behauptungen stimmen oder nicht, dürfte Teil der Untersuchung der südkoreanischen Staatsanwaltschaft sein.

Einer der Protagonisten in dem veröffentlichten Telefonat hat jedenfalls den Namen eines berühmten koreanischen Schauspielers. Doch scheint es sich dabei nach bisheriger Faktenlage nicht um diesen zu handeln, sondern um einen Namensvetter.

Für die Richtigkeit des in dem von ytn.co.kr veröffentlichten Telefonmitschnitts und den behaupteten Geldtransfer-Behauptungen über Deutschland können wir keine Gewähr übernehmen. Wir halten es aber für ein möglicherweise wichtiges Zeitdokument, weshalb wir es hier ebenfalls veröffentlichen:

„Samsung Vice Chairman Lee Jae-yong Erlösung durch Frau Choi Soon-sil wird vom Gericht akzeptiert, weil der Erlös des Zuschusses auf… Samsungs Seite in Deutschland übergeben wurde.“

Zudem schreibt das Portal: „YTN sucht die ‚Datei Aufnahme Ko, Young zu drehen – Tae ‚kein Geld mehr in Deutschland unter der Leitung von Frau Choi Soon-sil von Anfang an. Holen Sie sich die Umstände und Helfer zu offenbaren…“

Außerdem heißt es in dem zitierten Telefonat: „Im vergangenen Februar Pak Hon-yong K Sports Foundation Übertreibung und Telefonate seiner Mitarbeiter, Mr. Ko, Young – Tae Kim Soo-hyun ist geteilt.“

Redaktions-Anmerkung: Pak Heon-yeong war ein koreanischer unabhängiger Philosoph und kommunistischer Aktivist während der japanischen Besetzung von Korea in den Jahren 1910 bis 1945; Quelle: wow.com).

In dem vom koreanischen Portal ytn.co.kr veröffentlichen Telefonmitschnitt heißt es zudem:

„[Pak Hon-yong / K Sports Foundation, Division President , dass die deutsche rechtliche Seite, Sie wissen, was ich früher Karten gezeigt habe?“

[Kim Soo-hyun /前Plateau Planung NYSE: Ja]

[Pak Hon-yong / K Sports Foundation Regie: Jetzt etwas Geld nach Deutschland, so, so dass diese von außen ein wenig Teil von Ihnen sein kann, wollen Geld jetzt weg nach Deutschland]

Frau Choi Soon-sil will, dass Sie ihr Geld an deutschen Unternehmen gegeben, ziehen, dass K Sports Foundation Beamten bidek.

[Pak Hon-yong / K Sports Foundation Regie: Johnny in den SK treffen Nun, das ist kein Hinweis auf das, was das Unternehmen] wird auch deutlich zu erkennen , dass ein solcher Plan, wer ist gemacht worden Anweisung.

[Pak Hon-yong / K Sports Foundation Chef: Aber (Seufzer) Ich meine , Präsident (Choi Soon-sil) Ich hoffe , dass es wahr haejumyeon ist ein kleines Detail zu sprechen.]

[Kim Soo-hyun /前Plateau Planungsteam: Ich hoffe , dass ich wahr bin. Wenn ja]

[Pak Hon-yong / K Sports Foundation Director: Wie Sie lesen sollten Das hanikka. Lesen zwischen den Zeilen die Absicht zu verstehen , […] sie enthalten auch Teile , die weiter die Substanz des Samsung Reiten vorstellen, unterstützen kann.

[Pak Hon-yong / K Sports Foundation Direktor: Ich denke, (Frau Choi Soon-sil) Herz ist heiß geleitet. So etwas Geld nach Deutschland zu subtrahieren, dem ehemaligen youngtae (Ko, Young – Tae) Typ deogumeon sprechen, was für yirang von Samsung. Nun, da die nationale Reiter stage’ll die Nationalmannschaft bei Samsung Sponsoring].“

Weitere Hintergründe aus dem südkoreanischen Politkrimi

Wir zitieren zudem über den südkoreanischen Politkrimi komplett aus Wikipedia, da dies derzeit eine der wenigen Quellen ist, die zusammenfassend einen Überblick zu der möglichen Korruptionsaffäre bieten. Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen aus dem Englischen übersetzt, können für die Richtigkeit aber keine Gewähr übernehmen.

„Der 2016 südkoreanische politischen Skandal (Koreanisch : 박근혜 – 최순실 게이트 ; auf englisch: Park Geun-hye-Choi Soon-sil Gate) beinhaltet den Einfluss von Choi Soon-sil, der Tochter eines Schamanen-Kultführers, von Choi Tae-Min. Die weit verbreitete Berichterstattung über diesen südkoreanischen politischen Skandal begann Ende Oktober 2016.

Am 29. November (2016) bot Park (Redaktions-Anmerkung: Die Präsidentin von Südkorea) an, den Prozess der Beseitigung von der Macht zu beginnen. Am 9. Dezember wurde Park angeklagt , und dann wurde Hwang Kyo-ahn zum amtierenden Präsidenten. Am 21. Dezember begann ein Special Prosecution Team von Park Young Soo an, den… Skandal zu untersuchen.“

Wikipedia verweist dann auf den Hauptartikel „Choi Soon-sil“. Über sie, also die Freundin der Präsidentin, steht in der Onlineenzyklopädie, wobei zunächst auf ihren Vater Choi Tae-min eingegangen wird. Choi Tae-min lebte vom 5. Mai 1912 bis 1. Mai 1994 und sei ein südkoreanischer „pseudo-christlicher Kult-Leader“.

So schreibt Wikipedia weiter:

„Choi Tae-min hat Präsident Park seit den 1970er Jahren gekannt, als Chois Vater (gemeint ist Choi Soon-sil) Choi Tae-min damals der Mentor von Präsident Park Chung-hee (1962 bis 1979) war, während die Familie immer noch um die Ermordung der damaligen First-Lady Yuk Young-soo (Anmerkung: Also der Frau von Präsident Park Chung-hee) trauerte.

Choi behauptete damals, dass der schamanische Führer die Kommunikation mit ihrer toten Mutter führen kann. Choi Soon-sil ist angeblich für die Diktatierung oder zumindest Beeinflussung der Entscheidungen der Präsidentin über alles, was von Präsident Park’s Handtaschen bis hin zu Staatsangelegenheiten ging. Choi wurde angeklagt, da sie Bestechungsgelder erpresst haben soll, dass sie also Macht illegal missbrauchte und Einsicht in geheime (Staats)-Dokumente erhielt. Choi wird auch beschuldigt, die Ewha Womans University beeinflusst zu haben, ihre Aufnahmekriterien zu ändern, damit ihre Tochter Chung Yoo-ra dort einen Platz bekommt.“

Zudem schreibt Wikipedia über den Korruptionsskandal, welcher nun zur Verhaftung des Samsungs-Sprösslings führte, weiter:

„Mehrere Nachrichtenmedien einschließlich JTBC und Chosun Broadcasting Company berichteten, dass Choi, welche keine offizielle Regierungsposition hat, Zugang zu vertraulichen Dokumenten und Informationen für die Präsidentin hatte und als sehr enge Vertraute für die Präsidentin agierte.

Medienmagazine berichteten, dass Choi und President Park’s leitende Angestellte, darunter sowohl Ahn Jong-bum als auch Jeong Ho-sung, angeblich ihren Einfluss genutzt haben sollen, um 77,4 Milliarden Südkoreanische Won (Währungssymbol ₩; umgerechnet 60 Millionen US-Dollar) von koreanischen Chaebols (das sind von Familien geführte große Unternehmen und Konglomerate) zu erpressen und zwar zu Gunsten von zwei Kultur- und Sportstiftungen. Also zu Gunsten von Mir und K-Sport-Stiftungen.“

Deswegen schreibt Wikipedia:

„Am 6. November (2016) wurden die Top-Führungskräfte der Präsidentin, Ahn Jong-bum und Jeong Ho-sung, wegen Machtmissbrauchs und Beihilfe für Choi verhaftet. Das Oberste Staatsanwaltschaftsbüro von Korea (SPO) sagte, bei der Verhängung der Anklagen gegen Choi und zwei ehemalige Führungskräften der Präsidentin, dass Präsidentin Park mit den drei bei bestimmten kriminellen Aktivitäten zusammenarbeitete. Die Präsidentin wird von Staatsanwälten befragt werden. Es ist das erste Mal, dass dieses mit einem südkoreanischen Präsidenten geschieht.“

Des Weiteren führt Wikipedia aus, wonach die folgenden zusätzlichen Verhaftungen im Zuge der Korruptionsaffäre geschehen seien:

„Am 31. Dezember (2016) wurde ein Chef der Nationalen Pensionskasse und ehemalige Gesundheits- und Wohlfahrtsminister Moon Hyung-pyo verhaftet für den Druck den er ausgeübt haben soll, damit der Staat einen großen Fusions-Deal für Samsung C & T. unterstützt.

Am 2. Januar 2017 wurde Chung Yoo-ra, die Tochter von Choi Soon-sil, in Dänemark verhaftet, weil sie illegal im Lande wohnte.

Am 3. Januar 2017 wurde der berühmte Schriftsteller Ryu Chul-kyun (Pen Name Yi In-hwa), der auch Professor an der Ewha Womans University ist, dafür verhaftet, dass er Hausaufgaben von Chung Yoo-ra erledigt hatte.

Am 11. Januar 2017 wurde der ehemalige Chef der Zulassungsstelle für Studierende an der Ewha Womans Universität, Namkung Gon, des Meineids angeklagt und verhaftet.

Am 12. Januar 2017, wurde der ehemalige Kulturminister Kim Jong-deok und zwei weitere ehemalige hohe Beamte wegen des Verdachts der Beteiligung an einer schwarzen Liste verhaftet.

Am 18. Januar 2017 wurde der ehemalige Dekan der Ewha Womans University und des dortigen College für Wissenschaft und Industrie-Konvergenz, Kim Kyung-Sook, angeklagt und verhaftet wegen der Gewährung einer besonderen Zulassung für Chung Yoo-ra.

Am 21. Januar 2017 wurde Kulturminister Cho Yoon-sun für die Erstellung einer schwarzen Liste von kulturellen Persönlichkeiten, die für Präsidentin Park kritisch werden könnten, verhaftet. Der ehemalige Präsidentenstabschef Kim Ki-Choon wurde ebenfalls für die Erfassung der schwarzen Liste verhaftet. Sie enthielt 10.000 Kulturfiguren, die als ‚linksgerichtet‘ angesehen wurden und die Präsidentin Park kritisieren. Der Professor Lee In-sung von der Ewha-Womans-Universität wurde ebenfalls verhaftet.

Am 15. Februar 2017 wurde der ehemalige Präsident der Ewha-Womans-Universität, Choi Kyung Hee, verhaftet, da er Chung Yoo-ra, eine Tochter von Choi Soon-sil, an die Universität zugelassen hatte und ihr Vorteile gewährt hatte.

Am 16. Februar 2017 wurde (schließlich) der Vizepräsident von Samsung, Lee Jae-yong (JY Lee), wegen Bestechungsgeldern verhaftet. Mr. Lee wird beschuldigt, 36 Millionen US-Dollar an Bestechungsgeldern an Choi Soon-sil bezahlt zu haben, als Gegenleistung für politische Gefälligkeiten.“



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