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Donnerstag, 21. Juni 2018

IWF-Chef wegen angeblicher sexueller Attacke in New York festgenommen

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Der Chef des mächtigen Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, ist in New York wegen angeblicher sexueller Belästigung einer 32-Jährigen Putzfrau des Sofitel-Hotels, gelegen Nahe des Times Square, verhaftet worden. Die Verhaftung habe in der Ersten Klasse einer Air-France-Maschine stattgefunden. Sie sollte nach Paris fliegen. Anschließend habe der IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn sich in Berlin mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel treffen wollen. Dort habe er ursprünglich über die Finanzkrise Griechenlands sprechen wollen.

Die Sofitel-Putzfrau berichtete der Polizei, sie habe die 3000-Dollar-Suite des IWF-Chefs aufgesucht, um zu putzen. Dort sei ihr Strass-Kahn angeblich splitternackt begegnet und habe sie angeblich zum Oralsex zwingen wollen. Ob diese Angaben stimmen, versucht nun die Polizei herauszufinden.

In Medien wird spekuliert, ob Strauss-Kahn das New Yorker Sofitel-Hotel möglicherweise fluchtartig verlassen habe, da angeblich sogar sein Handy im Hotel zurück geblieben sei. Das dürfte sicherlich dazu beigetragen haben, dass die Polizei den Vorwurf der Sofitel-Putzfrau ernst genommen hat. Der Franzose Strauss-Kahn genießt in der Finanzwelt ein gutes Ansehen und hatte Chancen als sozialistischer Kandidat den bisherigen umstrittenen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy herauszufordern.

Obwohl Deutschland zu den großen Geldgebern des IWF gehört, hält es der IWF aber noch nicht einmal für nötig, seine Homepage auch in deutscher Sprache anzubieten. Dafür bietet der IWF die arabische Sprache an. Klar auch, dass die Franzosen ihre Sprache als IWF-Sprache auf der Homepage vorfinden. Eine englische, russische, spanische, japanische und chinesische Version gibt es natürlich auch. Nur die deutsche Regierung zahlt zwar, nimmt aber in Kauf, dass Millionen ihrer Bürger, die keine Fremdsprache sprechen, die Homepage des IWF nicht verstehen. Dieses Schema kennen wir auch schon von der EU. Hier ist Deutschland ebenfalls Zahlmeister, schaffte es aber nicht, dass Deutsch als Amtssprache in der EU durchgesetzt wird.



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Kommentare (1)


Healthy 17. Juni 2011 um 14:53

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