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Montag, 26. September 2022

Nach 30.000 Toten in Libyen bringt westliches Kriegsbündnis nun 26 pakistanische Soldaten um

In Libyen brachte die NATO in den vergangenen Monaten nach Schätzungen mindestens 30.000 Soldaten und Zivilisten durch Tausende Bombenschläge um und verkrüppelte gut 2000 junge Soldaten. Hinzu kommt  die durch die NATO ermöglichte Ermordung des langjährigen libyschen Diktators Muhammed al Gaddafi, 70: Mehrere Berichte besagen, die NATO habe in der umkämpften Geburtsstadt Gaddafis, Sirte, den auf der Flucht befindlichen Autokonvoi des Ex-Diktators vor einigen Wochen durch Bombenangriffe gestoppt und an der Flucht gehindert.

Damit habe die NATO Gaddafi in die Hände des Terror-Mobs der neuen libyschen Führung getrieben, der entgegen des internationalen Kriegsrechts, Gaddafi an Ort und Stelle umgebracht hat – unter anderem durch ein Messer, das ihm in den After geschoben wurde sowie eine halbseitige Skalpierung. Auf der Internetplattform YouTube gibt es zahlreiche Videodokumente der Tat.

Wer jedoch dachte, mit dem Libyen-Krieg der NATO sei erst  einmal Ruhe an der NATO-Kriegsfront, irrt. Denn jetzt schlug die NATO, welche maßgeblich auch von Deutschland finanziert wird, wieder zu: Bei einem „Zwischenfall“ bombardierte sie im Grenzgebiet zu Pakistan während eines Afghanistan-„Einsatzes“ nicht nur die islamischen erzkonservativen Taliban, sondern „aus Versehen“ auch pakistanische Soldaten.

Insgesamt kamen dabei 26 Soldaten ums Leben. Das gilt als schwerster Zwischenfall in Pakistan seit der Tötung Osama Bin Ladens durch U.S-Killerkommandos. Der Chef des islamischen Terrornetzwerkes Al Quaida war vor einigen Monaten in Pakistan von einem geheimen militärischen U.S.-Kommando, das mittels Hubschraubern in Pakistan illegal eingeflogen war, getötet worden. Die vorsätzliche Tötung bin Ladens auf pakistanischem Boden hatte dort zu massiven Protesten gegen die USA geführt, da die Souveränität des Landes durch die USA erheblich missachtet worden war.

Die Tötung Bin Ladens hatten U.S-Präsidenten Barack Obama sowie seine Außenministerin Hillary Clinton angeordnet Sie sind beide Mitglieder der Parte der „Demokraten“ und hatten die Liquidierung des Terror-Chefs live am Bildschirm verfolgt. Die jetzt durch die NATO durchgeführte „versehentliche“ Tötung von 26 pakistanischen Soldaten sorgt für weitere massive Störungen zwischen der pakistanischen Regierung und dem Westen. Sie zeigt einmal mehr, wie selbstherrlich und verantwortungslos Teile der NATO mittlerweile Krieg führen. Hätte Pakistan „aus Versehen“ 26 NATO-Soldaten getötet – es wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer vom Westen initiierten „internationalen Krise“ gekommen, an deren Ende Experten sogar ein Krieg gegen Pakistan nicht ausgeschlossen hätten.

Derweil zitiert spiegel-online einen angeblich „ranghohen pakistanischen Offizier“ mit den Worten, es sei „absolut inakzeptabel, dass fremde Kräfte – egal ob die NATO oder andere – Angriffe auf pakistanischem Territorium“ führten. Der Vorfall werde „so oder so ernste Konsequenzen“ vor allem für die Beziehungen zu den USA haben. Die USA sind maßgebendes Mitglied des westlichen Kriegsbündnisses NATO. Ursprünglich war es zur Verteidigung der Freiheit und des Friedens von Europa gegründet worden. Doch seit einigen Jahren wird die NATO immer stärker zu einem aktiven Kriegsbündnis umgebaut das weltweit Einsätze tätigt.

Eigentlich soll die NATO derzeit in Afghanistan vor allem die terroristischen Aktionen der Taliban stoppen und dem Schutze der Zivilbevölkerung, aber auch der staatlichen Institutionen, dienen. Pakistan gehört, wie viele Länder in Afrika oder dem Nahen Osten, zu den ärmsten Ländern der Welt. Millionen Menschen verfügen immer noch über kein Auto und sind beispielsweise mit Eselfuhrwerken unterwegs – ähnlich wie in Ägypten oder Jordanien.



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