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Dienstag, 19. Juni 2018

Deutscher 75-Jähriger Rentner in Kairo ermordet

tahir-kairo-kriegsberichterstattung

Wie die Reise- und Krisengebietswebseite www.kriegsberichterstattung.com exklusiv erfahren hat, ist ein deutscher 75-Jähriger Rentner in Kairo bereits vergangene Woche in seiner kleinen Wohnung erstochen und ausgeraubt worden. Nähere Umstände zum Tathergang sind noch nicht bekannt. Es gibt Gerüchte, wonach der Rentner womöglich einen jüngeren Ägypter mit in seine Wohnung genommen haben könnte. Andere Gerüchte besagen, es könne sich um einen Raubmord handeln aus Beschaffungskriminalität.

Vor allem viele junge Menschen sind in Kairo, wie in vielen anderen ägyptischen Städten, täglichen Drogenkonsum gewöhnt – das ist zwar nicht so teuer wie in Deutschland, ist aber auch kostenintensiv. Beispielsweise konsumieren viele Jugendliche vor ihrem abendlichen Gang auf den Tahir-Platz Drogen. Der Drogenkonsum ist unter jungen Leuten in Ägypten mindestens so weit verbreitet wie das Zigaretten-Rauchen. Besonders beliebt sind Haschisch und Opium.

Auch deutschen jüngeren Touristen werden diese Drogen in Ägypten in fast allen Städten offensiv angeboten – beispielsweise neben Kairo auch in Luxor oder El Gouna. Nach Schätzungen von kriegsberichterstattung.com haben in Kairo mehrere hundert Deutsche eine Zweitwohnung. Für bereits rund 10.000 Euro können dort kleine einfache Eigentumswohnungen erworben werden. Die Arbeitslosigkeit liegt in Städten wie Ägypten oder Luxor bei mindestens 60 Prozent – die Armut ist entsprechend groß, die Gewaltbereitschaft auch.

Menschen, die in ausländischen Staaten wie Ägypten sterben, sind vor allem für mittellosere Angehörige häufig schwierig in Deutschland zu beerdigen, da nach Erkenntnissen von www.kriegsberichterstattung.com die Überführungskosten deutlich über 10.000 Euro liegen können.



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Kommentare (3)


Hannes 11. April 2012 um 7:37

Überführungskosten liegen deutlich über 10.000 €.

Eine Wohnung, z.B in Kairo, kann man ab 10.000 € erwerben.

.

Dann sollten die Angehörigen die Wohnung des Toten verkaufen und können so die Kosten der Überführung reduzieren. Also wo liegt dannn noch das Problem ?

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