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Dienstag, 18. September 2018

Mobbing

ETI Schauspielschule-Berlin | Europäisches Theaterinstitut: Trieb Mobbing Daniel Küblböck in AIDA-Selbstmord?

Bild: Screenshot Facebook.
Hilferuf am 3. August 2018 auf Facebook: Daniel beklagt massives Mobbing an einer Berliner Schauspielschule.

An der Berliner privaten Schauspielschule „Europäisches TheaterInstitut e.V. Schauspielschule Berlin“ (ETI; bzw. ETI Berlin oder ETI Schauspielschule Berlin) war RTL-DSDS-Star Daniel Küblböck, 33, Schauspielschüler. Jetzt ist er tot. Er soll sich nach bisherigen Medienberichten Sonntagfrüh wohl vor 3 Uhr aus dem 5. Stock eines AIDA-Kreuzfahrtschiffes vor der Küste Kanadas in das nur 10 Grad eiskalte Meer gestürzt haben.

Entsprechend medizinischer Kenntnissen stirbt man spätestens nach 1 bis 2 Stunden an Unterkühlung in einem solchen Meer. Den schrecklichen Todeskampf von Küblböck in einem tosenden Riesenmeer, dem Atlantik, möchte man sich nicht vorstellen.

Für seine Millionen Fans ein Schock. Für Daniel Küblböck selber ist es eine Tragödie und viele fragen sich: Wie kam es zu diesem dramatischen so traurigen Selbstmord? Fakt ist: Der DSDS-Star („Deutschland sucht den Superstar“; Moderator seit über 15 Jahren: Dieter Bohlen) lebte seit seinem 3. Platz bei DSDS im Jahr 2003 ein öffentliches homosexuelles Leben. Er soll auch einen Freund gehabt haben.

Seit geraumer Zeit lebte Daniel Küblböck in Berlin, aber auch in Wiesbaden oder auf Mallorca. Finanziell soll er durch seinen Ruhm sowie gewisse Geschäftstüchtigkeit eigentlich ausgesorgt haben. Hinzu kommt: eine Immobilienmillionärin aus Mallorca hatte ihn adoptiert. Seitdem nannte er sich auch Daniel Kaiser-Küblböck. Gleichzeitig war diese Namens-Umbenennung eine Klatsche an seine in Niederbayern lebenden Eltern, zu denen er keinen guten Draht gehabt haben soll.

Seit über einem Jahr besuchte aber Daniel Küblböck eine Berliner private Schauspielschule – das „Europäisches TheaterInstitut e.V. | Schauspielschule Berlin“ (ETI), wie sie sich etwas großspurig nennt.Anfangs soll er sich hier auch wohlgefühlt haben. Aber seit einigen Monaten sei er dort massiv gemobbt worden, beklagte er. So postete er erst vor vier Wochen das Folgende auf Facebook:

„Liebe Fans,

leider geht es mir psychisch und physisch immer noch nicht besser. Ich muss diesen Schmerz der letzten Monate erst noch verkraften. Dieses monatelange Mobben an meiner Schule in meiner Klasse hat mich doch zutiefst in meiner Seele erschüttert. Ich musste Wochen mit hohen Hacken über Steine laufen, dann wurde mir meine Bühnengarderobe zerschnitten und mir wurde Sabotage unterstellt, da jemand Wasser über die Technik geschüttet hat. Ich meine, ich bin seit Jahren im Showgeschäft, und so etwas habe ich doch gar nicht nötig.

Am schlimmsten aber fand ich, dass unsere Dozentin nicht eingegriffen hat. Sie hat das alles stillschweigend hingenommen. Diese Sache finde ich am traurigsten. Am Ende wäre ich sogar mit meinem verstauchten Fuß aufgetreten und dann wurde mir von der Schulleitung die Teilnahme an unserer Endaufführung verweigert.

Ich habe den ganzen Sommer ein halbes Buch auswendig lernen müssen und dann so ein Hammerschlag. Diese Gesamtsituation macht mich einfach nur fertig. Und deswegen bin ich gezwungen das Konzert abzusagen. Auch bei dieser Hitze ist es nicht möglich, gelassen zu spielen. Es tut mir leid vom Herzen. Aber leider schaffe ich es nicht. Das Konzert wird auf einen neuen Termin in den Herbst verschoben. Dazu bekommt ihr bald mehr Einzelheiten. Trotzdem glaube ich an das Gute im Menschen und hoffe, dass das Mobbing an deutschen Schulden irgendwann ein Ende hat. Denn Schulen sollten nicht grau, sondern bunt sein. Euer Daniel.“

Ob ein Zusammenhang zwischen dem Selbstmord an Bord der AIDA und den Problemen am privaten Theaterinstitut Berlin besteht, also der ETI Schauspielschule-Berlin | Europäisches Theaterinstitut, ist nicht klar.

Mobbing kann zu Selbstmord führen, sagt Psychologe

Doch scheint nach derzeitigem Kenntnisstand ein Zusammenhang zwischen den Mobbingvorwürfen und seinem Selbstmord nicht unwahrscheinlich:

„Personen, die kein starkes Selbstwertgefühl haben, wie es bei homosexuell orientierten jungen Menschen häufig der Fall ist, sind natürlich sehr schnell gefundene Opfer durch Mobbing“, sagt der Hamburger Diplom-Psychologe Bernd Kielmann. Komme dann keine Hilfe, sähen viele Menschen, die ihr Leben lang um Anerkennung kämpfen müssten, „nur noch in einem Selbstmord den Ausweg“. Deshalb sei bei Mobbing professionelle Hilfe fast immer anzuraten. „Sein Post auf Facebook war ein Hilferuf, den leider niemand richtig gehört und interpretiert hat“, so der anerkannte Hamburger Psychologe.

Presseanfrage an die ETI Schauspielschule Berlin bleibt unbeantwortet

Auf Grund der massiven Mobbing-Vorwürfe gegen die ETI Schauspielschule-Berlin durch RTL-Star Daniel Küblböck haben wir folgende Presseanfrage an das private selbsternannte Theaterinstitut geschickt:

„Sehr geehrtes Theaterinstitut, ETI Schauspielschule-Berlin / Europäisches Theaterinstitut,

Sehr geehrter Herr (Vorstandsvorsitzender) Robert P. Mau,

wir möchten gerne in unserer Medienrubrik einen journalistischen Beitrag zu dem offensichtlichen Selbstmord Ihres Schauspielschülers Daniel Küblböck machen.

Hierzu hätten wir gerne heute bis 23 Uhr (also Sonntag den 9. September 2018) eine Stellungnahme Ihrerseits zu den Vorwürfen, die der RTL-Star Ihnen gegenüber in einem von mehreren Medien publizierten Facebook-Kommentar von Anfang August 2018 machte.

Hier wüssten wir gerne:

  1. Was haben Sie gegen das Mobbing, welches Daniel Küblböck beklagt, getan? Oder wie stehen Sie zu dem Vorwurf?
  2. Wie kann es passieren, dass Sie angeblich, glaubt man Daniel Küblböck, eine Dozentin beschäftigen, die pädagogisch offensichtlich nicht geeignet ist, mit Schülermobbing fertig zu werden. Oder bestreiten Sie das Mobbing und die Vorwürfe gegen die Dozentin?
  3. Um welche Dozentin handelte es sich und welche nachweislich pädagogischen Eignungen hat sie?
  4. Warum durfte Daniel Küblböck nicht zur Endaufführung auftreten?
  5. Warum musste er mit Frauenschuhen laufen, was nach Folter klingt?
  6. Warum hat man ihn ein Buch auswendig lernen lassen, wenn es dann doch nicht zum Einsatz kam?
  7. Wie hoch ist ihr monatliches Schulgeld, das jeder Schüler bezahlen muss?
  8. Wie viel Geld hatte Daniel Küblböck an Ihre Schule bereits überwiesen?
  9. Wir konnten keine größeren künstlerischen Einträge zu Ihrem „Vorstandsvorsitzender: Robert P. Mau“ finden. Was sind die Eignungen von Herrn Mau, um eine solche sensible Einrichtung wie eine Schauspielschule zu leiten?
  10. Seit wann sind Sie berechtigt, dass Sie den Titel „staatlich anerkannte Ergänzungsschule nach § 103 des Berliner Schulgesetzes“ tragen dürfen und Ihre Schüler entsprechend eine „dreijährige Vollausbildung zum staatlich anerkannten Schauspieler“ absolvieren können und berechtigt sind, einen BaföG und Bildungskredit aufzunehmen?

Bis zum Zeitpunkt unserer Artikelveröffentlichung (Sonntag den 9. September 2018, 23 Uhr) lag uns keine Antwort der umstrittenen Berliner Schauspielschule, beziehungsweise von seinem „Vorstandsvorsitzender: Robert P. Mau“ vor. Dafür veröffentlichte die ETI-Schauspielschule eine kurze Stellungnahme auf der eigenen Facebook-Seite, die wir euch zur Kenntnis geben (unten, UPDATE 4 vom Montag den 10. September 2018, 20:00 Uhr).

Dennoch bleiben unsere Fragen nach wie vor unbeantwortet, weshalb wir am Montagabend erneut eine erweiterte Presseanfrage an die ETI Schauspielschule gesendet haben, mit der Bitte uns bis Dienstag den 11. September 2018, 12 Uhr, die Fragen zu beantworten.

Dozenten der ETI Schauspielschule Berlin (Update, Montag 10.9.2018, 14:30).

Mittlerweile teilte uns ein Leser unter Verweis auf die Dozenten der ETI Schauspielschule Berlin folgendes mit, wobei wir ausdrücklich feststellen: Küblböck äußerte sich nicht, von wem er das Gefühl hat, gemobbt worden zu sein, beziehungsweise könnte man seinen Facebook-Post dahingehend interpretieren, dass das mögliche Mobbing aus seiner Sicht von Schülern ausgegangen sein könnte und lediglich eine Dozentin! da nicht eingeschritten sein könnte.

Allerdings ist es auch so: Wird ein Schauspielschüler nicht zur Abschlussprüfung zugelassen, was bedeutet, er kann kein offiziell bestätigtes Abschlusszeugnis vorlegen, so ist das meist die Entscheidung nicht nur von einem Schauspiellehrer, sondern von mehreren unter Involvierung der Schauspielschul-Leitung.

Die ETI Schauspielschule Berlin selber führt auf ihrer Webseite folgende Dozenten und Dozentinnen auf:

Werner Oldiges – (Schulleitung), Bozena Baranowska – Schauspiel, Marlies Ludwig – Schauspiel, Rüdiger Volkmer – Schauspiel, Michael Funke – Schauspiel, Matthew Burton – Schauspiel, Tim Ahlers – Schauspiel, Martin Olbertz – Schauspiel, Ulrich Müller-Hönow – Schauspiel, Claudia Oberleitner-Schindlbeck – Schauspiel, Liliane Steffen – Schauspiel, Heike Ostendorp – Schauspiel, Oliver Nötzel – Schauspiel vor der Kamera, Robert P. Mau – Musik, Ate Schell – Gesang, Stefan Pietzsch – Sprechen, Susanne Wätzel – Sprechen, Katharina Nürnberger – Sprechen, Christel Tietge – Sprechen, Friederike Schröder – Körper-Stimm-Training, Joachim Lauenroth – Tanz, Fechten, Lea Lechler – Bewegung, Ina Gercke – Akrobatik, Michal Sykora – Bewegung, Akrobatik, Pantomime, Friederike Koch – Körperschule, Anne-Sylvie König – Theatergeschichte / Dramaturgie und Jessica Nehuis – Sozialkunde. (Stand: 10.9.2018, 14:30 Uhr).

Fans äußern ihre Wut und Verzweiflung gegen das Mobbing gegen Daniel Küblböck, der offen homosexuell lebte

Derweil gibt es auf der Facebook-Seite der Schauspielschule massenhaft negative Bewertungen von bestürzten Küblböck-Fans:

So schreibt zum Beispiel einer: „Das sind Armlöcher…diese nichskönner waren neidisch und eifersüchtig!hoffe den Schuldigen passiert dasselbe und die werden nicht mehr glücklich im Leben…KARMA wird euch TÖTEN!“

Eine Frau schreibt: „UNFASSBAR, dass so etwas in der Künstlerbranche, die eigentlich ein BUNTER HAUFEN sind, passiert ist! So etwas kenne ich aus meiner Zeit während meiner jahrelangen Tanzausbildung nicht! Mir kommt die Galle hoch, wenn ich daran denke was sich wohl ‚hinter den Kulissen’ wirklich abgespielt haben muss, SOLLTE DAS ALLES WAHR SEIN!“

Eine andere Facebook-Nutzerin schreibt: „Wer Mobbing toleriert unter seinen Studenten und sogar ignoriert ist menschenunwürdig. Schämt euch Dozenten und Studis!“

Hier war Daniel unglücklicher Schauspielschüler.

Wieder eine andere Frau schreibt: „gehört das auch zum Unterricht, liebenswerte Menschen zu mobben? 😡😠hoffentlich werden die betreffenden zur Rechenschaft gezogen und bekommen ihre verdiente Strafe!!!!“

Ein Nutzer lässt seinem Schmerz über Mobbing-Opfer offenen Lauf und schreibt: „Arschlöcher, die mobbing dulden raus und Mobber rausmobben!“ 

Fakt ist : Schwule werden immer noch häufig an Schulen gemobbt. Wie es scheint, mach das nicht mal in Künstlerkreisen halt – auch nicht, wenn man deutschlandweit berühmt ist, wie RTL-Star Daniel Küblböck.

Einzelnachweise

(1) Über Bord gesprungen: „DSDS“-Star Küblböck auf Kreuzfahrt vermisst, In: Die KRONE, Boulevardzeitung aus Österreich vom 9. September 2018. 

(2) Daniel Küblböck, In: Wikipedia. 

(3) WAS MACHT DSDS-PARADIESVOGEL DANIEL KÜBLBÖCK EIGENTLICH HEUTE?, In: tag24.de (Onlineauftritt der Dresdner Morgenpost) vom 25.11.2017.

Videos

Zudem: Daniel Küblböck im Dschungelcamp von RTL

Update #1

Wir haben bis Sonntagabend 23:37 Uhr immer noch keine Antwort auf unsere Presseanfrage durch die ETI Schauspielschule Berlin erhalten und müssen deshalb diesen Text ohne eine Stellungnahme veröffentlichen. 

Update #2

Die tz Boulevardzeitung aus München schildert die Zeit die AIDA-Suchaktion unmittelbar nach Bekanntwerden, dass Daniel Küblböck vermisst werde, wie folgt: "Sonntagfrüh, 4 Uhr Ortszeit. Eine Durchsage hallt durch das Schiff: Der Passagier Daniel Kaiser-Küblböck soll sich dringend bei der Rezeption melden. Dreimal wird diese Durchsage wiederholt. Um 5 Uhr wird über Signal und Lautsprecher der Notfall ausgerufen; die Crew wird aufgefordert, in Position zu gehen. Jetzt ist klar: Küblböck wird vermisst." (Quelle: tz Online vom 10.9.2018).

Update #3

Ein offizieller Fanclub von Daniel Küblböck berichtete noch im Februar 2018, wonach der ehemalige DSDS-Star von RTL in der Klasse 3 a der Schauspielschule gewesen sei. So schrieb der Fanclub am 27.02.2018 wonach er ein "Szenenstudium der Klasse 3a der ETI Schauspielschule Berlin ..." absolviere. Angeblich habe er an Wallenstein geprobt. (Quelle: www.daniel-kueblboeck-fans.de)

Update #4

Montag 10. September 2018, 20:00 Uhr: Mittlerweile veröffentlichte auf der ETI-Facebookseite die Schulleitung der ETI Schauspielschule folgende Erklärung: "ETI Berlin: Erklärung der ETI Schauspielschule Berlin Wir sind zutiefst bestürzt und geschockt über das Verschwinden unseres Schülers Daniel Kaiser-Küblböck. Die ETI Schauspielschule Berlin möchte zum Schutz der Privatsphäre von Daniel zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen zu den im Internet kusierenden Gerüchten tätigen. Die Behauptung über Mobbing an unserer Schule weisen wir strikt zurück. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und Fans. Berlin, den 10.09.2018"

Update #5

12.09.2018 23:35: Diese fachliche Einschätzung schickte uns zudem noch der anerkannte Hamburger Dipl.-Psychologe Bernd Kielmann: "Leider reiht sich dieser wohl Suizid ein in einer Reihe von Suiziden, die sich bei Menschen mit einer narzisstischer Störung vor dem Hintergrund einer massiven Selbstwertproblematik finden lassen. Ich vermute mal, dass dies auch bei Daniel Küblböck auf Grund seiner traumatischen Kindheitserfahrungen so sein könnte. Ich kann das hier allerdings in seinem Fall nicht genau analysieren, da ich keine Ferndiagnose wagen möchte. Ich kann deshalb nur allgemeine Erkenntnisse der Wissenschaft zu Menschen geben, die eine narzisstische Störung haben, die ja gar nicht so selten vorkommt. Im Mittelpunkt steht dann meist, dass Bewertungen anderer Menschen bei narzisstischen Persönlichkeiten schnell als äußerste negative Abwertung von jemanden gewertet werden. Dass man das also überzogen negativ sich hineinzieht. In der Folge kann derjenige zu dem Ergebnis kommen, ich bin nichts Wert und der allerletzte Heuler. Das findet derjenige dann furchtbar und das Gefühl Angst stellt sich ein. Hierauf gibt es dann unterschiedliche Reaktionen, zum Beispiel: Der, welcher mich abgewertet hat, ist ein ziemlicher Mistkerl, dem werde ich es jetzt mal zeigen. Verbunden ist das ganze dann mit dem Gefühl Ärger, der in seiner Intensität höher sein muss als die zuvor empfundene Angst. Wenn in diesem Beispiel derjenige Angst hat und das, würde man das skalieren, sogar sehr hoch - beispielsweise bei 8 auf einer Skala von 1 bis 10 - muss der Ärger mindestens neun sein, um die Angst zu überspringen. Das Ergebnis ist, dass derjenige unter Umständen aus einer Mücke einen Elefanten macht. Und die anderen sehr verwundert sind über seine heftige Reaktion. Dieses wiederum könnte zu weiterer Abneigung gegenüber dieser Person führen. Eine weitere Bewältigungsstrategie einer Selbstwert-Problematik könnte sein: Ich versuche mit irgendetwas zu brillieren, ich bin ein Star und kann etwas, was andere als genial empfinden. Im Showgeschäft, aber auch der Politik oder im Management, könnte es sein, dass sich solche Menschen auf Grund einer narzisstischen Struktur dann besonders extrovertiert in den Mittelpunkt stellen oder auf Grund ihrer tatsächlichen außergewöhnlich hohen Begabung auch ganz natürlich sind. Wenn das Extrovertierte aber nicht korrespondiert mit dem Können oder der eigenen Erwartung an das eigene Können - das kann auch nur punktuell abweichen - und die Anerkennung durch einen anderen, der einem wichtig ist, fehlt, dann kann das Ganze in eine Schieflage geraten. Und dann kann es zur wechselseitigen Friktion führen zwischen der Person und dem Publikum. Was dann wieder zu einer Verschärfung der Selbstwertproblematik führt. Wenn derjenige dann in einer labilen Situation ist, verzweifelt ist, kann es durchaus zu einer tragischen spontanen Suizid-Situation kommen. Entweder still und leise. Oder extrovertiert, wie auch bei Herrn Möllemann. Auf jeden Fall ist jeder Suizid nicht nur für die Person, sondern auch für sein Umfeld ein sehr tragischer und trauriger Moment. Deshalb gilt es da immer, möglichst vorher versuchen einzuschreiten und Menschen in existentiellen Situationen nicht alleine zu lassen.



Kommentare (1)


Nicole Münster 10. September 2018 um 4:58

Frechheit zu behaupten Daniel Kübelbock sei Tod obwohl dies noch NICHT bestätigt wurde. Ätzend ihr pressegeier

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