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Samstag, 23. Februar 2019

USA Colorado Waldbrand: Militär kämpft gegen Feuerhölle / Zehntausende fliehen

Ein apokalyptisches Feuer wütet im US-Bundesstaat Colorado. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht, verlieren ihr ganzes Hab und Gut. Die Tragöde begann mit relativ kleinen Feuerchen, wie sie immer mal wieder in heißen Regionen ausbrechen. Trockenes Graß, altes Gehölz – das fängt nach wochenlanger Trockenheit schnell Feuer. Neben zivilen Wohngebieten sind längst aber auch militärische Gebiete vom Feuer bedroht. Bislang ist die Sprache von rund 15.517 Acres betroffenem Land. Die Bilanz bislang: Über 500 zerstörte Häuser. Tragisch: Häufig sind die Häuser nicht versichert. Die Menschen stehen vor dem Nichts.

Während in Deutschland der Sommer auch kurz vor Juli immer noch nicht richtig startet, braten die US-Amerikaner in ihrer Hitzebrunst. Die Situation ist längst außer Kontrolle geraten. Der Feuersturm lässt sich – so sieht es derzeit aus – von menschlicher Hand kaum mehr in den Griff bekommen.

Längst werden jedoch neben den Naturkräften auch leichtsinnige oder vorsätzliche Taten von Menschen als Ursache für den Feuersturm nicht mehr ausgeschlossen. Immer wieder lassen unachtsame Menschen Zigarettenstummel fallen oder grillen mitten im trockenen Wald auf ungeschütztem Grund und Boden.

Derzeit sind rund 9000 Feuerwehrleute im Einsatz – vom Boden aus, wie aus der Luft. Rund 80 Löschhubschrauber kämpfen gegen die Feuerhölle. Bislang vergebens. Im Kampf gegen das Feuer ist auch das US-Militär involviert. So stellte beispielsweise die Vandenberg Air Force Base „Hot Shots vehicle“ zur Verfügung. Das sind hoch effektive Feuerlöscher. Ob das hilft – wirklich Hoffnung haben die Menschen in Colorado nicht mehr. Colorado ist auch bei deutschen Touristen ein beliebtes Ziel. Grund ist das weitläufige Land mit seinen bilderbuchhaften Ensembles aus Bergen, Seen und Wäldern.



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