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Montag, 19. August 2019

Julian Assange: Asyl in Ecuador – Er verschanzt sich in London in Botschaft

Das amerikanische Land Ecuador hat Gerüchte zurück gewiesen, es sei schon eine Entscheidung über einen Asylantrag zu Gunsten des Wikileak-Gründers Julian Assange in Ecuador gefallen. Derzeit hält sich Assagne in der Botschaft des lateinamerikanischen Landes versteckt. Er weigert sich nach Schweden ausgeliefert zu werden. Übersteigerte Pressestimmen sprechen bereits von einer drohenden Razzia der britischen Polizei in der Botschaft Ecuadors in London.

In Schweden droht Assange eine Anklage wegen sexueller Belästigung sowie angeblicher versuchter Vergewaltigung. Allerdings: In keinem Land gibt es jährlich so viele Anzeigen von Frauen gegen Männer wegen „versuchter Vergewaltigung“ wie in Schweden. Grund: Europas Nordlicht-Land hat seit wenigen Jahren das härteste „Vergewaltigungsgesetz“ der Welt.

Seitdem kann in Schweden selbst die Ehefrau ihren Ehemann wegen „versuchter Vergewaltigung“ anzeigen, wenn er nur wagt sie mit der Hand zu berühren und sie „nein“ sagt. So kann ein Streicheln über den Arm im Knast in Schweden enden. Kein Wunder, dass Assange sich weigert in ein solches Land sich ausliefern zu lassen.

Die Anzahl der angeblichen Vergewaltigungs-Versuche ist in Schweden weltweit Spitze – es sind jährliche einige Tausend. Zudem droht Julian Assange von Schweden eine anschließende Auslieferung an die USA. Doch im Land der angeblichen unendlichen Freiheiten und Toleranzen gibt es Kräfte, die ihn gerne hinrichten würden. Grund: Verrat von Staatsgeheimnissen.

Nun hat Ecuadors Präsident Rafael Correa gesagt, bislang gewähre man Assagne zwar in der Londoner Botschaft Schutz vor den britischen Behörden, habe jedoch keinesfalls über Asyl entschieden. Man wälze derzeit internationale Gesetze und Gepflogenheiten.

Asyl für Assange in Ecuador wäre auch ein sehr mutiger Schritt: Immerhin würde man die Wut des großen Nachbars USA auf sich ziehen, die dafür bekannt sind, kleine Länder in der internationalen Politik, auch in der Wirtschaftspolitik, abzustrafen, wenn sie nicht auf Reihe mit den US-Wünschen sind.

Julian Assange brachte es zu Weltruhm, da die von ihm und einem Deutschen betriebene und gegründete Internet-Plattform Wikileaks Tausende geheime politische Emails öffentlich machte. Darunter auch zahlreiche von höchsten politischen Stellen der EU, den USA, aus Afrika, dem Orient, Nahen Osten oder Asien.



Kommentare (2)


Jesse James 17. August 2012 um 4:12

Es wäre nicht schlecht wenn man Bei der Kommentar und Berichterstattung über dem Fall Assange STETS hinzufügen wurde dass: Wikileaks nicht nur Staatsgeheimnisse, die direkt de national Sicherheit dienen verraten haben, sondern auch Information über amerikanischen Kriegsverbrechen und Information die der Unterstützung, die jeweiligen Nationalbevölkerung für dieser Kriegseinsätzen gefährdet. Diesen Aspekt wird in der Berichterstattung viel zu selten erwähnt. Dieser Einsätze sind U.A. staatlich ausgeführten Tötensaktionen. Dann, die Vorwürfe gegen Assange in Schweden, sind eben nur Vorwürfe, es sind keinerlei Beweise vorgelegt worden, die der Wahrscheinlichkeit einer sexual Deliktes bestätigen – der Sexualfall Assange ist noch ganz offen – Last but not least: Es besteht eine beachtliche Gefahr einer weiterreichen Assange in den USA, wo er höchstwahrscheinliche wegen Hochverrat oder Unterstützung des Feindes angeklagt wird, und zu mindestens lebenslänglich, wenn nicht der Todesstrafe bekommen könnte. Unsere Welt ist beherrscht von einer zutiefst heuchlerisch, hegemonisch Staat, den USA, die Jahr für Jahr zum Teil unschuldigen hinrichtet, der auch ohne dem Wimpern zu Zucken, Gegner in fremden Nationen ohne fairem Prozess hinzurichten. Wir haben aus moralischem Gründen der Todesstrafe abgeschafft, aber wir bleiben trotzdem stumm. Unseren Medien bleibt stumm, und versucht uns zu blenden, nicht unbedingt mit Unwahrheiten, aber durch das geschickte Weglassen, sogar unterschlagen von wichtigen Informationen, Ansichten, Meinungen, etc, um ein Zerrbild der Wirklichkeit zu präsentieren.

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quairma 16. August 2012 um 10:23

die wahrheit wird siegen, egal wie es ausgeht. j.a. oder die backups werden sowieso alles auf den tisch legen. sollte j.a. etwas zustoßen, wird automatisch etwas geöffnet.
schweden will ja nur fragen stellen, eine videokonferenz oder vorort befragung durch die behörden´s schweden in london wurde seitens schweden abgelehnt.
14.00 uhr wird die entscheidung bekannt gegeben. sollte GB sich auf das Recht von 1987 berufen, wird der Status aufgehoben, dass die botschaft weiterhin existiert das gebäude frei wird.
schade dass es noch keine beam me up funktionen gibt 🙂

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