Skip to main content
Sonntag, 24. Juni 2018

Bürgermeister Berlin Neukölln attackiert in neuem Buch brutale Ausländer, die sich nicht integrieren wollen

In Berlin heißt der Stadtteil „Neukölln“ etwas abfällig – aber auch zu Unrecht – „Klein Istanbul“. Wer jemals in Istanbul war, weiß: Das ist nicht unbedingt negativ gemeint, sondern kosmopolitisch. Denn es stimmt ja: Kaum ein Stadtteil ist so multikulturell in Deutschland wie Berlin-Neukölln. Nun hat der Bürgermeister von Neukölln, Heinz Buschkowsky, ein Buch geschrieben. Es ist keine Abrechnung mit seinem Stadtteil, sondern eher ein kritischer Blick auf eine alte Liebe.

Dabei ist es Realität: In Berlin Neukölln leben nicht „nur“ Türken, sondern auch Araber, Tausende Deutsche, darunter viele junge Studenten. In keinem Stadtteil haben die Vermieter und Hausbesitzer in den vergangenen zehn Jahren so wunderbare Altbauwohnungen saniert und bieten sie zu solch günstigen Konditionen an wie in Berlin Neukölln. Seit bald 40 Jahren wohn Buschkowsky in seinem geliebten Stadtteil Neukölln.

Dennoch ist auch das Realität: Ja, Neukölln ist ein Stück weit „Parallelgesellschaft“. Ja, es gibt in Neukölln Armut, Gewalt, Aggression. Aber auch viele tolerante Menschen die fürsorglich miteinander in ihrem berühmten Stadtteil wohnen.
Straßenszene in Berlin-Neukölln: Was als Multikulti erscheint, kann auch für teils aggressiv abgeschottete Parallelgesellschaften stehen, in denen sich Armut und Gewalt verfestigen.

Am Donnerstag hat nun Neuköllns Bürgermeister, Heinz Buschkowsky, sein Buch über den Berliner Stadtteil Neukölln vorgestellt. Eines ist klar: Es ist bedrückend, was er über die Parallelgesellschaften in Neukölln schreibt, wie er über den gnadenlosen und unverschämten Missbrauch einige über unserer Sozialsysteme schreibt, wie viele islamisch geprägten Menschen sich regelrecht weigern, sich in Deutschland zu integrieren ist erschütternd.

Ganz Berlin ist beispielsweise mittlerweile von Kindern überzogen, die schon im geringsten Alter zum Stehlen erzogen werden. Auch darüber schreibt der Bürgermeister. Dass Kinder in Berlin zunehmen klauen, liegt daran, dass die Eltern wissen, dass die Kinder erst ab 14 strafmündig sind. Das wird also gnadenlos ausgenutzt. Schlimm sind die Szenen, in den der Bürgermeister beschreibt, wie kriminelle Jugendliche andere versuchen sogar auf Spielplätzen auszupressen und Nutzungsgelder versuchen einzutreiben.

Besonders ekelhaft sind die Gangs in Berlin – auch darum geht es in dem Buch. Gangs, in denen der brutalste Schläger glaubt das Recht auf den Kopf stellen zu können.

Es ist einfach Fakt: 41 Prozent der 315.000 Neuköllner sind ausländischen Ursprungs. Aber der Bürgermeister von Neukölln beschränkt sich nicht nur auf Kritik, sondern versucht auch Visionen einzubringen, mit denen alles besser werden könnte. Außerdem sollte nicht vergessen werden: Es gibt in Deutschland auch hunderttausende ausländische Familien, die mit viel Ehrgeiz und Fleiß sich integriert haben, sehr gut deutsch sprechen und ihre Kinder erfolgreich auf höhere deutsche Schulen geschickt haben. Sie sind gute Beispiele dafür, dass Integration auch klappen kann.



Das könnte Sie interessieren

Mittwoch, 13. Juni 2018

Nasa Embera Chamí -

Indigene Gemeinschaft in Kolumbien mit Waffen bedroht und vertrieben

AI, Kolumbien – Mehr als 200 Angehörige der indigenen Gemeinschaft Nasa Embera Chamí aus dem Reservat La Delfina im Westen Kolumbiens seien, teilt Amnesty International in einer Urgent Action mit, aus ihren Wohnorten vertrieben worden. Zuvor sei am 8. Juni 2018 ein Anschlag auf einen Bewohner der Gemeinde verübt worden. Dies zeige einmal mehr, dass die Menschen dort dringend mehr […]

Sonntag, 27. Mai 2018

Wegen "Loyalitätsbruch" -

Israel droht Palästinensischer Autonomiebehörde mit Verlust des Aufenthaltsrechts in Jerusalem

Vier Mitgliedern des Palästinensischen Legislativrats droht, teilte Amnesty International (AI) bereits Ende April 2018 mit, der Verlust ihres dauerhaften Aufenthaltsstatus in Jerusalem. Auf der Grundlage eines vom israelischen Parlament (Knesset) verabschiedeten Gesetzes sei das israelische Innenministerium befugt, Personen wegen mutmaßlichen „Loyalitätsbruchs“ das Aufenthaltsrecht zu entziehen. Das teilte die Menschenrechtsorganisation mit. Am 19. März habe der israelische Innenminister Arye Deri angekündigt, zwölf […]

Donnerstag, 10. Mai 2018

Morde in Kolumbien wegen Staudammprojekt -

Hugo Albeiro George Pérez neues Opfer

Kolumbien – Amnesty International (AI) weist in einer Urgent Agent darauf hin, dass in dem lateinamerikanischen Staat Kolumbien Umweltschützer massiv bedroht, eingeschüchtert, ja sogar ermordet würden. So sei ein Mitglied der Bewegung Ríos Vivos (Lebende Flüsse) am 2. Mai getötet worden. Das sei jener Tag, an welchem die Gruppe einen ganztägigen Protestmarsch gegen das Hidroituango-Staudammprojekt im Departamento Antioquia veranstaltet habe. Mitglieder der […]

Montag, 30. April 2018

Israel ermordete 39 Palästinenser: Amnesty fordert exzessive Gewalt umgehend einzustellen

Die international größte Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) fordert in einer dringlichen Presseerklärung, dass Israel seine ‚exzessive Gewalt‘ gegen Palästinenser umgehend einstellen solle. Wir zitieren aus der Presserklärung: „Während am Freitag, dem 13. April 2018 die Proteste aufs Neue begannen, erklärte Amnesty International, dass die israelischen Behörden der Anwendung von übermäßiger und tödlicher Gewalt zur Unterdrückung palästinensischer Demonstrationen im Gazastreifen ein […]

Samstag, 14. April 2018

Bomben auf Syrien +++ Der schmutzige Krieg der USA, Frankreichs und Großbritanniens

Kommentar – Es gehört seit Jahrhunderten zum strategischen Repertoire ehemaliger westlichen Kolonialstaaten wie den USA, Frankreichs oder Großbritanniens, die Geschichte immer so umzuschreiben, dass man selbst mit einer angeblich sauberen Weste dasteht. Ganz nach dem Motto: Die Geschichte schreibt immer der Sieger. Das ist auch beispielsweise mit den Deutschbalten so. 1917, im Zuge der Russischen Revolution, die als „Februarrevolution 1917“ […]

Donnerstag, 12. April 2018

Razzia beim Trump-Anwalt: Wie das FBI in seiner Hexenjagd auf Trump den Rechtsstaat zerstört

Kommentar – Es ist schon unglaublich,wie fachlich unwissend, flach und teils sogar falsch Deutschlands, aber auch die sonstigen weltweiten Massenmedien, über die aktuelle Razza bei einem Rechtsanwalt des US-Präsidenten Donald Trump, bei Michael Cohen, berichten. Sie schwafeln davon, wonach die amerikanische Bundespolizei FBI wegen Trump eine Razzia bei seinem Anwalt gemacht habe. Ganz so, als ob die Razzia wegen Trump […]


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*