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Warten auf Feuerpause in Syrien / Blutiges islamisches Opferfest steht bevor

Die islamische Welt feiert in Kürze ihr Opferfest. Von Ägypten bis Syrien schlachten die Moslems dann auf der Straße, in Höfen, die Rinder. Viele Straßen und Häuser sind voll Blut. Blut, das eigentlich zu Ehren des Herrn, zu Ehren des Schöpfers, vergossen wird. In Syrien fließt seit bald zwei Jahren Blut. Grund ist ein Bürgerkrieg der von der terroristisch agierenden islamischen „Freien Syrischen Armee“ (Free Syrian Army (Arabisch: الجيش السوري الحر ‎, Al-Jayš Al-Suri Al-Ḥurr) gegen das syrische sozialistische Regime angezettelt wurde. Über 10.000 Tote sind die Folge. Jetzt soll es zu Ehren Allahs während des viertägigen islamischen Opferfests möglicherweise in Syrien erst einmal eine Feuerpause geben.

Doch haben schon in der Vergangenheit ausgesprochene Feuerpausen gezeigt: Die Freie Syrische Armee (FSA) hält sich auch dann nicht mit Terroraktionen und Anschlägen zurück, wenn es islamische Feste gibt. Warum sollte sie auch? Sie wird ja vom Westen, insbesondere den USA, finanziert und mit Hilfe der Türkei, Katars (Qatar) und Saudi-Arabiens aufgerüstet. Letztlich tobt im Vielvölkerstaat Syrien ein religiöser Bandenkrieg zwischen Sunniten, die überwiegend die terroristische Freie Syrische Armee stützen, sowie den Alawiten in Verbindung mit den Christen, die die syrische Regierung stützen.

Hoffnungen auf Frieden sind in Syrien in weite Ferne gerückt seitdem der Westen sich einmal mehr in das mörderische gegenseitige Abschlachten eingeschaltet hat und terroristische Aktionen der FSA offen unterstützt. Ob die vom UNO-Sondervermittler Lakhdar Brahimi verkündete Feuerpause tatsächlich vier Tage lang hält – also während des Opferfestes – darf abgewartet werden.


Diese Frau schaut ihrem Mann beim Schlachten und Ausnehmen in
Kairo zu. Szenen des islamischen Opferfestes. Aufgenommen von
kriegsberichterstattung.com im November 2011.

Völlig hoffnungslos und lächerlich ist mittlerweile die Berichterstattung der Massenmedien des Westens: Gräueltaten werden immer nur der syrischen Regierung von Bashar al-Assad zugeschrieben. Massaker – beispielsweise an Christen (Stichwort: Christenverfolgung) – durch die FSA werden kontinuierlich tot geschwiegen. Umso wichtiger ist es, dass es im Internet Portale wie kriegsberichterstattung.com gibt, die sich bemühen, auch die Gegenseite zu Wort kommen zu lassen. Wie dämlich die Berichterstattung vieler West-Massenmedien mittlerweile ist, zeigt sich daran, dass beispielsweise eine österreichische Zeitung aktuell allen Ernstes folgenden Satz publiziert hat:

„SNC-Mitglied Halit Hoca sagte der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu, viele syrische Städte würden belagert und von kaum kontrollierten Regierungsmilizen angegriffen.“ Aha. Jetzt werden schon eigene syrische Städte von der eigenen Regierung „belagert“ und sind „kaum kontrollierbar“ (von den Terroristen). Noch dümmer geht Journalismus nicht mehr. Da müssen sich Tageszeitungsverleger auch nicht mehr wundern, warum immer mehr Bürger sich im Internet auf Seiten wie kriegsberichterstattung.com kundig machen.


Diese vier jungen Männer aus Kairo in Ägypten haben am Opferfest
geschlachtet. Überall ist Blut, das man stolz zur Schau stellt.

Dass der Frieden während des islamischen Opferfestes für die syrische Regierung eine schwierige Herausforderung darstellt, zeigt sich auch daran, dass beispielsweise die Al-Nusra-Front, welche Al Quaida (Al-Kaida) zugeordnet wird, bereits mitteilte, man werde auch während der Feiertage weiter Angst und Schrecken durch Terroranschläge im Land verbreiten.
Dass der Bürgerkrieg in Syrien überhaupt so weit kommen konnte, liegt auch daran, dass die syrische Regierung in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten es versäumt hat, die Sunniten stärker in die Regierung einzubinden und das sozialistische System zu demokratisieren.



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