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Donnerstag, 14. Februar 2019

Opel Werk Bochum 2016 vor Aus – 3.000 Arbeitnehmer betroffen

Das Opelwerk der Adam Opel AG in Bochum, Deutschland, scheint nun endgültig vor dem Aus zu stehen. Es wird berichtet, wonach der Opel-Vorstand diesen Beschluss nun gefasst habe, weshalb angeblich der Betriebsrat von Opel am Montag die rund 3.000 betroffenen Arbeitnehmer informieren wolle. Derzeit gilt als gesichert, dass mit dem Ende der Produktion des Autos „Zafira“ im Jahr 2016 auch das Traditions-Werk in Bochum geschlossen werden solle. Opel gilt seit Jahren im Zuge des finanziell angeschlagenen Mutterkonzerns GM (General-Motors) als kriselnd, obwohl Opel gerade in den vergangenen Jahre es geschafft hat, seinen Automobilen einen moderneren Touch zu verleihen und sie damit aus der etwas angestaubten Ecke zu holen.

Allerdings ist das Ende des Bochumer Opel-Werkes nicht das Ende von Opel. Vielmehr möchte der in Deutschland vor rund 100 Jahren gegründete Konzern weiterhin mit neuen Modellen und Technik Käufer finden und das Unternehmen damit in eine stabile Zukunft führen. Gleichzeitig sollen weitere Kosten auf den Prüfstand gestellt werden um die Konzernstruktur zu verschlanken.

Opel muss große Anstrengungen unternehmen, um die Vorgaben aus Detroit zu erfüllen. Denn das Deutschland-Geschäft gilt als defizitär. Opel verfügt in Deutschland neben Bochum auch über Standorte in Rüsselsheim (Zentrale), Eisenach sowie Kaiserslautern.

Bereits Anfang September schickte Opel rund 10.000 Beschäftigte in tageweisen Zwangsurlaub, um Kosten zu senken und die sinkende Nachfrage aus Südeuropa besser abfedern zu können. Zudem solle im Bochumer Werk bereits im Januar 2013 möglicherweise Kurzarbeit verordnet werden.



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