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Mittwoch, 17. Juli 2019

Treibhausgase: Der Kampf um die Welt ist verloren

Der Kampf um den Erhalt der Welt ist fast verloren. Obwohl seit Jahrzehnten versucht wird, die Nationen dazu zu bringen, endlich ihre Treibhausgase zu reduzieren, war das Jahr 2012 das Jahr mit den meisten Treibhausgasen, die weltweit jemals in den Himmel gejagt wurden. Schuld haben die Amerikaner, die sich seit Jahren bis heute weigern, erheblichen Reduzierungen und Selbstbeschränkungen zuzustimmen, sowie die Chinesen, deren industrielles Wachstum immer mehr Treibhausgase nach sicht zieht und die Umweltverschmutzung dramatisch zu- statt abgenommen hat.

Das ist aus dem Kreise der UNO zu hören (weitere Details zum Klimaschutz unter: unep.org). Demnach sei die Wahrscheinlichkeit, dass die Welt ihren Kampf um den Erhalt dieses Globusses wohl verlieren werde oder bereits verloren hat, sehr groß, wenn nicht endlich ernsthafte Anstrengungen von allen unternommen werden, um die Umwelt zu schützen, das Ozon in der Luft zu reduzieren und die Treibhausgase drastisch zurückgefahren werden. Die UN sagt, wonach bis 2030 – also in 20 Jahren – eine drastische Reduzierung nicht nur möglicherweise erfolgen sollte, sondern MÜSSE. Das Ausmaß an Emissionen von Kohlendioxid (CO2) sowie anderen Schadstoffen durch Autos, LKWs, Fabriken, Kraftwerk und Flugzeuge habe, teilt die UN mit, im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts einen Rekordstand erreicht. Wenn das so weiter gehe, bedeute das das Ende für eine für die Menschheit lebenswerte Welt.

Es ist bekannt, was passiert, wenn nicht endlich alle verstärkte Anstrenungen unternehmen: Die Erderwärmung nimmt um weitere 2 Grad zu. Die Pole und Gletscher schmelzen dramatisch – was schon jetzt selbst im Süden von Chile bedrückend täglich zu beobachten ist. Hier brechen ganze Eisberge Stunde um Stunde ins Wasser. Die Tendenz zu Wirbelstürmen, Dürren, Überschwemmungen nehmen zu. Der Klimawandel ist in vollem Gange. Die Welt schaut zu.

Derweil hören wir abenteuerlichste Dinge des deutschen Bundesumweltministers von einer kürzlichen Umweltkonferenz in Berlin zum Schutze der Meere. Ein Journalist eines großen TV-Senders erzählt uns, wonach die deutsche Bundesregierung sich selbst bei einem solchen Thema um verbindliche Regelungen, die auch in kürzrer Zeit greifen, gedrückt habe.

So gäbe es mittlerweile ganze Dreckbahnen in den Meeren, die hunderte Kilometer umfassen. Dreckflüsse im Meer – bestehend aus Plastikkanistern, Öl, Unrat. Während besonders der Westen in immer mehr Kriege verwickelt ist, immer mehr Sanktionen gegen Länder verhängt, kommt er seinen Aufgaben, die Menschheit vor einer viel realeren Bedrohung nicht zu Schützen: Vor dem Ende der Welt durch Umweltschädigung.



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