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Mittwoch, 20. Februar 2019

Ukraine: Anhänger Putschisten-Regierung töten 46 Russen in Odessa in Gewerkschaftshaus mit Molotowcocktail

Während Zusammenstößen zwischen Anhängern der Putschisten-Regierung der Ukraine und russischen Bürgern in der ukrainischen Stadt Odessa sind am 2. Mai in einem Gewerkschaftshaus 46 Russen umgekommen. Derweil ist die Trauer in Russland um die zahlreichen gestorbenen Russen sehr groß. Der Westen hat sich bislang mit keiner einzigen Silbe zu den Vorfällen geäußert. Warum auch – es sind ja „nur“ Russen, die gestorben sind, scheint auch die deutsche Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD zu denken.

Zu den tödlichen Übergriffen kam es, als Anhänger der ukrainischen Putschisten-Regierung mit Gas gefüllte Bomben, Molotowcocktails, in das Gewerkschaftshaus geworfen hatten, in welches die russischen Bürger geflüchtet waren. Die russischen Bürger sind einerseits erstickt, andererseits verbrannt, 6 der 46 Menschen kamen bei Versuchen ums Leben aus dem brennenden Gebäude zu springen. Die Moskauer Regierung spricht davon, wonach die Hände der Kiewer Zentralregierung blutrot seien:

Derweil teilte der Staatsanwalt aus Odessa, Igor Borshulyak, in einem öffentlichen Schreiben mit: „Liebe Bürgerinnen und Bürger von Odessa, unsere multikulturelle Stadt ist immer ein Beispiel der Weisheit und Toleranz gewesen. Leider führten die gestrigen Ereignisse zum Tod von 46 Menschen. Unser tiefstes Beileid gilt den Verwandten der Opfer, weil das menschliche Leben ist der höchste Wert. Ich bitte alle Bewohner und Gäste, ruhig zu bleiben und nicht auf Provokationen zu erliegen. Zu dieser Zeit ist die Stadt unter der Kontrolle der Behörden.“

Weiter sagte der Staatsanwalt von Odessa, man sei derzeit dabei, zu versuchen, eine objektive Beurteilung der Ausschreitungen zu erlangen, wobei man die Verantwortlichen für die Gewaltausschreitungen zur Verantwortung ziehen wolle. Angeblich wolle man Verfahren einleiten, auf Grund von Verbrechen gegen die nationale Sicherheit. Doch dass diesen Worten kein großes Vertrauen geschenkt werden kann, lässt sich daran ablesen, dass der Staatsanwalt von Odessa bislang mit keiner Silbe erwähnt hat, dass alle 46 gestorbenen ukrainischen Bürger russischen Ursprungs sind.

In ähnlicher Propaganda üben sich die meisten regierungsnahen ukrainischen Medien: Statt davon zu sprechen, dass die 46 Toten allesamt russischen Ursprungs sind, wird lediglich von Toten gesprochen. Verschwiegen wird auch, auf welchem Wege die russisch-stämmigen Bürger in dem Gewerkschaftshaus umgekommen sind.

Bekannt ist zudem, dass bislang angeblich 144 Menschen verhaftet worden seien – ob es sich um Russen handelt oder um Anhänger der ukrainischen Putschisten-Regierung ist nicht bekannt. Neben den 46 getöteten Bürgern verursachten die gewalttätigen Ausschreitungen auch 124 Verletzte, darunter 21 Polizisten.

Gleichzeitig werden in der Ukraine weitere Rufe nach einer Abspaltung der mehrheitlich von Russen bewohnten ostukrainischen Regionen laut. So riefen Anhänger, sie würden eine Volksrepublik Donetsk befürworten. Während Demonstrationen für eine solche Volksrepublik Donetsk stürmten einige Bürger unter anderem die Zentrale des Sicherheitsdienstes der Ukraine in der Stadt Donezk.

Youtube-Video zu den Vorfällen:

http://www.youtube.com/watch?v=pZ_Z0UhT3Yk



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