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Ukraine, Massenmord an Russen: 47 Tote in Odessa jetzt

Die Anzahl der Toten der Tragödie vom 2. Mai in der ukrainischen Stadt Odessa ist nun auf 47 Personen angestiegen. Am Sonntagmorgen war ein weiterer 34 Jahre junger Mann gestorben. Der junge Mann war von Anhängern der ukrainischen Putschisten-Regierung am Griechischen Platz in der Stadt Odessa mit einer Pistole in den Magen geschossen worden.

Nun erlag er den schweren inneren Verletzungen. Ärzte hatten in der chirurgischen Abteilung des städtischen Klinikums № 11. insgesamt 9 Tage um sein Leben gekämpft. Der Mann hinterlässt in der ukrainischen Stadt Losynskoho eine Tochter.

Anhänger der vom Westen geförderten Putschisten-Regierung in der ukrainischen Hauptstadt Kiew hatten am 2. Mai in Odessa russisch-stämmige Ukrainer in ein Gewerkschaftshaus getrieben und in das Gebäude mehrere schwere Brandsätze, Molotowcocktails, geworfen. Innerhalb von Sekunden stand das Gebäude in Flammen.

Die ukrainische Polizei der Putschisten-Regierung schaute ungerührt zu und kam den 47 eingeschlossenen russisch-stämmigen Mitbürgern nicht zu Hilfe und ließ sie elendlich verbrennen. Da hier juristisch von einem Vorsatz auszugehen ist, müsste eigentlich wegen Mordes, Massenmordes, in Odessa ermittelt werden. Wird es aber nicht.

Denn bislang hatte der Staatsanwalt, welcher im Auftrag der nicht demokratisch gewählten Putschisten-Regierung in Odessa das Strafrecht verantwortet, zwar gesagt, er würde wegen Landesfriedensbruch vor Ort ermitteln. Doch gibt es bis heute kein Strafverfahren wegen Mordes oder Massenmordes gegen die Täter.

„Stattdessen wurden und werden unter Zusammenarbeit mit der amerikanischen Militärpolizei CIA Tausende russisch-stämmige Bürger in Haft genommen und in Internierungslager gesteckt“ berichtet ein sehr gut informierter Ukrainer gegenüber dem Antikriegsportal kriegsbericherstattung.com. Das Ausmaß der Verhaftungen an Russen lässt sich derzeit nicht überprüfen, gilt aber als hoch.

Da die deutschen Massenmedien nahezu komplett Fotos sowie Filmaufnahmen der Beerdigungen der in Odessa getöteten russisch-stämmigen Bürger verschwiegen haben oder nur als Randnotiz publiziert haben, empfehlen wir eine Suche auf Videoportalen wie Youtube und zwar direkt in der ukrainischen Sprache, beispielsweise über das Keyword „Похороні Одеса“, was für „Odessa Beerdigung“ steht.

Die Putschisten-Regierung in der Ukraine, welche den Massenmord von Odessa zu verantworten hat, wird durch die deutsche Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD gefördert und finanziert. Ein Video zur traurigen Beerdigung eines der 47 Toten von Odessa sehen sie hier



Kommentare (1)


Putinschwuchtel 19. Mai 2014 um 21:20

Das sind doch nur tote Russen, also was solls!

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