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Montag, 06. April 2020

BILD: Offenbacher Gewalttäter Osmanen-Rocker? / Sven. R. Tatverdächtiger im Fall Mark Herbert

Kommentar – Zum Fall „ZDF Aktenzeichen xy“ ungelöst vom 12. August 2015: Die BILD-Zeitung Frankfurt (Autor: Max Schneider) berichtete am Montag den 7. September 2015 groß als Aufmacher im Frankfurter Lokalteil über den Fall des von Kopf ab gelähmt geprügelten Mark Herbert, heute 26: „Hätte die Tragödie verhindert werden können, wenn die Justiz viel früher mal durchgegriffen hätte?“, schreibt die BILD.

Der Tatverdächtigen Sven R., 29, versteckt seine Augen auf seinem narzisstisch aufgenommenen Selfie-Foto aus Facebook hinter einer billigen Sonnenbrille. Zudem trägt er einen dunkelblonden, fast ins bräunliche gehenden streng gestutzten Vollbart.

Der Tatverdächtige Sven R. entpuppt sich dann später beim Urteil als Sven Rüll, beziehungsweise Sven Jürgen Rüll aus Offenbach. Hier ein Foto aus Facebook, das ihn narzisstisch posend bei einem Selfie zeigt.

Dazu nach hinten gegelte glatte kurze blonde Haare, die einen leichten rechten Seitenscheitel aufweisen.

Der Hautyp ist käseweiß, er trägt ein blaues ärmelfreies Muskelshirt, befindet sich auf einem Feld. Ein Bild mit Symbolkraft.

Weiter schreibt die Bild-Zeitung Frankfurt in dem bemerkenswerten Bericht: „Nach BILD-Infos ist Sven R. Mitglied der berüchtigten Rocker-Gang ‚Osmanen‘.“

Dabei handele es sich um eine türkisch-stämmige Rockerbande, welche auch der Organisierten Kriminalität zugerechnet werde.

Der derzeit in U-Haft sitzende vermeintliche Tatverdächtige Sven R. sei Boxer, so BILD Frankfurt weiter. Das heißt: Er hat offensichtlich den Sport als tödliche Waffe benutzt – besonders perfide, kriminell und psychopathisch.

Laut Kripo habe der dumpfe Schläger sein Umfeld drei Jahre versucht so einzuschüchtern, dass niemand sich getraut habe das Verbrechen an Mark Herbert gegenüber der Offenbacher Justiz zu verraten.

Nach der Lektüre der Bild-Zeitung Frankfurt fragt man sich: Knickt in Offenbach der Rechtsstaat vor einer Rockerbande, möglicherweise auch vor Organisierter Kriminalität ein?

Die Bild-Zeitung Frankfurt schreibt weiter:

Wonach dem mutmaßlichen Tatverdächtigen Sven R. bis zu 15 Jahre Haft drohen könnten, sollten er denn tatsächlich vor Gericht schuldig gesprochen werden. Angeblich gebe es bereits zahlreiche Einträge in der Polizeiakte des Tatverdächtigen.

Das Opfer: Der Offenbacher Fußballfan Mark Herbert.

Bemerkenswert ist, dass das Foto des mutmaßlichen Tatverdächtigen Sven R. deutlich anders aussieht, als das Phantombild, mit welchem die Kriminalpolizei Offenbach auf Tätersuche in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY Ungelöst am 12. August 2015 war. Zum BILD-Bericht geht es hier.

+++ Update +++ Mittlerweile ist bekannt:

Nicht mal die Osmanen-Rocker wollen Sven Rüll, wie der mittlerweile verurteilte Serientäter heißt, wohl weiterhin als Mitglied haben.

Außerdem sagte ein Insider, der dumpfe Brutalo sei nie wirklich Mitglied dieser Rocker gewesen und Freunde habe er dort auch keine gehabt.



Kommentare (5)


Siggi Menge 11. Februar 2020 um 1:19

Sven wird in seiner neuen Unterkunft mittlerweile wissen von wo die Seife in gebeugter Haltung zu erwarten ist. Der kleine Selfie Poser wird als drittes Geschlechtsmerkmal "Diverses" erst nach Jahren seine Unterkunft wechseln können. Im Hafengebiet nennen wir sowas: "transzendente Hafenschwuchtel" Eine ganz üble Sorte.

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Aysima 1. September 2019 um 11:03

Komisch die medien auchwenn es ein deutscher macht suchen sie immer eine verbindung zu Türken “osmanen” sehr lacherlich jeder mensch kann agressiv sein nicht nur türken marrokaner albaner

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Oliver Kramuschke 17. November 2017 um 1:09

Wenn der verlogene Ultra-Brutalo-Schläger Sven R. Mitglied bei dem stark expandierenden Boxer-Club „Osmanen Germany“ gewesen sein soll, ist die Erde eine Scheibe. Wie der Name schon sagt, besteht die Gruppe aus türkisch- stämmigen Männern. Möglicherweise kannte er dort Leute, da er ja auch ein passionierter Boxer ist / war. Interessant, wie versucht wird, ohne überzeugende Fakten, die „Osmanen“ in die Pfanne zu hauen, indem eine Verbindung zu diesem unmenschlichen Zeitgenossen R. konstruieren konstruiert wird, der jetzt ja hoffentlich im Knast vergammelt bis er von den Maden angefressen wird. Selten, dass mich ein Kriminalfall derart berührt. Man muss aber der Fairness halber konstatieren, dass das Opfer auch eine gewisse Mitschuld an der Eskalation der Lage trug. Dies gibt er ja auch selbst zu.
Oliver Kramuschke, Halver, Nov. 2017

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Herr P 5. November 2015 um 3:19

Der Täter wird hier als „Sven R.“ bezeichnet, ist aber Mitglied der Osmanen-Rocker, einer „türkisch-stämmigen“ Gang.
Heißt der Täter also nicht eher Mehmet oder Ahmet? Ist das wieder politisch korrekte Volksverdummung oder ist der Täter tatsächlich Deutscher?

@Antwort Redaktion: Der Täter ist wirklich Deutscher. Diese Rockgruppe nennt sich auch gerne „Osmanen Germanen“, weshalb die Mitglieder diese Bezeichnung in Serifen-Schrift auf ihre schwarzen T-Shirts drucken. Sowohl die Rockerkluft, wie das Auftreten soll Personen einschüchtern. Dies scheint in Offenbach leider über einen langen Zeitraum in diesem Fall gelungen zu sein. Deshalb sind Gesetzesverletzungen umso wichtiger, dass diese der Polizei mitgeteilt werden.

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Allcrime 16. September 2015 um 15:24

Soll mit diesem Artikel suggeriert werden, dass sich die Ermittler ein „Ersatzopfer“ gesucht haben und zwar aus Angst, im Milieu ermitteln zu müssen? Warum? Wer spielt denn dort mit? Schon klar… kennt man auch von anderen Fällen, aber sooo einfach geht das nun auch wieder nicht.

Ein Phantombild ist eben keine Fotografie eines Tatverdächtigen und wie im Artikel auch steht, ist der Fall inzwischen 3 Jahre alt. Menschen verändern sich und können auch nachhelfen. Sich die Haare anders frisieren + sich einen Bart wachsen lassen: wo ist das Problem? Bei einen Mann geht das.
Und was die Hautfarbe betrifft: das Phantombild zeigt für mich auch keinen türkisch-stämmigen Mann. Selbst wenn der Teint des TV damals dunkler war, kann es auch Sonnenbräune gewesen sein. War ja Sommer…

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