Skip to main content
Sonntag, 18. November 2018

Ausgerechnet ein Deutscher! Peter Mock lieferte VW an den Ami-Galgen

Kommentar: Man glaubt es kaum: Aber ausgerechnet ein Deutscher – Peter Mock vom europäischen „International Council on Clean Transportation“ (ICCT) – lieferte, nach allem was man so liest, wohl den deutschen wichtigen Daxkonzern, die Volkswagen AG (VW) an den Ami-Galgen. Auf die Frage von Spiegel-Online, ob er überrascht sei, was nun mit VW passiere, brüstet er sich lapidar mit den folgenden Worten:

„Ich bin nicht wirklich überrascht. Wir haben unsere Studie vor gut einem Jahr vorgelegt und die Auffälligkeiten bei den Fahrzeugen klar benannt.“

Der Automobilwoche entnehmen wir das Szenario etwas konkreter: Demnach habe der Deutsche Peter Mock von der europäischen International Council on Clean Transportation (ICCT) vorsätzlich die Amerikaner hinzugezogen und nahm wahrscheinlich in Kauf, dass VW am Ami-Galgen landen würde und damit einer der wichtigsten deutschen Konzerne. So steht in der Automobilwoche:

„Den ersten Hinweis auf Unregelmäßigkeiten beim Schadstoffausstoß von VW-Dieselmodellen gab es aus Deutschland – und zwar vor mehr als einem Jahr. Hier untersuchten Experten die Abgase von Dieselmotoren und erkannten: Der Ausstoß von Schadstoffen ist überdurchschnittlich hoch. Der Internationalen Rat für ein sauberes Verkehrswesen, das ICCT, versuchte zunächst in Europa die Abgaswerte einzuordnen. Hier verunsicherten mehrfach auftretende widersprüchliche Werte bei VW- und BMW-Diesel-Motoren die Experten. Also gab der Direktor des ICCT-Europe, Peter Mock, den Fall an die amerikanischen Kollegen ab.“

Lynchjustiz USA – ein Kriegserklärung gegen Deutschland

Weiter schreibt die angesehene und in Autofragen sehr kompetente Fachzeitschrift Automobilwoche, wonach der Grund von Peter Mock, ausgerechnet die USA, bekannt für ihre gnadenlose Lynchjustiz gerade im Umgang mit ausländischen Konzernen, einzuschalten, der folgende angeblich gewesen sei:

„In den USA sind die gesetzlichen Abgaswerte besonders streng. Sie sind die härtesten der Welt. Wenn die US-Modelle diese Tests überstehen, dann ist mit den europäischen Modellen alles in Ordnung, so die Annahme der ICCT-Experten.“

Angeblich, schreibt die Automobilwoche sinngemäß, habe Bock gedacht, damit einen möglichen Persilschein für VW zu bekommen.

Doch man kann es auch anders sehen: Hier hat ausgerechnet ein Deutscher, eben Peter Mock, bewusst VW an die Galgenjustiz-Nation USA ausgeliefert. Denn da er bereits über Ungereimtheiten gestoßen war, hätte er sich klar sein müssen, dass er einen Persilschein von den USA nicht bekommt.

Was uns auch verwundert: Seit wann bitteschön sind die amerikanischen Automobil-Dreckschleudern, die seit Jahrzehnten Sprit fressen, wie kein anderes deutsches Auto, die großen Umweltschützer? Alles in allem ein sehr seltsames Thema. Und man kann sich eines nicht erwehren: Die USA machen einen Zweifronten-Krieg – gegen Russland und jetzt auch gegen Deutschland. Denn VW dermaßen anzugreifen, ist eine Kriegserklärung.

Nicht mehr. Und nicht weniger. In der Volkswagen AG arbeiten 600.000 Menschen. So schlimm der Abgas-Skandal ist: Man hätte das auch anders lösen können. Auch sollte man nicht vergessen: Im Falle von General Motors (GM) sind rund 125 Menschen die vergangenen Jahre wegen technischer Fehler, verursacht durch GM, umgekommen.

Da verhängte das US-Justizministerium lediglich eine Strafe in Höhe von 900 Millionen Dollar. Auch gab es keine weiteren Strafverfahren gegen das Management. Warum nun im Falle von VW, wo nicht ein Mensch umkam, gleich die an einen Wirtschaftskrieg erinnernde astronomische Strafe von mindestens 16 Milliarden Dollar im Raum steht und obendrein die amerikanische Justizministerin, bekannt für ihren Hass gegen alles, was Großkapital heißt oder Mann, auch noch Strafverfahren gegen die Volkswagen AG einleiten möchte, bei GM man dieses aber nicht tat, erschöpft sich einem nicht. Solche Strafen dienen nur einem Zweck:

Man möchte ein Unternehmen kaputt machen. Auf solche Ami-Freunde können wir und sollten wir wahrlich verzichten.

EU sollte auf keinen Fall das Freihandelsabkommen mit den USA und deren nicht demokratische „Schiedsgerichtshofs“-Justiz unterschreiben

Gleichzeitig wird klar, warum die Europäische Union (EU) den Absatz bezüglich der nicht-demokratischen „Schiedsgerichtshöfe“, welche das Freihandelsabkommen mit den USA vorsieht, keinesfalls unterschreiben sollte.

Denn diese „Schiedsgerichtshöfe“ sind ein weiterer Sargnagel für die deutsche und europäische Wirtschaft. Da laufen dann Ami-Häscher erst richtig zur Hochform auf und verhängen eine Milliarden-Strafe nach der anderen gegen deutsche und andere EU-Konzerne. Die Amikonzerne werden sich, wie bislang schon, erfolgreich aus der Schlinge zu ziehen wissen – mit Hilfe der US-Regierung natürlich.



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Sonntag, 23. September 2018

Terror

Iranische Revolutionsgarde – Saudi-Arabien steckt hinter Anschlag mit 29 Toten auf Militärparade

In der arabischen Welt tobt seit Jahrzehnten ein mal offenerer dann wieder versteckter Krieg um die politisch-militärische Hoheit in der arabisch-sprechenden Welt. Unter dieser Folie ist nun auch die Aussage der Iranischen Revolutionsgarde zu sehen: Diese macht nämlich das von dem Diktatorenclan der Familie Saud beherrschte Saudi-Arabien für den Anschlag auf eine am Samstag durchgeführte Militärparade im Südwesten des Iran […]

Samstag, 15. September 2018

Justiz

Mafia-Clan: Anne von Holst und Alexander von Holst in U-Haft

Staatsanwaltschaft Augsburg – Rainer von Holst lebt in den USA. Von dort aus zockt er deutsche Anleger über mehrere Firmen ab. Die Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt seit längerem gegen den Finanzbetrüger und nahm jetzt zwei seiner Handlanger in Deutschland fest. Diese kommen aus dem engsten Familienumfeld des dubiosen Unternehmers. Überraschende Entwicklung in der Causa Rainer von Holst. Nachdem vor wenigen Wochen die […]

Donnerstag, 10. Mai 2018

Morde in Kolumbien wegen Staudammprojekt

Hugo Albeiro George Pérez neues Opfer

Kolumbien – Amnesty International (AI) weist in einer Urgent Agent darauf hin, dass in dem lateinamerikanischen Staat Kolumbien Umweltschützer massiv bedroht, eingeschüchtert, ja sogar ermordet würden. So sei ein Mitglied der Bewegung Ríos Vivos (Lebende Flüsse) am 2. Mai getötet worden. Das sei jener Tag, an welchem die Gruppe einen ganztägigen Protestmarsch gegen das Hidroituango-Staudammprojekt im Departamento Antioquia veranstaltet habe. Mitglieder der […]

Mittwoch, 28. März 2018

Aktenzeichen XY: Irrer Parkhaus-Schläger von Berlin war Amateurboxer

Wer vor Monaten die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ sah, war schockiert: Ein schwarz gekleideter Mann überfiel reihenweise Menschen, welche eine Rolex-Uhr trugen. Der Schläger hämmerte in Berlin profimäßig und äußerst brutal vor allem abends auf Frauen ein und in einem Parkhaus auf einen Ferrari-Fahrer, den er zunächst mit einem Pfefferspray außer Wehr setzte, um ihn anschließend blutig zusammenzuschlagen.  Jetzt wurde […]