Harte Kritik an MLP – Finanzdienstleister MLP würde Google und Verbraucher mit geschätzten 500 Domains austricksen

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Das Online-Magazin netz-trends.de erhebt in einem umfangreichen Artikel massive Vorwürfe gegen den bei Anlegern umstrittenen Finanzdienstleister MLP AG, bekannt als MLP. Grund: Geschätzte circa 500 von MLP und MLP-Filialen im Internet aktive MLP-Domains dienten letztlich nicht mehr primär dem Zweck entsprechend der lokalen dezentralen Organisation von MLP, Kunden zu informieren, sondern dienten vor allem dem Zweck die Internetsuchmaschine Google zu „verarschen“ oder auszutricksen.

Grund: Die Vielzahl der aktiven MLP-Domains im Google Search Index würde letztlich dazu führen, dass Verbraucher es erheblich schwerer gemacht werde, kritische Beiträge über den Finanzdienstleister MLP zu finden. MLP vermittelt neben angesehenen Versicherungen teils auch umstrittene Finanzprodukte und Versicherungen gerade in der Altersvorsorge. Dazu gehören auch vereinzelt Angebote z.B. von Clerical Medical zur Rürup Rente (z.B. Wealthmaster Basisrente) oder von anderen Anbietern zur Riester Rente oder zu Fondsgebundene Lebensversicherungen etc.

Anleger beklagten auf netz-trends.de, dass man sie durch schlechte Beratung um ihre Altersvorsorge gebracht habe – auch da zu viele Kosten in den ersten Anlagejahren abgezogen worden seien und obendrein kein transparentes Anlage-Ergebnis-Reporting häufig stattfinde – weder von MLP noch von Versicherungen, die MLP vermittelt habe.

So wurde unlängst beispielsweise der von MLP vermittelte Britische Lebensversicherer Clerical Medical vor deutschen Gerichten verurteilt – primär wegen dubioser Anlage-Versprechungen.

Das Onlinemagazin netz-trends.de schreibt: „Es ist in Deutschland keine Firma bekannt, die die Internetsuchmaschine Google so gut verascht, wie der Finanzdienstleiser MLP aus der Nähe von Heidelberg (viele kennen auch die Firma ‚Heidelberger Leben‘)….“

Weiter heißt es in dem kritischen Artikel, der auch Abzock-Vorwürfe gegen MLP erhebt: „Obwohl die Firma bei zahlreichen Anlegern wegen „dubioser Anlageempfehlungen in Verruf steht“ (O-Ton eines Anlegers), fände man auf den ersten 50 Seiten im Google Search Index fast nur MLP-Domains, kaum aber Artikel die sich kritisch mit MLP befassten, da diese kritischen Artikel oder Blog-Einträge tendenziell auf Grund des Google Algorithmus hinter Marken-Domains (also MLP-Domains) gerankt würden.

Letztlich bestünde der Eindruck, so der Vorwurf von netz-trends.de, dass MLP auf dubiose Art und Weise mit massiven SEO-Maßnahmen, also Search Engine Optimization Maßnahmen, versuche, dem Verbraucher es erheblich erschweren, sich kritisch über MLP und über von MLP vermittelte Versicherungen und Altersvorsorge-Produkte im Internet zu informieren. Grund: Die ersten 50 Seiten im Google Search Index seien geschätzt fast nur MLP-Domains.

netz-trends.de schreibt: „Wir haben kein anderes Filialunternehmen in Deutschland entdeckt, das so exzessiv aktive Marken-Domains in den Google-Search-Index schiebt, wie MLP. Wir haben dabei nicht mehr den Eindruck, dass das der Information der Verbraucher dient, sondern im Gegenteil: Der Nicht-Information der Verbraucher da so unabhängige MLP-Beiträge kaum mehr auffindbar sind.“

HIER KLICKEN und MLP-Hintergrundartikel von netz-trends.de lesen: Wie MLP Google verarscht / Die dubiose Internetarbeit des Finanzdienstleisters MLP AG

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