Assad: „Haben Nachrichten von US-Angriffen gegen IS in Syrien erhalten“

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In einem Interview mit dem britischen öffentlich-rechtlichen TV-Network BBC erklärte Syriens Präsident Baschar al-Assad, wonach die syrische Regierung durch Dritte Informationen erhalte habe, dass die USA sich im Kampf gegen die Verbrechergruppe rund um IS in Syrien stärker einschalten wollten.

Angeblich, wurde bereits vor Tagen berichtet, wollten die USA in Syrien gegen IS-Stellungen Luftangriffe fliegen, um eine weitere Ausbreitung von IS („Islamischer Staat“; auch bekannt als Isis) einzudämmen.

Jedoch räumte Assad auch ein, dass es keine direkte Information der US-Regierung an die syrische Regierung gegeben habe, sondern dass man Informationen über dritte Stellen – im Irak – erhalten habe. Auch gebe es keine direkte Koordination der möglicherweise unmittelbar bevorstehenden weiteren Luftangriffe gegen die IS-Verbrecher.

Die USA behaupten, wonach es eine angeblich „US-geführte Koalition“ gegen ein weiteres Vorrücken der Extremisten des „Islamischen Staat“ gebe. Doch war diese angebliche US-geführte Koalition bislang nicht sonderlich erfolgreich im Kampf gegen Is.

Auch Assads Luftwaffe greift seit Monaten IS-Stellungen an. Allerdings hat es Baschar al-Assad dabei nicht einfach:

So gibt es Gerüchte, wonach beispielsweise Saudi-Arabien um die 8000 Euro an Söldner zahle, die auf Seiten der IS in Syrien oder dem Irak kämpfen. Das auch in arabischen Reihen in Deutschland zu hörende Gerücht besagt, wonach Saudi-Arabien auch in Deutschland Söldner für Is anwerben lasse. Saudi-Arabien hat sich zu diesen Gerüchten bislang nicht geäußert. Doch ist bekannt, dass Saudi-Arabien kein Interesse an einem starken syrischen Staat hat.

In dem BBC-Interview sagte der syrischen Präsident Assad zudem, wonach er der Behauptung mehrerer internationaler Menschenrechtsorganisationen widerspreche, wonach Soldaten seiner Armee angeblich sogenannte Splitterbomben eingesetzt hätten („crude explosive devices“). Solche Bomben sind international geächtet.

Weitere Gerüchte besagen, wonach diverse militärische Geheimdienste, beispielsweise die amerikanische CIA oder die verbündeten Geheimdienste aus Großbritannien oder Frankreich, möglicherweise vorsätzlich solche geächteten Splitterbomben in Syrien gezündet haben könnten:

Als Grund wird angegeben, wonach es das strategische Ziel gewesen sei, den Konflikt in Syrien weiter anzuheizen, um den umstrittenen syrischen nicht demokratisch gewählten Präsidenten Baschar Assad weiter in die Defensive zu bringen.

Auch in der Ukraine ist die CIA seit Monaten robust aktiv. Nach Schätzungen sind bislang im ukrainischen Bürgerkrieg um die 5000 bis 10000 Menschen ums Leben gekommen, in Syrien gehen die Schätzungen auf über 100.000.

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