Skip to main content
Donnerstag, 22. August 2019

Russland: Flugzeug Typ Superjet vom Radar verschwunden mit 50 Passagieren

Ein russisches Flugzeug vom Typ Superjet der Firma Suchoi ist in Indonesien plötzlich vom Radar verschwunden. Die Maschine war auf einer Marketingtour im Einsatz und sollte wichtigen Flugindustrie-Mitarbeitern zeigen, wozu die russische Flugzeugbau-Industrie in der Lage ist.

Wie jedes Jahr, so auch dieses: Am 9. Mai gedenken die Russen des Sieges über Nazi-Deutschland mit technischen Meisterwerken besonders im Flugzeugbau. Der Superjet-100 ist das erste seit 20 Jahren in Russland selbst gebaute Passagierflugzeug. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hatte sich Russland vom technisch schwierigen und äußerst teuren Passagierflugzeugbau verabschiedet.

Eigentlich sollte der jetzige Flug vielen Airlines und Nationen weltweit eine Alternative zu Airbus oder Boeing aufzeigen – besonders in den Ländern Kasachstan, Myanmar, Pakistan, Laos und Vietnam. Auch wenn Russland bereits im Jahr 2011 an Indonesien zwölf Mittelstreckenmaschinen im Wert von 280 Mio. Euro verkauft hatte, dürfte die Katastrophe nun nach diesem Absturz für den jungen russischen Flugzeugbau auf Jahre hinweg kein gutes Image bedeuten. Einen Abnehmer dürfte es jedoch nach wie vor geben: Aeroflot.

Bereits seit 2001 arbeitet Russland an seinem Superjet 100, der auch für den westlichen Markt gebaut werden soll. Von Anfang an kooperierte Russland mit Boeing.

Bevor das Flugzeug heute vom Radar verschwand, hatte es einen 30-minütigen Rundflug über Jakarta in Indonesien gegeben. An Bord seien Mitarbeiter des russischen Flugzeugherstellers, aber auch der indonesischen Fluggesellschaft PT Trimarga Rekatma gewesen, welche Interesse am Flugzeugkauf gehabt hatten. Insgesamt waren 50 Gäste an Bord, darunter 8 Crew-Mitglieder.



Kommentare (3)


Redaktion 10. Mai 2012 um 22:29

Vielen Dank für den Hinweis mit den 280 Mio. Euro. Das haben korrigiert. Stimmt.. das Flugzeug ist nicht der Superjet. Das hatten wir aber in der Bildunterschrift deutlich gemacht.:)

Antworten

Horst Pachulke 9. Mai 2012 um 22:21

280 Euro für mehrere Flugzeuge – das können ja nur qualitativ besonders hochwertige Maschinen sein 😀

Antworten

Tut nicht’s zur Sache 9. Mai 2012 um 21:49

Das angegebene Bild zeigt eindeutig eine Boeing 747 und in keinster Weise die vermisste Suchoi Superjet 100 (SSJ 100)!

Antworten

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Samstag, 03. August 2019

Peking

Chinas Ex Premier Li Peng mit 91 gestorben – er ließ 1989 den Aufstand auf dem Tian’anmen-Platz niederschlagen

Er war über viele Jahre das Gesicht Chinas in der Welt: Premierminister Li Peng. Jetzt starb er auf Grund einer Krankheit mit 91 Jahren in Peking. Das schreibt die auch an deutschen Flughäfen kostenlos ausliegende englischsprachige China Daily Tageszeitung. Li Peng sei bereits am 22. Juli 2019 um 11.11 Uhr verstorben. Er sei, heißt es in klassischer kommunistisch sozialistischer Staatssprache, […]

Freitag, 05. Juli 2019

Öltanker

Großbritanniens Piraterie in Gibraltar gegen Iran und Syrien ist völkerrechtlich krimineller Akt

Kommentar – Großbritannien hat in einem Akt internationaler Piraterie auf Bitte der rechtspopulistischen Regierung der USA einen Öltanker militärisch aufgerieben und festgehalten. Der Öltanker hatte in der Meerenge von Gibraltar ins Mittelmeer vorstoßen wollte. Angeblich gehöre der Öltanker zum Iran, der Öl nach Syrien habe transportieren wollen. Sowohl das Mittelmeer als auch die Straße von Gibraltar sind öffentlich zugängliche Gewässer, […]

Wikimedia Commons, the free media repository. Public domain der United States. Freitag, 14. Juni 2019

Brennende Öltanker: USA führten seit 1775 über 80 Kriege oder wer einmal lügt dem glaubt man nicht

Kommentar – Die USA haben in den vergangenen 250 Jahren so oft gelogen, wenn es um Kriege ging, dass man ihnen nicht mehr glauben mag. Es ist müßig, alle Kriege aufzuzählen, in welche die USA verwickelt waren. Kriege, die in der Mehrheit durch die USA aggressiv und federführend auf Grund eigener wirtschaftlicher oder geopolitisch-expansiver Interessen durchgeführt wurden. Wikipedia Deutschland nennt […]

Donnerstag, 06. Juni 2019

D-Day

Winston Churchills Buch The Second World War: Zwischen Wahrheit und verdrehten News oder warum der Brexit so gefährlich ist

In der Normandie, im Norden Frankreichs, kamen am Donnerstagvormittag den 6. Juni 2019 Hunderte geladene Besucher gemeinsam mit rund 10 britischen Veteranen zusammen. Man gedachte den schrecklichen Ereignissen am 6. Juni 1944, die man damals als „Operation Neptune“ oder auch „Operation Overlord“ bezeichnete. Damals, vor 75 Jahren, waren an einem einzigen Tag weit über 100.000 Soldaten in einem brutalen Krieg […]

Mittwoch, 15. Mai 2019

Zündeln

Iran-Krise um angebliche Drohnenangriffe und die Lügenkriege

Kommentar – Es ist immer das gleiche: Wenn eine Nation gegen eine andere mit kriegerischen Aggressionen auf Grund politischer Dissonanzen vorgehen möchte, beginnt als erstes der PR-Lügenkrieg. Damit möchte man die Öffentlichkeit auf seine Seite ziehen. Das war im Zweiten Weltkrieg so, als Polen und Großbritannien den deutschen Diktator Adolf Hitler bewusst über die Danzig-Frage 1939 monatelang provozierten. Und damit […]

Freitag, 12. April 2019

Kamera im USB-Stick

Wikileaks US Botschaften Einkaufsliste anlässlich der Verhaftung von Julian Assange

Anlässlich der Verhaftung von Julian Assange, des „australischen politischen Aktivisten, investigativen Journalisten, ehemaligem Computerhackers, Programmierers und Sprechers der Enthüllungsplattform WikiLeaks“ (O-Ton Wikipedia Deutschland) publizieren wir hier die letzte Pressemeldung, welche Wikileaks im Dezember 2018 auf seiner deutschen Plattform publizierte. Assange hatte sieben lange Jahre seines Lebens geopfert, um für sein Projekt, die maximale Transparenz auf Regierungsebene über die Enthüllungsplattform Wikileaks […]