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Dienstag, 11. Dezember 2018

Schurkenstaat Saudi-Arabien soll weitere Kritiker ermordet haben – und zwar Prinzen

Bild: Screenshot YouTube-Video BBC („Saudi Arabia’s missing princes“)
Er äußerte sich kritisch zur saudischen Regierung und gilt heute als vermisst: Prinz Saud bin Saif al-Nasr. Wurde auch er vom saudischen Regime ermordet?

Die Khashoggi-Affäre zeigt, wie erbarmungslos das saudische Schurken-Regime seine Kritiker verfolgt und mordet. Selbst Dissidenten aus der Königs- und Diktatorenfamilie leben auf gefährlichem Fuß. So seien zwischen 2015 bis 2017 drei saudi-arabische Prinzen bis heute spurlos verschwunden, berichtete bereits vor Monaten BBC.

Das heißt nichts anderes, als: Die drei Prinzen wurden wahrscheinlich auf Veranlassung des Regimes ermordet. Grund: Auch diese Prinzen hatten im Internet sich kritisch über das aktuelle Regime geäußert.

Vor dem Hintergrund aktueller Geschehnisse erhalten diese drei Fälle verschwundener saudischer Prinzen neue Brisanz. Zumal der aktuelle Diktator und „König“ von Saudi-Arabien, Salman ibn Abd al-Aziz (arabisch سلمان بن عبد العزيز آل سعود), auffälligerweise genau 2015 den Diktatorenstuhl, beziehungsweise „Thron“ von Saudi-Arabien eingenommen hat.

Nach wie vor sorgt der bestialische Mord an dem saudischen Washington Post-Journalisten Jamal Khashoggi im Konsulat von Saudi-Arabien in Istanbul im Oktober 2018 für einen weltweiten Aufschrei und ein Abwenden von den saudischen Herrschern.

Dass der Diktatorenclan der Saud sich auf der arabischen Halbinsel göttergleich wähnt, zeigt sich schon daran, dass der Clan, wohl einmalig auf der Welt, den eigenen Familiennahmen (Saud) in den Namen des Staates eingewoben hat – eben „Saudi“-Arabien. Das wäre so, als ob der offizielle Staatsnamen von Deutschland auf „Merkel-Deutschland“ lautete und über Jahrzehnte auch so offiziell bestehen bliebe.

Diktatorensohn Mohammed bin Salman al-Saud gilt vielen als Drahtzieher 

Heute wissen wir: Vermutlich oberster Drahtzieher hinter dem Mordauftrag an dem Journalisten Khashoggi sei allem Anschein nach der saudische Diktatorensohn Mohammed bin Salman al-Saud, der arabisch als محمد بن سلمان بن عبد العزيز آل سعود geschrieben wird.

Mohammed bin Salman al-Saud lässt sich gerne als „Kronprinz“ in der Diktatur Saudi-Arabien feiern, also als künftiger oberster Diktator. Zu der Erkenntnis, dass er wohl der oberste Drahtzieher des Mordes an Khashoggi sei, kommt nicht nur die türkische Regierung, sondern auch der amerikanische Nachrichtendienst CNN sowie weitere Beobachter der Szene.

Dass der Anfang 30-jährige Diktatorensohn und Thronfolger Mohammed bin Salman al-Saud den Mord an dem unbequemen Regimekritiker Jamal Ahmad Khashoggi in Auftrag gegeben hat, daran zweifelt mittlerweile kaum mehr einer, auch wenn Saudi-Arabien das zurückweist. 

Al Saud ist auch Verteidigungs- und Kriegsminister von Saudi-Arabien und verantworten damit den brutalen Krieg in Jemen. Schon damit zeigt er, dass ihm Menschenleben nicht sehr wichtig sind, geht es um die Zementierung seiner eigenen Macht. 50.000 Menschen sollen seit 2015 das Leben im Jemen auf Grund der saudischen Luftangriffe verloren haben. Der Westen schaut zu und macht nichts. Im Falle von Libyen hingegen war der Westen umgehend mit einem Luftkrieg vor Ort.

Zeitungsbericht spricht von belastenden Tonbandaufnahmen 

Fakt ist: Neue Tonbandaufnahmen sollen unter anderem belegen, wie „Kronprinz“ und Diktator Mohammed bin Salman den Auftrag an seinen Bruder gibt, Khashoggi „zum Schweigen“ zu bringen. Das berichtete zumindest die türkische Zeitung „Hürriyet“ unter Berufung auf nicht näher genannte CIA-Quellen. [1]

Jamal Khashoggi ist nicht irgendwer: Er ist der Neffe des weltbekannten saudi-arabischen Milliardärs und Waffenhändlers Adnan Khashoggi, auch als Adnan Kashoggi geschrieben. Er verstarb erst vor einem Jahr, am 6. Juni 2017 in London und zwar im Exil aus Saudi-Arabien.

In dem unlängst öffentlich kolportierten Telefonmitschnitt soll ein Gespräch zwischen dem Diktatorensohn und Kronprinzen Mohammed bin Salman al-Saud sowie seinem Bruder Khaled Bin Salman al Saud zu hören sein.

In dem Gespräch habe der Kronprinz angeordnet, den regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi „so schnell wie möglich zum Schweigen zu bringen“.

Dass eine Aufnahme dieses Telefonats existiere, soll laut dem Bericht auch die CIA-Direktorin während ihres Besuchs im vergangenen Monat in Ankara angedeutet haben. [2]

Auf die genauen Inhalte des Telefonats geht der Bericht nicht ein. Die beiden Brüder sollen jedoch ihren Unmut über die „Unannehmlichkeiten“ geäußert haben, welche durch Khashoggis öffentliche Kritik an der saudischen Führung entstanden seien.

Khashoggi wurde am 2. Oktober 2018 zum letzten Mal lebend gesehen, als er das saudische Konsulat in Istanbul besucht hatte.

Nach massivem internationalem Druck gaben die saudischen Diktatoren, das „Königshaus“ zu, dass der Journalist Khashoggi dort von einem 15-köpfigen Killerteam, das eigens aus Saudi-Arabien in Privatflugzeugen eingeflogen war, ermordet worden war und dann mit einer Knochensäge zerteilt wurde. [3]

Engster Leibwächter des „Kronprinzen“ führte das Killerteam in Istanbul persönlich an

In dem Killerteam waren auch der engste Personenschützer, Leibwächter des saudischen „Kronprinzen“  Mohammed bin Salman al-Saud. Heute weiß man: Ein eiskalter Killer, der direkt vom Prinzen bezahlt wurde. 

Türkische Medien deckten akribisch Tag für Tag neue Details rund um das saudische-Killerkommando in Istanbul auf. Hier ein Bild des engsten Leibwächters des saudischen „Kronprinzen“, von Maher Abdul Aziz Mutreb , der das Killerkommando in Istanbul anführte.

Es handelt sich um einen Mann, den türkische Medien als Maher Abdulaziz Mutreb (auch geschrieben als: Maher Abdul Aziz Mutreb [4]) nach seiner Einreise in Istanbul entlarvten.

Und dieser Maher Abdulaziz Mutreb war faktisch auf jeder wichtigen Auslandsreise des „Kronprinzen“ dabei. Direkt im Regierungsflieger.

Was zeigt: Es ist nicht irgendwer, sondern ein engster Vertrauter des Mannes, der künftig Saudi-Arabien regieren will. 

Mutreb stand beispielsweise in London nur wenige Meter von der Britischen Premierministerin Theresa May entfernt, als Saudi-Arabien auf Staatsbesuch in UK war.

Auch beim UNO-Besuch des „Kronprinzen“ war Maher Abdulaziz Mutreb der ewige Schatten des „Prinzen“.

Und genau dieser Mann – Maher Abdulaziz Mutreb – führte das Killerkommando in der Türkei an.

Das hatten schon türkische Medien vor Wochen mit Fotos dokumentiert und auch die New York Times machte sich akribisch daran, das zu dokumentieren. [5]

Selber der eigens im Killerteam mitgereiste „Arzt“, der eine Knochensäge zum Zerstückeln des Regime-kritischen Journalisten Jamal Khashoggi (auch geschrieben als: Cemal Kasikci’nin) dabei hatte, war aus dem engsten Zirkel des „Kronprinzen“ von Saudi-Arabien.

Wir bitten dazu unseren abschließenden Abschnitt zu beachten „Die 15 saudischen Attentäter in Istanbul – alle aus dem engsten Umfeld des „Prinzen“ und Diktatorensohns Mohammed bin Salman al-Saud“).

Saudis gehen strikt gegen Oppositionelle vor

Der saudische Außenminister Abel al-Jubir dementierte indes eine Verwicklung des Kronprinzen im Fall Khashoggi. Der Westen würde mit seiner anhaltenden Kritik am saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman eine „rote Linie“ überschreiten. Allerdings wäre es nicht das erste Mal, dass die Führung in Riad rigoros gegen im Ausland ansässige Dissidenten vorgeht. Dabei schreckt das Königshaus auch nicht vor der eigenen „Blutsbande“ zurück, wie drei bis heute ungeklärte Fälle aus der Vergangenheit zeigen. [4]

Einem Schweizer Gericht liegt beispielweise ein Bericht des Sultans bin Turki Abdulaziz vor, der nach eigenen Angaben am 12. Juni 2003 in einem Schweizer Hotel in der Nähe von Genf entführt worden sei. Eine Gruppe maskierter Männer habe den Prinzen am besagten Tag geschlagen, in Handschellen gelegt und anschließend mit einer Spritze narkotisiert. Im benommenen Zustand sei der Prinz dann in einem Flugzeug noch Riad verschleppt worden. [5]

Weitere Prinzen entführt, ermordet, lautet der Verdacht

Dort angekommen stellte man den Dissidenten unter Hausarrest. Der Grund: Sultan bin Turki soll sich mehrfach kritisch in der Öffentlichkeit über die saudische Führung geäußert haben. In seiner Kritik klagte der Sultan nicht nur die katastrophale Menschenrechtslage in seiner Heimat an, sondern beschwerte sich auch über die Korruption am saudischen Hofe und forderte Reformen ein. 

Das Flugzeug, welches Prinz Sultan nach Riad brachte, gehörte seinem eigenen Cousin Prinz Abdulaziz bin Fahd, der zur gleichen Zeit ebenfalls in Genf war. Dieser soll laut Gerichtsakten auch der Drahtzieher der Entführungsaktion gewesen sein. Unter einem Vorwand, so die Aussage von Prinz Sultan, habe ihn Prinz Abdulaziz bin Fahd in das Hotel gelockt, um ihn entführen zu lassen.

Prinz Sultan belastet eigenen Cousin 

2010 durfte Prinz Sultan nach mehreren Jahren in Gefangenschaft Saudi-Arabien veranlassen, um sich einer medizinischen Behandlung in den USA zu unterziehen. Von dort aus ging der abtrünnige Prinz mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit und reichte in der Schweiz gegen Prinz Abdelaziz eine Klage ein. Die Genfer Staatsanwaltschaft begann Mitte 2015 zu ermitteln.

Für die saudische Diktatoren des „Königshaus“ war dies ein Affront. Nur wenige Monate nach seiner Anklage, am 1. Februar 2016, kam es zu einer erneuten Entführung des Prinzen. Sultan befand sich an Bord eines saudischen Privatjets, der von Paris nach Kairo fliegen sollte. Am angedachten Zielort, also Kairo, wollte der Prinz seinen Vater besuchen.

Die Maschine kam allerdings nie in Kairo an. Stattdessen berichtete die Entourage von Sultan, dass das Flugzeug Saudi-Arabien ansteuerte. Kurz nach der Landung in Riad wurde der Prinz von militärischen Einheiten abgeführt, wobei auch amerikanische Staatsbürger in seinem Tross gewesen sein sollen. Wohin er gebracht wurde, weiß man bis heute nicht. Sultan gilt bis heute als verschollen. [6]

Der YouTube-Prinz Turki bin Bandar

Auf ähnlich mysteriöse Weise verschwand auch Prinz Turki bin Bandar. Er war für lange Zeit ein hochrangiger Polizeioffizier in Saudi-Arabien und zeigte sich auch für den Schutz der saudischen Königsfamilie, also des Diktatorenclans, verantwortlich. Nach einem bitter geführten Erbstreit in der Familie landete der Prinz allerdings kurzer Hand im Gefängnis. Nach seiner Freilassung im Jahr 2012 nutzte er die Chance und floh nach Paris.

Gezeichnet von den Erfahrungen seiner Gefangenschaft unter dem Unrechts-Regime begann er regelmäßig Videos auf YouTube zu posten, in denen er Reformen einforderte. Die Antwort der saudischen Führung kam prompt: Wie im Fall von Sultan versuchte man Turki wieder nach Saudi-Arabien zu locken. Mehrmals im Monat soll sich ein Prinz Ahmed al-Salem, stellvertretender Leiter des saudischen Innenministeriums, telefonisch bei ihm gemeldet haben.

Doch Turki lehnte eine Rückkehr nach Saudi-Arabien kategorisch ab. Auf YouTube agitierte der Prinz noch bis Juli 2015 gegen die saudische Führung. Danach verschwand er plötzlich. Freunde von Turki berichten, dass der Prinz von einer Geschäftsreise nach Marokko nicht mehr zurückkehrte. Auf Befehl von Riad hin sollen marokkanische Behörden Turki festgesetzt und nach Saudi-Arabien ausgeliefert haben. Bis heute fehlt aber von dem YouTube-Prinzen jede Spur. Wurde auch er ermordet?

Kasino-Prinz kritisierte Königshaus und saudische Diktatoren über Twitter

Trotz ihrer konservativen Ansichten haben die Saudis sämtliche Social-Media-Kanäle offenbar unter ständiger Beobachtung. Einem weiteren Prinzen wurde nämlich ein Tweet, den er über Twitter verbreitete, zum Verhängnis. Die Rede ist von Prinz Saud bin Saif al-Nasr, ein eher unbedeutendes Familienmitglied des saudischen Königshauses. 

Laut Medienberichten soll dieser für lange Zeit eine Vorliebe für europäische Kasinos und Luxushotels gepflegt haben. Im Jahr 2014 begann der exilierte Prinz allerdings damit, Tweets abzusetzen, die das saudische Königshaus, also die saudischen Diktatoren, kritisierten. So forderte der Prinz öffentlich, die Bestrafung aller saudischen Offiziere, die den Umsturz des ägyptischen Präsidenten Mohammed Morsi unterstützt hatten.

Später, im Jahr 2015, ging Prinz Saud mit seinen Tweets noch weiter und appellierte an die saudische Bevölkerung, auf König Salman „Druck auszuüben“. Für die Regierung in Riad grenzte das an Hochverrat. Danach wurde es still auf seinem Twitter-Account und dem Prinzen ereilte dasselbe Schicksal wie Sultan und Turki: Er verschwand plötzlich spurlos. [7]

Zwei saudische Prinzen wurden vermutlich seit 2015 ebenfalls ermordet

Glaubt man den Aussagen des Prinzen Khaled bin Farhan, der seit 2013 im Exil in Deutschland lebt, habe der saudische Geheimdienst Saud in eine Falle gelockt. Ein Flugzeug, welches den Prinzen zu einem angeblichen Geschäftstreffen von Rom nach Mailand bringen sollte, landete wider Erwarten in Riad.

Im Oktober 2018 äußerte sich der ehemalige Chef des saudischen Geheimdienstes, Prinz Turki al-Fasial, erstmals zu den drei Vorfällen gegenüber dem Nachrichtensender BBC. Demnach seien alle drei Prinzen nach Saudi-Arabien „zurückgekehrt“. Nähere Angaben zu ihrem Verbleiben machte er nicht.

Der in Deutschland lebende Prinz Khaled bin Farhan behauptet jedoch, dass sowohl Prinz Turki bin Bandar als auch Saudi bin Saif al-Nasr hingerichtet, beziehungsweise vom Regime ermordet worden seien. Dies habe er von mehreren Quellen in Saudi-Arabien erfahren, wie BBC berichtet. Die Äußerungen Khaleds ließen sich allerdings nicht unabhängig bestätigen, da das saudische Regime natürlich eigene Morde an Kritikern nicht ohne Not öffentlich bestätigt.

Die Geschehnisse rund um die drei vermissten saudischen Prinzen wurden übrigens sehr gut in der BBC-Dokumentation „Saudi Arabia’s missing princes“ aufgearbeitet. Eine Kurzversion des am 15. August 2017 ausgestrahlten Films ist auf dem offiziellen YouTube-Kanal des Nachrichtensenders abrufbar, beziehungsweise blenden wir das hiermit ein: [8] 

Die 15 saudischen Attentäter in Istanbul – alle aus dem engsten Umfeld des „Prinzen“ und Diktatorensohns Mohammed bin Salman al-Saud

Die türkische regierungsnahe Tageszeitung SABAH teilte in einem akribisch recherchierten Artikel am 15. Oktober 2018 detailliert mit, wer die Killer von Istanbul sind. [11] Auf Grund der Bedeutung des Vorgangs erlauben wir uns den kompletten Artikel hier leicht redigiert zu veröffentlichen.

„Der Saudische Journalist  Cemal Kaşıkçı (Jamal Khashoggi) wurde von einem unheimlichen Geheimdienst-Team von 15 Menschen beseitigt. Hier zeigen wir sie, während ihres Eintritts in die Türkei am  Atatürk – Flughafen:

Es gibt 15 Attentäter

SABAH veröffentlicht hier die Identität der Menschen des mysteriösen Geheimdienstteams, die 15 Personen, welche an der Entführung (Ermordung) des saudischen Journalisten Cemal Kaşıkçı (Jamal Khashoggi) im Generalkonsulat von Saudi-Arabien am 2. Oktober in Istanbul beteiligt waren:

Zwei Personen, die von Riad aus abfliegen und am 2. Oktober mit dem HZ SK1 und dem HZ SK2 Heck Nummer 2 des Privatflugzeugs Gulfstream IV am Atatürk-Flughafen landeten:

1. Meshal Saad M Albostani (geb. 1987; auch als „Meshal Albostani geschrieben):

Die Passstelle wurde um 01.45 Uhr bestanden. Er hat im Wyndham Grand Hotel übernachtet. Er passierte die Passstelle am Flughafen erneut um 21:54 Uhr im Privatjet von Sky Prime Aviation. Zu ihm schreibt qz.com am 15. November 2018: „Nach Berichten von Mitte Oktober , ist Albostani jetzt tot. Als ehemaliges Mitglied der saudi-arabischen Luftwaffe soll er in Riad bei einem Autounfall ums Leben gekommen sein.“ Das gilt als Zeichen dafür, dass er zentrales Wissen hatte und ermordet wurde.

2. Salah Muhammad A Tubaigy (geb. 1971; auch geschrieben alsDr Salah al-Tubaigy“, beziehungsweise „Salah Tubaigy“).

Leiter des Saudischen Forensischen Sicherheitsrats, eine Art Dr. Mengele der Saudis, also der oberste saudische Hinrichtungsarzt): Er kam am 2. Oktober um 03:38 Uhr mit einem Privatjet von Sky Prime Aviation am Flughafen Atatürk an. Er hat im Mövenpick Hotel übernachtet. Um 20:29 Uhr fuhr er mit einem Privatjet wieder los (zurück nach Riad). [12] 

qz.com schreibt zu ihm am 15. November 2018: „Salah Tubaigy – Wissenschaftler Tubaigy ist Vorsitzender des Saudi Scientific Council of Forensics mit Pionierarbeit bei schnellen und mobilen Autopsien. Wie die New York Times berichtet: „Obwohl es keine öffentlichen Berichte über eine Beziehung zwischen ihm und dem königlichen Gericht gibt, war es unwahrscheinlich, dass solch eine hochrangige Person in der saudischen Krankenanstalt einer von einem Untergebenen organisierten Schurkenexpedition beitritt.“

3. Naif Hassan S. Alarifi (geb. 1986; auch als „Naif Alarifi“ geschrieben): 

Um 16:12 Uhr kam er in einem Linienflugzeug an und passierte die Passstelle. Er hat im Wyndham Grand Hotel übernachtet. Um 21:45 Uhr startete Sky Prime Aviation in einem Privatjet (zurück nach Riad). Auf der Facebook-Seite des 32-jährigen Naif Hassan S. Alarifi gebe es Fotos, schreibt dailysabah.com,  von ihm in einer Uniform der saudischen Spezialeinheiten. Laut MenoM3ay ist Alarifi ein Beamter, der für den „Kronprinzen“ und Diktatorensohn arbeitet. qz.com schreibt am 15. November 2018: „Naif Alarifi: Laut einer inzwischen von der Washington Post gefundenen Facebook-Seite war Alarifi Mitglied der saudischen Sondereinheiten. Fotos zeigen ihn in Uniform.“

4. Muhammed Saad H. Alzahrani (geb. 1988; auch als „Mohammed Alzahrani“ geschrieben): 

Am Flughafen Atatürk angekommen, stieg er aus einem Linienflug um 16:30 Uhr und passierte die Passkontrolle. Er hat im Wyndham Grand Hotel übernachtet. Um 21:48 Uhr verließ er den Pass, um zum Privatjet von Sky Prime Aviation zurückzukehren und nach Riad zurückzufliegen. MenoM3ay enthüllt, wonach der auch als Mohammed Saad H. Alzahrani geschriebene 30-jährige ein Mitglied der Sicherheitsabteilung der königlichen saudischen Diktatoren-Familie sei.

qz.com schreibt wiederum am 15. November 2018: „Mohammed Alzahrani: Die arabische Caller-ID-App MenoM3ay legt nahe, dass Alzahrani Mitglied der Royal Guard war, einer speziellen Militäreinheit, die die königliche Familie schützt. Wie die Times berichtet , ist in einem 2017 neben MBS stehenden Video eine Wache mit einem Namensschild mit diesem Namen zu sehen.“

5. Mansur Othman M. Abahüseyin (geb. 1972; auch als „Mansour Abahussain“ geschrieben:

Er kam mit einem Linienflug am Flughafen Atatürk an und erreichte um 16:13 Uhr die Passkontrolle. Er hat im Wyndham Grand Hotel übernachtet. Er verließ den Pass um 21:45 Uhr um wieder nach Riad zurückzufliegen. dailysabah.com schreibt: „Laut MenoM3ay ist der 46-jährige Mansour Othman M. Abahussain Mitglied des saudi-arabischen Geheimdienstes.Auf der anderen Seite stellt eine saudische Tageszeitung jemanden mit dem gleichen Namen als Oberst bei Saudi Civil Defense im Jahr 2014 vor.“ 

qz.com schreibt am 15. November 2018: „Mansour Abahussain – Berichten zufolge ist Abahussain im Geheimdienst tätig, zuvor war er Oberstleutnant der saudischen Zivilverteidigung. Nach Angaben der Washington Post war er früher in Amman, Jordanien, stationiert.“

6. Khaled Aedh G. Altaibi (geb. 1988; auch als „Khalid Alotaibi“ geschrieben):

Angekommen mit dem Linienflugzeug am Flughafen Atatürk. Ankunft am Pass um 01:44 Uhr. Er hat im Wyndham Grand Hotel übernachtet. Er checkte um 20:28 aus an der Passkontrolle wieder aus und flog nach Riad zurück.

dailysabah.com schreibt dazu am 26. Oktober 2018: „MenoM3ay enthüllt wonach der auch als Khalid Aedh G. Alotaibi bezeichnete, 30, Mitglied der Sicherheitsabteilung der königlich diktatorischen Familie sei. Nach Angaben der Washington Post reiste eine Person mit demselben Namen gleichzeitig mit Mitgliedern der saudischen Königsfamilie in die Vereinigten Staaten, als sie das Land besuchten.“

qz.com schreibt am 15. November 2018 wiederum: „Alotaibi hat die USA  mindestens dreimal gleichzeitig mit Mitgliedern der königlichen Familie besucht. Auch er scheint Mitglied der königlichen Garde zu sein.“

7. Abdulaziz Muhammed M. Alhawsawi (geboren 1987; auch als „Abdulaziz Alhawsawi“ geschrieben):

Am Flughafen Atatürk mit dem Linienflug angekommen, Ankunft am Pass um 01:43 Uhr. Er hat im Wyndham Grand Hotel übernachtet. Sky Prime Aviation, ein privates Jetunternehmen, kehrte um 20:28 Uhr aus der Passkontrolle zurück und flog zurück nach Riad. Laut der New York Times ist der 31-jährige auch als „Abdulaziz Mohammed M. Alhawsawi“ geschriebene Mitglied der Sicherheitsabteilung des „Kronprinzen“ und Diktatorensohns.

8. Waleed Abdullah M. Alsehri (geb. 1980; auch als „Waleed Alsehri“ geschrieben):

Ankunft mit einem Privatjet der Sky Prime Aviation am Flughafen Atatürk, Ankunft um 15:41 Uhr. Er hat im Mövenpick Hotel übernachtet. Um 17.45 Uhr fuhr er wieder los, um zum Privatjet zurückzukehren und nach Riad zurückzufliegen. dailysabah.com schreibt: „Laut saudischen Medien wurde der 38-jährige Waleed Abdullah M. Alsehri, ein Mitglied der Royal Saudi Air Force, letztes Jahr zum Wing Commander befördert.“ 

qz.com schreibt dazu am 15. November 2018: „Waleed Alsehri scheint ein Mitglied der saudischen Luftwaffe zu sein, die letztes Jahr von MBS zum Major befördert worden war.“

9. Turki Musharraf M. Alsehri (geb. 1982; auch als „Turki Alsehri“ geschrieben):

Mit einem Privatjet angekommen, Ankunft um 03:39 Uhr in der Passkontrolle. Er checkte im Mövenpick Hotel ein. Um 17.45 Uhr fuhr er wieder los, um zum Privatjet zurückzukehren und nach Riad zurückzufliegen. dailysabah.com schreibt: „Über Turki Muserref M. Alsehri liegen keine weiteren Informationen vor, es sei denn, es wird angenommen, dass er 1982 geboren wurde.“ Die Aussage, wonach bislang anscheinend „keine Informationen“ über Turki Alsehri vorlägen, wiederholt auch qz.com in einem Artikel vom 15. November 2018.

10. Thaar Ghaleb T. Alharbi (1979; auch als „Thaar Alharbi“ geschrieben): 

Er kam am Atatürk Airport mit einem Privatjet der Sky Prime Aviation an. Er hat im Mövenpick Hotel übernachtet. Es war ein Privatjet um 17.40 Uhr mit dem er nach Riad zurückflog.

qz.com schreibt zu ihm am 15. November 2018: „Thaar Alharbi – Im Jahr 2015 begleitete Alharbi nach der (Washington) Post die ehemaligen und aktuellen Kronprinzen in den USA für einen Gipfel von Camp David; zwei Jahre später scheint er zum Oberstleutnant der Armee befördert worden zu sein.“

11. Maher Abdulaziz M. Mutreb (geb. 1971; auch als „Maher Mutreb“ geschrieben):

Mit dem Privatjet am Atatürk Airport angekommen, Ankunft um 03:38 Uhr am Pass. Er hat im Mövenpick Hotel übernachtet. Er passierte um 17:57 Uhr wieder die Passkontrolle um nach Riad zurückzufliegen.

qz.com schreibt am 15. November 2018: „Maher Mutreb: Mutreb hat eine enge Beziehung zu MBS, die ihn allein in diesem Jahr nach Frankreich, Spanien und in die USA begleitet. Dokumente aus dem Jahr 2007 legen nahe, dass er eine Zeit lang in London als Diplomat gearbeitet hat. Eine anonyme Quelle teilte der BBC mit, dass  Mutreb im Auftrag des Königreichs eine Ausbildung als Spion absolviert habe, einschließlich Anweisungen zur Verwendung von Technologie, um Geräte anderer Personen anzugreifen und digitale Informationen zu extrahieren. Zuletzt war er  2016 in den USA gewesen.“

12. Fahad Shabib A. Albalawi (geb. 1985; auch als „Fahad Albalawi“ geschrieben):

Sky Prime kam aus dem Privatjet von Aviation. Er hat Mövenpick Hotel übernachtet. Um 17.45 Uhr fuhr er wieder los, Richtung Riad. dailysabah.com schreibt: „MenoM3ay enthüllt Fahad Shabib A Albalawi, 33, als Mitglied der Sicherheitsdetails der königlichen Familie.“

qz.com schreibt zu ihm am 15. November 2018: „Fahad Albalawi – ebenfalls Mitglied der Royal Guard, verbrachte einige Zeit in Washington, DC, vor einem Treffen zwischen MBS und Donald Trump Anfang 2017.“

13. Badr Lafi M. Alotaibi (geb. 1973; auch als „Bader Alotaibi“ geschrieben beziehungsweise als „Mohammed Alotaibi“):

Wahrscheinlich Mitarbeiter in der saudischen „Royal Commission Health Services Program in Jubail“)Am Atatürk Airport angekommen mit einem Privatjet der Sky Prime Aviation. Er hat im Mövenpick Hotel übernachtet. Um 17.45 Uhr fuhr er wieder los, um zum Privatjet zurückzukehren. Anmerkung: Der Twitter-Account von ihm ist mittlerweile gelöscht (https://twitter.com/baderao_?lang=de).

dailysabah.com schreibt: Laut MenoM3ay ist der 45-jährige Badr Lafi M Alotaibi ein Oberst in Saudi-Arabiens Präsidentschaft des Allgemeinen Nachrichtendienstes“. Das würde wiederum dagegen sprechen, dass wir an dieser Stelle das richtige linkedin-Profil gefunden und eingeblendet haben.

qz.com schreibt am 15. November 2018 wiederum:Alotaibi, ehemaliger saudischer Generalkonsul mit Sitz in Istanbul, ist einer der Top-Diplomaten des Königreichs. Er bestieg einen Flug und verließ die Türkei, bevor türkische Beamte sein Hausdurchsuchten.“

Zudem schreibt qz.com am 15. November 2018 zu ihm: „Badr Alotaibi – Der Geheimdienstoffizier Badr Alotaibi ist vor Khashoggis Tod mit einem Privatjet nach Istanbul gereist.“

14. Mustafa Muhammed M. Almadani (geb. 1961; auch als „Mustafa Almadani“ geschrieben):

Er kam mit einem Privatjet der Sky Prime Aviation am Atatürk Airport an. Er hat im Mövenpick Hotel übernachtet. Er flog um 00:18 Uhr im Linienflug zurück nach Riad. Zu Ihm lesen wir: „Maher Abdulaziz Mutreb whom official records show he was stationed in the Saudi embassy in London is a colonel at the Royal Court according to MenoM3ay records“). An anderer Quelle heißt es: „Laut MenoM3ay ist Mustafa Mohammed M. Almadani, 57, Mitglied des saudischen Geheimdienstes„.

15. Saif Saad Q Alqahtani (geb. 1973; auch als „Saif Alqahtani“ geschrieben):

Er kam mit einem Privatjet der Sky Prime Aviation am Atatürk Airport an. Er hat im Mövenpick Hotel übernachtet. Er verließ den Pass um 00:20 Uhr, um planmäßig zu gehen und nach Riad zurückzukehren. dailysabah.com schreibt: „Die Washington Post berichtet, dass Saif Saad Q. Alqahtani, 45, für den Kronprinzen arbeitet.“

16. Saud al-Qahtani

Zu ihm schreibt qz.com am 15. November 2018: „Bis Samstag war al-Qahtani  laut Berichten der saudischen Staatsmedien der Berater des königlichen Hofes in Saudi-Arabien. Eine Untersuchung von Reuters beschreibt, wie er die Präsenz sozialer Medien des Kronprinzen beherrschte – ebenso wie die Verhaftung Hunderter saudischer Eliten. Al-Qahtani soll der Kopf hinter Khashoggis Tod gewesen sein und über Skype Befehle erteilt haben, obwohl seine enge Beziehung zu MBS behauptet, der Kronprinz wisse nichts von dem schwer zu schluckenden Mord. Er hat keine offensichtliche Verbindung zu den USA.“

17. Salah Tubaigy

Zu ihm schreibt qz.com am 15. November 2018: „Wissenschaftler Tubaigy ist Vorsitzender des Saudi Scientific Council of Forensics mit Pionierarbeit bei schnellen und mobilen Autopsien. Wie die New York Times berichtet: „Obwohl es keine öffentlichen Berichte über eine Beziehung zwischen ihm und dem königlichen Gericht gibt, war es unwahrscheinlich, dass solch eine hochrangige Person in der saudischen Krankenanstalt einer von einem Untergebenen organisierten Schurkenexpedition beitritt.“ die Vorwürfe, die ihn mit Khashoggis Tod verbanden.“

Fast alle Killer und Helfeshelfer waren Mitarbeiter im Verteidigungsministerium von Saudi-Arabien, dem der „Kronprinz“ und Diktatorensohn Mohammed bin Salman al-Saud vorsteht. [13]

Einzelnachweise:    

[1] CIA holds ‚smoking gun phone call’ of Saudi Crown Prince on Khashoggi murder: Columnist, in: hurriyetdailynews.com vom 22. November 2018, Abruf am 23. November 2018.

[2] CIA soll Gespräch von Bin Salman über Khashoggi abgehört haben, in: welt.de vom 22. November 2018, Abruf am 23. November 2018.

[3] Saudi Arabia to ‚admit killing Jamal Khashoggi in botched interrogation” von Raf Sanchez und Nick Allen, in: telegraph.co.uk vom 16. Oktober 2018, Abruf am 23. November 2018.  

[4] Suudi Arabistan’dan gelen 15 kişilik ekibi taşıyan şoför: Bir anda hareketlilik oldu, üç araç çıktı…, Übersetzt: Der Fahrer eines Teams von 15 Leuten aus Saudi-Arabien: Es gab einen Moment der Mobilität, drei Fahrzeuge tauchten auf …, In: t24.com.tr vom 26. Oktober 2018. Abgerufen am 24. November 2018.

[5] The Jamal Khashoggi Case: Suspects Had Ties to Saudi Crown Prince, von: David D. Kirkpatrick, Malachy Browne, Ben Hubbard und David Botti, In: New York Times Online vom 16. Oktober 2018. Abgerufen am 24. Oktober 2018. 

[6] Khashoggi murder: Calls to remove Saudi crown prince ‘a red line’, in: bbc.com vom 21. November 2018, Abruf am 23. November 2018.

[7] Saudi prince returned from Europe against his will, say staff von Hugh Miles, in: theguardian.com vom 29. März 2016, Abruf am 23. November 2018.

[8] Saudi Arabia’s missing princes von Reda El Mawy, in: bbc.com vom 15. August 2017, Abruf am 23. November 2018.

[9] Murderous regime: Saudi Arabia’s missing dissident princes von Megan Palin, in: news.com.au von 25. Oktober 2018, Abruf

[10] Saudi Arabia’s missing princes von BBC Newsnight, in: youtube.com vom 15. August 2017, Abruf am 23. November 2018.

[11] İşte 15 kişilik suikast timi, Übersetzt: Es gibt 15 Attentäter, In: SABAH vom 10. Oktober 2018. Abgerufen am 24. November 2018. 

[12] Salah Mohammed Abdah Tubaigy (Arabisch: صلاح الطبيقي‎, b), In: Wikipedia.com.

[13] „Intel Squad” wurde zum Verhör von Khashoggi geschickt„, In: graphicnews.com vom 17. Oktober 2018. Abgerufen am 24. November 2018. 



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Wegen Land

Kolumbien – Menschenrechtsverteidiger Enrique Cabezas mit Mord bedroht

Amnesty International teilt in einer Urgent Action mit, wonach Enrique Cabezas, der Leiter der „Kollektivs Afro-Kolumbianischer Gemeinschaften“ in Curvaradó im Departamento Chocó im Westen Kolumbiens bedroht werde. Auch Morddrohungen stünden im Raum. Grund: Er setze sich für die Landrechte einiger kolumbianischen Gemeinden ein. Zudem kämpfe er für das Recht der dort lebenden Menschen sich aus einem seit Jahren bestehenden bewaffneten […]

Donnerstag, 29. November 2018

Mark Herbert in Rollstuhl geprügelt: Schläger aus Offenbach ‚Peter Brecht‘ in ‚Aktenzeichen XY… ungelöst‘ ist ein Fakename

Kommentar – Es ist schon bemerkenswert: Wenn ausländische Terroristen in Deutschland oder Frankreich Menschen umbringen oder Anschläge planen, stehen die Täter oder Tatverdächtigen meist mit komplettem Vor- sowie Nachnamen und ungepixeltem Bild in deutschen Medien. Wenn aber ein lokaler deutscher Serientäter, der seinen Mitbürgern lebensgefährliche Verletzungen zufügt, seine Mitbürger mit Killerattacken einschüchtert, Angst und Schrecken, blanken Horror, ja lokalen Terror […]

Mittwoch, 21. November 2018

UAE

Matthew Hedges – Großbritannien droht Abu Dhabi „ernsthafte Konsequenzen“ wegen lebenslanger Haft für Briten an

Die Verstimmungen zwischen dem Westen und der arabischen Halbinsel nimmt weiter dramatische Ausmaße an. Jetzt drohte die britische Regierung den Diktatoren der Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) „ernsthafte diplomatische Konsequenzen“ für die Inhaftierung eines jungen Briten an. Dies teilte der britische Außenminister mit. Auf Antrag von Abdu Dhabi war der junge britische Doktorand Matthew Hedges am Flughafen von Dubai im Mai […]

Dienstag, 30. Oktober 2018

Berlin

Historischer Rücktritt Kanzlerin Angela Merkel im Wortlaut

Es war ein historischer Moment einer Deutschen, die 13 Jahre lang Deutschland als Kanzlerin führte: Jener Montag der 29. Oktober 2018 als Dr. Angela Merkel in Berlin ihren Rückzug als Kanzlerin im Jahr 2021 bekannt gab. Und ihren Rücktritt als Vorsitzende der CDU. Merkel, die eine unglaubliche fast schon märchenhafte Karriere hinlegte, möchte nicht mehr. Aufgewachsen ist sie in der […]

Samstag, 20. Oktober 2018

Saud

Regime des Mord-Königs von Saudi-Arabien nicht mehr satisfaktionsfähig nach seinem dreckigen Khashoggi-Mord

Kommentar – Ich glaube es war ein Autor der britischen linksliberalen Tageszeitung „Guardian“, der sich an folgende Szenen erinnerte und sie dieser Tage kundtat: Schon einmal habe eine brutale arabische Diktatur geglaubt, den Westen an der Nase durch die internationale Manage ziehen zu können und der Lächerlichkeit preis zu geben. Es sei Anfang der 1990er Jahre gewesen. Das Land, in […]