Skip to main content
Freitag, 30. Oktober 2020

Iran feuerte auf U.S.-Drohne die spionierte – jammern Amis

ILA 2012 - Global Hawk RQ-4, Northrop Grumman

Die USA haben in den vergangenen Jahren nach Schätzungen von Militärexperten unter der Regierung Barack Obama (Demokraten) rund 3.000 Menschen in Ländern wie Afghanistan, Pakistan, Jemen, Somalia etc. gegen Völkerrecht verstoßend mit Raketen von Drohnen umbringen lassen. Hinzu kommen Hunderte Spionageflüge mit Drohnen. Jetzt soll eine solche – angeblich unbewaffnete – Kriegsdrohne vom Iran beschossen worden sein. Ob die Drohne über internationalem Gewässer geflogen ist (wie die USA behaupten) oder über iranischem Hoheitsgebiet (wie der Iran sagt), ist bislang nicht klar.

Derweil spielen die Amerikaner auf Unschuldslamm. So wird ein Regierungssprecher mit den Worten zitiert, die Kriegsdrohne sei doch unbewaffnet gewesen und letztlich sei es doch längst Standard und Routine, dass man andere Länder mit Drohnen aus der Luft ausspioniere. Die USA stehen im Verdacht gemeinsam mit Israel nach der Wahl von US-Präsident Barack Obama nun einen Krieg gegen den Iran und sein Atomprogramm zu planen. Dabei spielen Drohnen, die im Schnitt zwischen zehn und zwölf Kilometern über der Erde fliegen, eine wichtige strategische Rolle. Deshalb wird der Angriff der Iraner auf die amerikanische Spionage-Drohne in den Medien auch hypersensibel beobachtet.

Angeblich hätten zwei iranische Jets die US-Drohne mit Raketen befeuert. Es heißt, daraufhin hätten die Amerikaner die Drohne von der Iranischen Grenze wegbeordert. Sie sei schließlich sicher gelandet.

Die US-Regierung hat formal Beschwerde bei der iranischen Regierung auf Grund des Beschusses Ihrer Spionage-Drohne eingereicht. Derweil drohen die USA wieder mal unverhohlen den Ländern, die sich gegen die Hegemonial-Ansprüche der Supermacht wehren. So lässt sich Washington mit den Worten zitieren, man habe gegen den Iran eine „große Bandbreite an möglichen Reaktionen – von diplomatischen Mitteln bis hin zu militärischen“.

Angeblich, behaupten die Amerikaner, sei die Drohne „16 nautical miles“ von Kuwait entfernt über angeblich internationalem Gewässer geflogen und hätte angeblich niemals die 12-Meilen-Schranke zum Iran überschritten. Drohnen können mit hochauflösenden Kameras auf dem Erdboden sogar Menschengesichter erkennen.

Kommentar:
Man fragt sich: Was haben die Amerikaner angeblich über friedlichem Gewässer mit einer Spionage-Drohne gesucht? Wohl keine Goldfische. Deshalb ist die Version der Amerikaner, die nun mal wieder auf Unschuldslamm machen, eher wenig glaubhaft, wonach sie sich lediglich über internationalem Gewässer befunden hätten.



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Streit

Chaos Computer Club Zürich (CCCZH) wirft dubioser „Wald statt Asphalt“-Webseite waldstattasphalt.blackblogs.org falsche CCCZH Impressums-Angabe vor

Ein Vertreter des Chaos Computer Club Zürich (CCCZH) weist falsche Impressums-Angaben der „Wald statt Asphalt“-Webseite waldstattasphalt.blackblogs.org zurück. In einer Mail an uns schreibt ein Clubvertreter: Für waldstattasphalt.blackblogs.org sei der CCCZH als Ganzes nicht verantwortlich. Impressumsangaben, die das bis vor kurzem behaupteten seien falsch. Laut watson.ch sei „Wald statt Asphalt“ eine „neue Protestwelle“ von Extinction Rebellion. Eine Protest-Organisation, die aus zahlreichen […]

Montag, 29. Juni 2020

Türkei

Corona machts möglich: Urlaub für 32 Euro im 5 Sterne Hotel

Zahlreiche Reise-Start-Ups stehen wegen der Corona-Krise mit dem Rücken zur Wand, vielen droht der Ruin – auch unter den großen Reiseanbietern. Nach wie vor sehr günstig ist die Türkei. Doch das hat seine Schattenseiten. Denn Millionen Bürger aus Europa meiden seit Jahren die Türkei als Tourismusgebiet, da willkürliche Verhaftungen drohen. Vor allem wenn jemand in Social Media seine Sympathien mit […]

Freitag, 03. April 2020

Ältester Überlebender

104-jähriger Weltkriegsveteran erholt sich von COVID-19

Ein Licht in so dunklen Zeiten und natürlich aus dem Land der unendlichen Möglichkeiten nach oben wie nach unten: Aus den USA. Mehrere US-Medien berichten, wonach ein U.S.-Amerikaner aus dem U.S.-Bundesstaat Oregon nun seinen 104. Geburtstag gefeiert habe – mit Mundschutz natürlich. Zuvor sei er aber an Corona erkrankt, also COVID-19. Davon habe sich der rüstige Rentner, der in einem […]

Montag, 30. März 2020

Vom Wahnsinn & Co

Gewinner Coronakrise: Ganz klar China, der Westen durchgeht Katharsis

Kommentar – Die Corona-Krise im Westen wird wahrscheinlich Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz kosten und Zehntausende, wenn nicht Hunderttausende Unternehmen, darunter viele Einzelunternehmen, Mittelständler oder Konzerne in den Konkurs treiben. Doch es gibt auch Gewinner der Krise: Käufer billiger Aktien und billiger Bitcoins beispielsweise oder Besitzer von Immobilien, welche die Nerven behalten. Ein großer Gewinner dürfte ebenso China sein, möglicherweise zudem […]

Dienstag, 24. März 2020

Über LinkedIn, Xing & Co

Wie die dubiose Stellenbörse „Jobleads“ Kunden in unnütze Abos lockt und abzockt

Kommentar – Das umstrittene Jobportal „Jobleads“ von der Hamburger JobLeads GmbH in der Brandstwiete 4 steht seit Jahren massiv in der Kritik. Lautete früher der Vorwurf „fiese Abofalle“, hat das Portal hier zwar nachjustiert und schreibt nun deutlicher hin, was was kostet. Aber seriös ist das Portal deshalb noch lange nicht. Viele fühlen sich geneppt in teure angebliche „Premium“-Accounts.  Durch […]

Dienstag, 24. März 2020

About LinkedIn, Xing & Co

How the dubious German job exchange „Jobleads“ lures and rips off customers into useless subscriptions

Comment – the disputed German job portal „Jobleads“ of the Hamburg JobLeads GmbH in the Brandstwiete 4 stands for years substantial in the criticism. If the reproach was in former times „mean Abofalle“ (subscription rip off), the portal readjusted here and writes now more clearly, which costs which. But the portal is not serious therefore still for a long time. […]

Du kannst das Setzen nicht funktionaler Cookies hiermit unterbinden. Hier klicken um dich auszutragen.
Translate »