Skip to main content
Donnerstag, 04. Juni 2020

Iran feuerte auf U.S.-Drohne die spionierte – jammern Amis

ILA 2012 - Global Hawk RQ-4, Northrop Grumman

Die USA haben in den vergangenen Jahren nach Schätzungen von Militärexperten unter der Regierung Barack Obama (Demokraten) rund 3.000 Menschen in Ländern wie Afghanistan, Pakistan, Jemen, Somalia etc. gegen Völkerrecht verstoßend mit Raketen von Drohnen umbringen lassen. Hinzu kommen Hunderte Spionageflüge mit Drohnen. Jetzt soll eine solche – angeblich unbewaffnete – Kriegsdrohne vom Iran beschossen worden sein. Ob die Drohne über internationalem Gewässer geflogen ist (wie die USA behaupten) oder über iranischem Hoheitsgebiet (wie der Iran sagt), ist bislang nicht klar.

Derweil spielen die Amerikaner auf Unschuldslamm. So wird ein Regierungssprecher mit den Worten zitiert, die Kriegsdrohne sei doch unbewaffnet gewesen und letztlich sei es doch längst Standard und Routine, dass man andere Länder mit Drohnen aus der Luft ausspioniere. Die USA stehen im Verdacht gemeinsam mit Israel nach der Wahl von US-Präsident Barack Obama nun einen Krieg gegen den Iran und sein Atomprogramm zu planen. Dabei spielen Drohnen, die im Schnitt zwischen zehn und zwölf Kilometern über der Erde fliegen, eine wichtige strategische Rolle. Deshalb wird der Angriff der Iraner auf die amerikanische Spionage-Drohne in den Medien auch hypersensibel beobachtet.

Angeblich hätten zwei iranische Jets die US-Drohne mit Raketen befeuert. Es heißt, daraufhin hätten die Amerikaner die Drohne von der Iranischen Grenze wegbeordert. Sie sei schließlich sicher gelandet.

Die US-Regierung hat formal Beschwerde bei der iranischen Regierung auf Grund des Beschusses Ihrer Spionage-Drohne eingereicht. Derweil drohen die USA wieder mal unverhohlen den Ländern, die sich gegen die Hegemonial-Ansprüche der Supermacht wehren. So lässt sich Washington mit den Worten zitieren, man habe gegen den Iran eine „große Bandbreite an möglichen Reaktionen – von diplomatischen Mitteln bis hin zu militärischen“.

Angeblich, behaupten die Amerikaner, sei die Drohne „16 nautical miles“ von Kuwait entfernt über angeblich internationalem Gewässer geflogen und hätte angeblich niemals die 12-Meilen-Schranke zum Iran überschritten. Drohnen können mit hochauflösenden Kameras auf dem Erdboden sogar Menschengesichter erkennen.

Kommentar:
Man fragt sich: Was haben die Amerikaner angeblich über friedlichem Gewässer mit einer Spionage-Drohne gesucht? Wohl keine Goldfische. Deshalb ist die Version der Amerikaner, die nun mal wieder auf Unschuldslamm machen, eher wenig glaubhaft, wonach sie sich lediglich über internationalem Gewässer befunden hätten.



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Freitag, 03. April 2020

Ältester Überlebender

104-jähriger Weltkriegsveteran erholt sich von Corona COVID-19

Ein Licht in so dunklen Zeiten und natürlich aus dem Land der unendlichen Möglichkeiten nach oben wie nach unten: Aus den USA. Mehrere US-Medien berichten, wonach ein U.S.-Amerikaner aus dem U.S.-Bundesstaat Oregon nun seinen 104. Geburtstag gefeiert habe – mit Mundschutz natürlich. Zuvor sei er aber an Corona erkrankt, also COVID-19. Davon habe sich der rüstige Rentner, der in einem […]

Montag, 30. März 2020

Vom Wahnsinn & Co

Gewinner Coronakrise: Ganz klar China, der Westen durchgeht Katharsis

Kommentar – Die Corona-Krise im Westen wird wahrscheinlich Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz kosten und Zehntausende, wenn nicht Hunderttausende Unternehmen, darunter viele Einzelunternehmen, Mittelständler oder Konzerne in den Konkurs treiben. Doch es gibt auch Gewinner der Krise: Käufer billiger Aktien und billiger Bitcoins beispielsweise oder Besitzer von Immobilien, welche die Nerven behalten. Ein großer Gewinner dürfte ebenso China sein, möglicherweise zudem […]

Dienstag, 24. März 2020

Wie das dubiose Portal Jobleads auf Trustpilot negative Bewertungen versucht löschen zu lassen und Kunden in eher unnütze Abos lockt

Kommentar – Das umstrittene Jobportal „Jobleads“ von der Hamburger JobLeads GmbH in der Brandstwiete 4 steht seit Jahren massiv in der Kritik. Lautete früher der Vorwurf „fiese Abofalle“, hat das Portal hier zwar nachjustiert und schreibt nun deutlicher hin, was was kostet. Aber seriös ist das Portal deshalb noch lange nicht. Viele fühlen sich geneppt in teure angebliche „Premium“-Accounts.  Durch […]

Sonntag, 15. März 2020

Organisierte Kriminalität

Xing-Opfer um 140.000 Euro Goldbarren gebracht – Tätergruppen sind oft Roma

Der Kampf gegen sogenannten #Vorkassenbetrug, sogenannte Rip Deals, gehört zu einem unserer journalistischen Anliegen. Mit Rip Deals werden nach unserer Erkenntnis in Europa jährlich über 100 Millionen Euro ergaunert. Täter von Rip Deals sind meist Angehörige mehrsprachiger Sinti- und Roma-Clans, was aus zahlreichen Ermittlungsverfahren seit über 20 Jahren bekannt ist. Wagt aber ein Medium, Sinti und Roma-Mitglieder als Tätergruppen zu […]

Samstag, 14. März 2020

Grenzgänger & Sonstige

Wie irre ist Jens Spahn? Er will halbe Millionen Deutsche in Schweiz in Quarantäne schicken

Kommentar: Wie irre ist Jens Spahn? Bislang ist Deutschlands Bundesgesundheitsminister Spahn (CDU) in der Corona-Krise nicht durch allzu viele sinnvolle Aktionen aufgefallen. An den Flughäfen gibt es kein kostenloses Desinfektionsmittel, auch keine Infostände. Selbst Argentinien hat das. Nicht so in Deutschland: Hier durfte die Lufthansa noch bis Mitte Februar 2020 Tausende Menschen von China nach Deutschland fliegen und zurück. Einflugsperren […]

Samstag, 14. März 2020

Russland Grenze

Gemeinsame Erklärung zum NATO-Manöver «Defender 2020»

Uns erreichte am Wochenende die folgende Mitteilung, die sich gegen NATO-Manöver an der russischen Grenze wendet: «Mit großer Sorge» sähen «zivilgesellschaftliche Organisationen und Personen, die sich im demokratischen Sinn als außerparlamentarische Opposition in Deutschland» verstünden, «die großen militärischen Mobilmachungen zu einem Militärmanöver mit dem irreführenden Namen ‘Defender Europe 2020’ an der Grenze zu Russland». Dieses Manöver sei «nach unserer Ansicht […]

Translate »