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Freitag, 14. Juni 2019

Video von vermisstem US-Soldat Bowe Bergdahl in Afghanistan aufgetaucht

140112-N-HL010-001 KEY WEST, Fla. (Jan. 12, 2014) Service members prepare to cycle in Wounded Warrior Project's Soldier Ride starting from Naval Air Station Key West's Boca Chica Field and ending at the Truman Waterfront. NAS Key West is a state-of-the-art training facility for air-to-air combat fighter aircraft of all military services. U.S. Navy photo by Jolene Scholl/ Released

Das US-Militär hat nun ein Video veröffentlicht, das den gekidnappten amerikanischen Soldaten, Sgt. Bowe Bergdahl, zeigt. Dies werten Sicherheitskreise als Signal, dass Bergdahl noch leben könnte, teilte das US-Verteidigungsministerium im Pentagon in Washington D.C. mit.

Der amerikanische Soldat Bergdahl war gerade einmal 23 Jahre alt, als er im Südosten Afghanistans am 30. Juni 2009 verschwand. Im Juni 2013 sagten dann die Taliban-Terrorkämpfer, sie würden Bergdahl nach vier Jahren frei lassen, sofern die USA im Gegenzug bereit wären, fünf Senior-Gefangene Taliban im US-Foltergefängnis Guantanamo Bay auf Kuba aus der teils jahrelangen Haft entlassen würden. Das hatte aber die Administration von US-Präsident Barack Obama (Demokraten) abgelehnt.

Derzeit geht das Pentagon in den USA davon aus, wonach das Video des seit bald fünf langen Jahren vermissten US-Soldaten Bowe Bergdahl möglicherweise rund ein Monat alt sei. Weiter hieß es vom amerikanischen Militär, man wisse von dem nun aufgetauchten Video aus Afghanistan seit wenigen Tagen.

Bergdahls Familie sagte, wonach es für die Familie sehr wichtig sei, endlich wieder ein Lebenszeichen ihres vermissten Sohnes erhalten zu haben. Man sehe es weiterhin als Signal, dass alles getan werden müsse, „dass unser Sohn so bald wie möglich wieder nach Hause gebracht wird.“ Gleichzeitig erneuerten Bows Eltern die Forderung und Bitte an die Taliban, ihren Sohn nach den vergangenen 4 1/2 Jahren endlich frei zu lassen.

Derweil teilte Pentagon-Sprecher Col. Jim Gregory mit, man nutze derzeit die zur Verfügung stehenden militärischen, aber auch geheimdienstlichen und diplomatischen Möglichkeiten, den vermissten US-Soldaten sicher in die USA zu bringen. Es scheint aber, dass die USA trotz ihrer umfangreichen Stasibehörde NSA (National Security Agency), mit der sie auch dutzende Millionen Deutsche kriminell bespitzeln lassen, bislang trotz der Horch & Guck-Behörde NSA nicht in der Lage waren, ihren eigenen Staatsbürger aus den Händen der Taliban zu befreien.



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