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Dienstag, 20. Oktober 2020

Kulturforum St. Petersburg: Anna Netrebko gegen Russen-Abschlachten in Ost-Ukraine

Während der Westen die Tötungen von 4.600 bis 6.800 Russen in der Ost-Ukraine durch das Militär der zentralistischen ukrainischen Regierung in Kiew als Sieg für die Demokratie feiert, nimmt die Kritik am Westen, der unter anderem logistisch-militärisch die Kiewer Regierung unterstützt, zu.

Nun zeigt auch die weltberühmte und gefeierte Operndiva Anna Netrebko (auf russisch: Анна Нетребко) Flagge und spricht indirekt aus, was in der Kulturszene weltweit eigentlich sowieso von München über Sydney bis nach New York auch in höchsten Kulturkreisen gesagt wird: Es sei ein Verbrechen, was die ukrainischen Militärs in der Ostukraine tun:

In St. Petersburg erklärte deshalb nun Anna Netrebko auf dem vom 7. bis 10. Dezember stattfindenden Internationalen Kulturforum St. Petersburg (auf russisch: Международного культурного форума) im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung mit Solisten des weltberühmten Balletts, des Mariinsky Theaters, dass das Morden vor allem von Zivilisten durch das Kiewer Militär in der Ostukraine gestoppt werden müsse. Gleichzeitig überreichte Netrebko, die in Russland den Titel „Volkskünstler Russlands“ trägt, eine Millionen russische Rubel, was in etwa 15.000 Euro entspricht.

Anna Netrebko erklärte, sie wolle mit der humanitären Geste vor allem dem Donetsk Nationalen Opern- und Balletttheater, welches heute „Anatoly Solovyanenko“ Opernhaus heißt, ein Signal des Lebens senden: „Ich habe Kameraden in Donetsk, junge Musiker. Sie erzählten, wie es ist unter den Bomben zu leben und dennoch gehen sie zu den Wintergarten-Klassen. Ich bin kein Politiker, aber ich glaube wirklich, eine helfende Hand nach Donetsk reichen zu müssen“. Mit diesen Worten zitiert zumindest die russische Nachrichtenagentur TASS Netrebko.

Im Vergleich zu 2013 habe sich nach Angaben der Veranstalter die Zahl der Teilnehmer des Internationalen Kulturforums St. Petersburg verfünffacht. Bei der Eröffnungsfeier war auch die stellvertretende russische Ministerpräsidentin Olga Jurjewna Golodez vor Ort.

Während der Westen behauptet, in der Ostukraine seien bislang rund 4.600 Menschen durch den Krieg zwischen der ukrainischen Zentralregierung in Kiew und den russischen Separatisten in der Ostukraine ums Leben gekommen, spricht Russland mittlerweile von 6.800 Getöteten.

Auch der Kulturminister der Russischen Föderation, Vladimir Medina, sprach im Rahmen des Kulturfestivals in der wunderbaren und über die Jahrhunderte vor allem durch deutsche Kultur geprägten Stadt St. Petersburg, dass die „Kultur – eine Sprache ist, die von allen gesprochen“ werde.

Insgesamt hätten, berichten die St. Petersburger Veranstalter, Kulturminister aus 20 Ländern das Internationale Kulturforum in St. Petersburg besucht. Ihr Ziel sei ein Austausch über weltweite Kulturtendenzen, aber primär auch „eine Bestandsaufnahme des Kulturjahrs in Russland zu nehmen“. Das Spektrum reichte dabei von der Musik, über die Literatur, das Theater bis hin zu Online-Einflüssen. Homepage jährliches Internationales Kulturform St. Petersburg: culturalforumspb.org/en

Russland rutscht in die Wirtschafts-Rezession

Auf Grund der vom Westen, besonders von CDU-Kanzlerin Dr. Angela Merkel initiierten Wirtschaftssanktionen gegen Russland rutscht das Land immer stärker in eine für die Bevölkerung katastrophale Rezession.

Deshalb versuchen beispielsweise Besitzer von Wohnhäusern über diverse Aktionen auch Privatinvestitionen zumindest in Immobilien in Russland wieder zu fördern. Beispielsweise bewerben derzeit die Betreiber eines bei Moskau auf der grünen Wiese liegenden Plattenbau-Hochbauvierteils – welcher etwas hochtrabend als „Peredelkino Park“ umschrieben wird (peredelkino-park.ru) den Kauf einer Wohnung mit den folgenden Aussagen:

Einerseits benötige man mit der U-Bahn von der Metro-Station „Rasskazovka“ bis ins Moskauer Stadtzentrum „weniger als 30 Minuten“. Dabei eigne sich die Lage bei Moskau auch gut für „Ferienwohnungen“.

Zu den Kauf-Konditionen schreiben die Wohnpark-Betreiber: Man biete im Rahmen einer „Aktion“, welche vom 11. November 2014 bis zum 31. Januar 2015 dauere, mehrere Wohnungen zum Kauf an. Doch verkaufen könne man nur, wenn man „100% Zahlung“ leiste und dem Verkäufer eine „Hypothek“ auf die gekaufte Wohnung gewähre. Zudem gelte „während des Zeitraums der Aktien mit einem Rabatt“, dass man bei „Zahlung von 100% des Kaufpreises einen Rabatt in Höhe von 4%“ erhalte.



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